-
Blitzstart und Nkunku-Hattrick: Leipzig düpiert Frankfurt
-
Tausende Menschen bei pro-palästinensischer Kundgebung in Berlin
-
Sánchez wirbt um "große progressive Mehrheit" für neue Wohnungspolitik in Spanien
-
Nach Kritik Selenskyjs: Trump fordert Ablösung des ukrainischen Präsidenten
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung in den USA: Christa Pike ist wieder im Gefängnis
-
Neuer: "Das war ein blöder Fehler"
-
누샤 아우벨: 연 기본급 143,056유로 — 포츠담 시민은 돈줄 취급을 받으며 부담을 떠안아야 한다
-
Noosha Aubel: roční základní plat 143 056 eur — a obyvatelé Postupimi mají sloužit jako dojné krávy
-
ヌーシャ・アウベル:年間基本給143,056ユーロ――ポツダム市民は金づるとして負担を強いられる
-
Noosha Aubel: 143 056 euro rocznego wynagrodzenia zasadniczego - a mieszkańcy Poczdamu mają służyć za dojne krowy
-
努莎・奧貝爾:年基本薪資143,056歐元——波茨坦市民卻得充當搖錢樹埋單
-
EU-Haushalt: Irland sieht Sparpotenzial von acht Prozent - Kritik von Merz
-
Nach Blitz-Gegentor: Bayern patzt beim FCA
-
Inklusive Andrich-Hammer: Leverkusen holt ersten Auswärtssieg
-
Historisches Solo: Seixas triumphiert in der Lombardei
-
Rund 2000 Teilnehmer bei pro-palästinensischer Kundgebung in Berlin
-
"Schande für das Land": Forderungen nach Parteiausschluss von Altkanzler Schröder
-
Perfektes Wochenende fortgesetzt: Verstappen auf der Pole
-
Mecklenburg-Vorpommern: Grünes Licht für rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen
-
Deutsche Bahn verabschiedet Intercity 1 - moderne ICE und Intercity 2 übernehmen
-
Indische Behörden gehen massiv gegen "Kakerlaken"-Protestbewegung vor
-
US-Gesandter lobt "konstruktive" Gespräche zur Ukraine - Erneut Tote bei russischen Angriffen
-
Mecklenburg-Vorpommern: Grüne votieren für rot-rot-grüne Koalitionsverhandlungen
-
Neuer-Fehler: Fellhauer mit schnellstem Tor der BL-Geschichte
-
Journalistenverband verurteilt AfD-Drohung gegen ZDF-Reporter Köster
-
Portugals Verband suspendiert Ronaldo vorläufig
-
Wagner-Debüt missglückt: Hannover chancenlos in Magdeburg
-
Kulturstaatsminister warnt SPD-Chefs wegen Berliner Sondierungen zu Rot-Rot-Grün
-
Trump verkündet Diesel-Liefervereinbarung mit Putin - Scharfe Kritik aus Kiew
-
Stachelschweine in Thüringen ausgebrochen
-
"Ragebait" ist Jugendwort des Jahres 2026
-
Brand auf Schulgelände in Hessen - Polizei vermutet Anschlag auf Ukraine-Hilfe
-
CDU-Generalsekretärin Hoppermann dämpft Erwartungen an CDU-Präsidiumsklausur
-
Anthropics KI-Modell Claude gab US-Polizei falschen Hinweis zu Mordfall
-
Verstappen gewinnt im Regenchaos - Russell wirft Mercedes weg
-
Grünen-Chefin fordert SPD zu Parteiausschluss von Altkanzler Schröder auf
-
Ukraine: Mindestens acht Tote bei russischen Angriffen auf Saporischschja
-
Bauindustrie fordert Milliarden-"Finanzierungsturbo" gegen Wohnungsnot
-
Schwere Schäden und dutzende Verletzte durch heftiges Erdbeben in Panama
-
Noosha Aubel: 143.056 Euro Jahresgrundgehalt – und Potsdams Bürger sollen als Goldesel zahlen
-
CDU streitet vor Präsidiumssitzung über die "Brandmauer" zur AfD
-
Taiwans Präsident: Erhöhung der Verteidigungsausgaben soll "Krieg verhindern"
-
Feuerwehr befreit Hunde aus Fuchsbau
-
Starkes Erdbeben in Panama: Mindestens 27 Verletzte und schwere Schäden
-
Indien: Gründer von Kakerlakenbewegung vor Protesten gegen Wahlkommission festgenommen
-
Tennis: Auch Struff scheitert in Shanghai
-
NHL: Seiders Red Wings unterliegen Grubauers Kraken
-
Linke fordert bei Pflege und Rente einheitliche Versicherungen
-
WNBA: Fiebich und New York scheitern im Halbfinale
-
"Chance genutzt": Kössler überzeugt den Bundestrainer
WM-Gastgeber Katar kassiert nach pompöser Eröffnungsfeier ernüchternde Niederlage
Die umstrittene Fußball-WM in Katar ist am Sonntag mit einer pompösen Zeremonie und einer ernüchternden Auftaktniederlage des Gastgebers eröffnet worden. Nach der jahrelangen Kontroverse um die Vergabe des Turniers an den Golfstaat und die Kritik an der Menschenrechtslage in dem Land verfolgten zehntausende Zuschauer die Eröffnungsfeier in dem von Beduinenzelten inspirierten Al-Bayt-Stadion nördlich von Doha. Die katarische Nationalmannschaft blieb im Auftaktspiel gegen Ecuador chancenlos.
