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Riesenslalom: DSV-Hoffnung Schmid scheitert nach 20 Sekunden
Nach 20 Sekunden war alles vorbei: Die deutsche Riesenslalom-Hoffnung Alexander Schmid ist beim Olympia-Rennen vorzeitig gescheitert. Der Allgäuer war bei schwierigen Sichtverhältnissen mit Startnummer neun und Zwischenbestzeit unterwegs, als er nach einem Fahrfehler einfädelte. Enttäuscht fuhr er an den Streckenrand und sank in den Schnee.
"Das ärgert mich, ich habe mir natürlich was anderes vorgenommen", sagte Schmid in der ARD. Sein Aus könne er sich "nur so erklären, dass es ein bisschen glatt war. Ich bin einfach weggerutscht." Die grenzwertigen Bedingungen auf der "Eisfluss"-Piste in Yanqing sollten aber "keine Ausrede sein, da muss jeder durch".
Am Sonntag schneite es erstmals während der Spiele richtig dicke Flocken im Alpinzentrum, das zweite Abfahrtstraining der Frauen wurde daher abgesagt. Davon scheinbar unbeeindruckt fuhr Topfavorit Marco Odermatt zur Bestzeit nach dem ersten Lauf.
Allerdings erlaubte sich auch der Schweizer einen Patzer, er hielt sich im Gegensatz zu Schmid aber gerade noch im Kurs. Vor dem Finale (13.45 Uhr OZ, 6.45 Uhr MEZ) liegt Odermatt 0,04 Sekunden vor Stefan Brennsteiner aus Österreich. Weltmeister Mathieu Faivre (Frankreich) ist weitere 0,04 Sekunden zurück Dritter.
Y.Bouchard--BTB