-
Bezahlkarte für Geflüchtete: AWO kritisiert neue Hürden statt mehr Teilhabe
-
Klöckner will Regenbogenflagge weiter nicht an Christopher Street Day hissen
-
Kiew gedenkt mit Trauertag Opfer von schwerem russischen Angriff mit 24 Toten
-
Dramatische Rettungsaktion nach Handyortung: Polizist rettet Autofahrer aus Neckar
-
Minister Backhaus: Noch keine gesicherten Informationen zu totem Wal in Dänemark
-
Kompany: Keine Einmischung in Nagelsmanns Pläne
-
Drogenbeauftragter Streeck fordert hartes Vorgehen gegen illegales Glücksspiel
-
Nach Abstieg der Tennis-Frauen: Beltz sieht keine "Krise"
-
Energieintensive Industrie: Produktion geschrumpft und zehntausende Jobs gestrichen
-
Uschi Glas hadert mit verpassten Chancen in Autorenkino aus 60er und 70er Jahren
-
Justizministerin Hubig kündigt strengere Regeln gegen Ticket-Abzocker an
-
Verfassungsschutz stellt gesonderte Beobachtung von Scientology ein
-
Polizei in Rheinland-Pfalz stoppt Auto mit zwölf Insassen - Fahrer alkoholisiert
-
DFB-Ausfall droht: Gwinns Schulter muss operiert werden
-
"Vierter Stürmer im Kader": Mbappé kritisiert Arbeloa
-
Saudischer Staatsfonds PIF wird Sponsor der Fußball-WM
-
Musiala mit kleinen Schritten: "Geduld ist die größte Sache"
-
Gidsel über DHB-Team: "Sind uns auf den Fersen"
-
Südkoreanischer Leitindex Kospi überspringt erstmals Marke von 8000 Punkten
-
Mit Gedanken an Papa: Popp nimmt emotional Abschied
-
Behörde: Trump in millionenschwere Finanztransaktionen mit US-Konzernen verwickelt
-
China will laut Trump Öl aus den USA kaufen
-
Neuer US-Zentralbankchef Warsh tritt Amt an
-
Behörden: 21 Tote nach massivem russischen Angriff auf Kiew
-
Prinz Harry und Meghan wollen Verfilmung von Afghanistan-Bestseller produzieren
-
Behörden: Zahl der Toten nach russischen Angriffen auf Kiew steigt auf 21
-
Handwerkspräsident kritisiert mangelnden Reformwillen der Bundesregierung
-
Oberstes Gericht erlaubt Postversand von Abtreibungspille in den USA vorerst weiter
-
16 Tote bei massiven russischen Angriffen auf Kiew - auch andere Städte getroffen
-
ESC-Finale komplett: Mitfavoriten Australien und Dänemark weiter
-
Kuba: CIA-Direktor zu Gesprächen in Havanna
-
Mbappé-Comeback bei Real-Sieg
-
Irakisches Parlament spricht neuer Regierung das Vertrauen aus
-
Mindestens zehn Tote und 45 Verletzte bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
-
Trump: China will 200 Boeing-Flugzeuge bestellen - Auch Sojabohnen im Gespräch
-
Reichel stößt zum WM-Kader - Warten auf Sturm-Zusage
-
Trump: China will bei Straße von Hormus helfen und Iran keine Waffen liefern
-
Popps Titeltraum geplatzt: Bayern holt das Double
-
Dänische Königin Margrethe II. mit Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert
-
Stromversorgung in Kuba zusammengebrochen - Regierung: Ölvorräte aufgebraucht
-
Xi warnt Trump bei Treffen in Peking vor Konflikt wegen Taiwan
-
Israel und Libanon verhandeln in Washington erneut über Frieden
-
Sinner überflügelt Djokovics Allzeitrekord
-
Protest gegen Premier: Britischer Gesundheitsminister Streeting tritt zurück
-
Früherer EZB-Chef Draghi mit Karlspreis geehrt - Merz würdigt Rolle in Euro-Krise
-
CDU-Vizechef Laumann würde bei Zusammenarbeit mit AfD "postwendend" Partei verlassen
-
Trump lädt Xi und seine Frau ins Weiße Haus ein
-
Vertragssituation geklärt: Reichel stößt zum WM-Kader
-
Mindestens fünf Tote bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
-
Gislason zu seiner DHB-Zukunft: "Keine Wasserstandsmeldungen"
Lauterbach: Bundesweiter Start von E-Patientenakte ist "Zeitenwende"
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat den deutschlandweiten Start der elektronischen Patientenakte (ePA) an diesem Dienstag als "Zeitenwende" und "längst überfälligen Wendepunkt in der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung" begrüßt. "Patientinnen und Patienten bekommen endlich einen Überblick über ihre Daten und Befunde. Ärztinnen und Ärzte können bessere Entscheidungen treffen", betonte Lauterbach am Montag in Berlin. "Damit wird die Qualität der Versorgung besser."