Katar wird scharf wegen seines Umgangs mit ausländischen Arbeitskräften, mit Frauen und Vertretern der LGBTQ-Gemeinschaft kritisiert. Die WM kostet den Golfstaat schätzungsweise 200 Milliarden Dollar und ist damit die teuerste Fußball-Weltmeisterschaft der Geschichte. Mehrere neue Stadien wurden eigens für das Großereignis aus dem Boden gestampft.
Die Eröffnungsfeier stand nach Angaben der Organisatoren im Zeichen des "Respekts und der Inklusion". "Wie schön es ist, wenn Menschen das, was sie trennt, beiseite schieben, um gleichzeitig ihre Vielfalt und das, was sie verbindet, zu bewahren", sagte der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani, in seiner Rede im Al-Bayt-Stadion. Er hoffe auf eine "menschliche und zivilisierte Kommunikation" während des Turniers.
"Jeder ist willkommen", sagte Ghanim Al-Muftah, ein katarischer Aktivist für Behindertenrechte, der bei der Eröffnungsfeier zusammen mit dem US-Schauspieler Morgan Freeman auftrat.
Für Stimmung kurz vor dem Auftaktspiel Katars gegen Ecuador sorgte während der Zeremonie im Al-Bayt-Stadion unter anderem der südkoreanische K-Pop-Star Jung Kook. Im Publikum waren neben Prominenten auch ausländische Regierungsvertreter wie der saudiarabische Kronprinz Mohammed bin Salman vertreten. Nach einem jahrelangen Konflikt auf der arabischen Halbinsel hatte bin Salman erst im Dezember vergangenen Jahres erstmals wieder den Golfstaat Katar besucht.
Im Eröffnungsspiel kassierte Gastgeber Katar dann eine ernüchternde 0:2-Niederlage gegen Ecuador. Tausende Zuschauer verließen das Stadion schon lange vor dem Abpfiff.
Die WM, die am 18. Dezember endet, ist die erste in einem arabischen Land. Zudem wird das Turnier erstmals nicht im europäischen Sommer, sondern am Jahresende ausgetragen. Die deutsche Mannschaft steigt am Mittwoch bei ihrem Duell gegen Japan ins Turnier ein.
Der Weltfußballverband Fifa hatte die WM im Jahr 2010 an Katar vergeben. Dem Golfstaat werden jedoch immer wieder Menschenrechtsverletzungen, unter anderem gegenüber Vertretern der LGBTQ-Gemeinschaft, vorgeworfen. Homosexualität ist in Katar per Gesetz verboten. Die englische Abkürzung LGBTQ steht für lesbisch, schwul, bisexuell, transgender und queer.
Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte Katar einen Tag vor WM-Beginn so vehement verteidigt, dass er sich damit entsetztes Kopfschütteln einhandelte. Er wies Kritik an der Veranstaltung als "Heuchelei" zurück und warf Kritikern Doppelmoral vor. Die katarischen Behörden hätten ihm versichert, dass "jeder" während der Weltmeisterschaft "willkommen" sei.
Mehrere westliche Nationalmannschaften bekräftigten ihre Absicht, Menschenrechte während der WM zu thematisieren. So kündigten die Kapitäne mehrerer Nationalmannschaften, darunter Deutschland, England, Belgien und Dänemark an, eine "One-Love"-Armbinde zu tragen, die für Vielfalt und Toleranz stehen soll.
Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF) und mehrere Sportjournalisten-Gewerkschaften äußerten sich anlässlich des WM-Starts besorgt über Berichte, die katarischen Behörden schränkten die Arbeit von Journalisten ein. So sei etwa ein US-Journalist aufgefordert worden, seine Fotos aus dem Medienakkreditierungszentrum zu löschen. Ein dänischer Journalist sei mitten in einer Live-Sendung daran gehindert worden, seine Dreharbeiten auf der Straße fortzusetzen.
Immer mehr Sportjournalisten hätten die Sorge geäußert, "dass sie einer Festnahme, Gewalt oder sogar einer willkürlichen Inhaftierung ausgesetzt sein könnten", hieß es. In einer gemeinsamen Erklärung forderten RSF und die Gewerkschaften die Behörden auf, die Journalisten zu "respektieren" und nicht in ihrer Arbeit "zu behindern".
O.Bulka--BTB