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Auf Nowitzkis Spuren? Steinbach hofft auf NBA-Karriere
Mit den ganz Großen hat Hannes Steinbach schon zusammen gespielt. Wie bekannt sein damaliger Mitspieler war, wurde dem deutschen Basketball-Talent aber erst später bewusst. Mit Dirk Nowitzki habe er "mal ein, zwei Bälle auf den Korb im Hinterhof geworfen", erklärte Steinbach in einer Medienrunde. Viele Jahre später könnte auch der Weg des 20-Jährigen aus Würzburg in die NBA führen.
Im anstehenden Draft der NBA ist Steinbach der deutsche Hoffnungsträger. Prognosen zufolge könnte er schon in der ersten Runde von einem Team ausgewählt werden, Experten schätzen den über zwei Meter großen Power Forward als Top-15-Kandidaten ein. Wie es Nowitzki damals gewesen war.
Vielleicht habe er das "als Kind noch nicht so richtig verstanden - aber schon krass, den besten Basketballer der Zeit einfach bei sich im Garten sitzen zu haben", dachte der Steinbach zurück. Ansonsten habe er allerdings gar nicht "so krasse Basketball-Erinnerungen" mit der Ikone.
Nun aber würde Steinbach nur zu gerne auf den Spuren der deutschen Sportlegende wandeln - und bald in der NBA für Furore sorgen. Am liebsten würde er "bei einem Team bleiben, einfach nicht so viel ändern", erklärte Steinbach - "und wenn es exzellent läuft natürlich zehn Championships gewinnen." Und realistisch "vielleicht eine, oder zwei".
Eben so wie Nowitzki, der in seiner Karriere die Dallas Mavericks nie verließ und sich 2011 zum NBA-Champion krönte. Zuvor hatte der 14-malige All-Star noch an der Seite von Steinbachs Vater Burkhard mit der DJK Würzburg 1998 den Aufstieg in die Basketball-Bundesliga gefeiert.
Mit dem College-Basketball zumindest, da ist sich Steinbach sicher, soll nach einem Jahr bei den Washington Huskies definitiv Schluss sein. "Für mich war immer der Traum, in die NBA zu gehen", erklärte das Ausnahmetalent, mit dieser Intention sei er schließlich in die Universitätsliga gewechselt.
Der Draft findet am 23. und 24. Juni im Barclays Center in Brooklyn statt, in zwei Runden werden insgesamt 60 Spieler ausgewählt. In Christian Anderson (Texas Tech) und Jack Kayil (Alba Berlin) stehen zwei weitere Deutsche auf der Liste.
C.Kovalenko--BTB