Nach dem laut Gesundheitsministerium erfolgreichen Abschluss der Testphase startet die elektronische Patientenakte am 29. April im gesamten Land. Ihre Nutzung bleibt für die Ärztinnen und Ärzte sowie für Apotheken und Krankenhäuser allerdings zunächst freiwillig. Die verpflichtende Nutzung für alle Leistungserbringerinnen und -erbringer ist ab 1. Oktober 2025 vorgesehen.
Für die Versicherten bleibt die Nutzung der ePA hingegen freiwillig. Sie können deren Nutzung widersprechen - sowohl generell als auch für bestimmte Anwendungen oder Nutzungsrechte. Ohne aktiven Widerspruch erfolgt die Einführung allerdings automatisch. Lauterbach sagte, bislang hätten etwa fünf Prozent der Versicherten von ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch gemacht.
"Ich bin überzeugt: Bereits nach kurzer Zeit wird die ePA im Versorgungsalltag in Deutschland nicht mehr wegzudenken sein", betonte der SPD-Politiker, der noch bis zum Amtsantritt der neuen Bundesregierung geschäftsführend an der Spitze des Gesundheitsressorts steht. "Fortschrittliche Ärztinnen und Ärzte werden die ePA direkt nutzen", äußerte er sich überzeugt.
Es handele sich um "das größte Digitalisierungsprojekt, welches wir in Deutschland bisher gemacht haben", so Lauterbach weiter. Er betonte, auch Selbstbestimmungsrechte der Patientinnen und Patienten würden gestärkt, weil diese nun leichter Zugriff auf ihre ärztlichen Befunde erhielten. Verbessert würden zudem Möglichkeiten für die Forschung sowie den Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI).
Für die technische Umsetzung ist die Gesellschaft Gematik zuständig. In den vergangenen Monaten hatte es zunächst regional begrenzte Testphasen gegeben. Im Vorfeld der Einführung waren wiederholt Bedenken wegen der Sicherheit der in der ePA zu speichernden Daten geäußert worden, unter anderem von Seiten des Chaos Computer Clubs (CCC).
"Für uns hat die Sicherheit von Gesundheitsdaten oberste Priorität", betonte nun Gematik-Geschäftsführer Florian Fuhrmann. Vor dem Start seien mehrere mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) abgestimmte Sicherheitsmaßnahmen fristgerecht und erfolgreich abgeschlossen worden.
Auch Lauterbach sagte, alle Sicherheitsbedenken seien berücksichtigt worden. Er gehe davon aus, dass Deutschland nun "in wenigen Jahren die modernste elektronische Infrastruktur im Gesundheitswesen haben wird".
Kritik an der Patientenakte kam von der Linkspartei. Deren Gesundheitsexperte Ates Gürpinar nannte diese "eine Gefahr für die Patient:innen". "Es geht erkennbar nicht darum, die Gesundheit und medizinische Sicherheit der Patient:innen zu steigern, sondern Berge sensibler Daten zu sammeln", erklärte Gürpinar in Berlin. Dabei sei unklar, "wer diese personenbezogenen Daten von Millionen Versicherten wie auswerten darf".
Y.Bouchard--BTB