-
Durch Autorennen getötetes Kind: In Hamburg verhängte Haftstrafen rechtskräftig
-
Medizin-Nobelpreis für Forscher aus Deutschland und den USA
-
Drei Jahre nach Hammerskins-Razzia: Geldstrafe wegen Waffenbesitzes
-
Verbände fordern Stopp einer Plastiksteuer "im Schnellverfahren"
-
Neuer Höchststand bei Beziehern von Grundsicherung im Alter
-
Netanjahu: Hamas wird nie wieder im Gazastreifen herrschen
-
ADAC: Entlastung durch Tankrabatt schmilzt - Spritpreise steigen wieder leicht
-
Nachrichtendienste warnen vor einem "gewaltsamen Konflikt mit Russland"
-
Neuer Marinehafen soll in Emden entstehen
-
Prozess gegen 18-Jährigen wegen mutmaßlicher Anschlagspläne in Hamburg gestartet
-
Schülerproteste in Frankreich: Jugendlichem wird von Polizei-Granate die Hand abgerissen
-
Hacker greifen Dänemarks Melderegister an - Daten von 8,8 Millionen Menschen betroffen
-
Millionendiebstahl aus Schließfächern in Berlin: Weiterer Mittäter verurteilt
-
Bosnisch-serbischer Hardliner Dodik erklärt seine Partei zum Wahlsieger - Dank an Trump und Putin
-
Linke zieht gegen Ministerin Reiche vor das Bundesverfassungsgericht
-
Gericht: Berliner Feuerwehr durfte fehlende Impfnachweise Gesundheitsamt melden
-
Umfrage: Konsumlaune verdüstert sich - schlechte Aussichten für Weihnachtsgeschäft
-
Trotz Leistungseinbruch: Alcaraz beendet Final-Durststrecke
-
Strafbarkeit von Leugnung des Existenzrechts Israels: Hessen pocht auf Gesetz
-
Baden-Württemberg: Drei Katzenbabys in Regionalzug ausgesetzt
-
Zwei Forscher aus Deutschland erhalten Medizin-Nobelpreis - Auch US-Kollege geehrt
-
Außenbandriss: Gwinn fällt mehrere Wochen aus
-
Verfassungsschutz sieht "besorgniserregende Entwicklung" bei Rechtsextremismus
-
Schlagerlegende Mouskouri und weitere Persönlichkeiten mit Verdienstorden geehrt
-
Schülerproteste in Frankreich: Unterricht fällt in gut 400 Schulen aus
-
Staugefahr steigt: ADAC erwartet stärkeren Verkehr durch Herbstferien
-
Rekord: Anteil von E-Autos an Neuzulassungen steigt auf 34,5 Prozent
-
Medizin-Nobelpreis geht an Forscher aus Deutschland und den USA
-
Bolsonaro-Sohn gewinnt erste Wahlrunde in Brasilien - – Stichwahl gegen Lula
-
Zahl unerlaubter Einreisen im September weiter gesunken
-
Wohnungskrise in Spanien: Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen an
-
E-Auto-Boom im September: Anteil an Neuzulassungen steigt auf mehr als ein Drittel
-
Nach Dämpfer: Zverev fehlen weiter über 1000 Punkte auf Sinner
-
Geheimdienst-Chefs verteidigen Reform ihrer Behörden als dringend notwendig
-
BND-Chef Jäger sieht Gefahr eines "gewaltsamen Konflikts mit Russland"
-
UN-Klimagipfel: Möglicherweise entscheidende Vorverhandlungen auf Fidschi-Inseln
-
Iran-Sanktionen: Hotel darf nicht mit eingefrorenen Geldern weiterbetrieben werden
-
Galeria-Miteigentümer kritisiert Geschäftsführung für erneuten Insolvenzantrag
-
Hackerangriff auf dänisches Melderegister - Daten von 8,8 Millionen Menschen betroffen
-
Spaniens Regierungschef Sánchez kündigt vorgezogene Neuwahlen im November an
-
Nürnberg: 17-Jähriger Rollerfahrer stirbt nach Zusammenstoß mit Linienbus
-
Ministerpräsident Schulze: Kein CDU-Abgeordneter wechselt in Sachsen-Anhalt zu AfD
-
Pflegeversicherung: Krankenkassen erwarten trotz Reformen noch Defizit
-
E-Auto-Prämie: Rund 100.000 Anträge bewilligt
-
"Formel Farce": Pressestimmen zum Großen Preis in Malaysia
-
Japans Regierungschefin wirbt für stabile Beziehungen mit China
-
Berliner CDU-Chef Evers sieht "fehlende Empathie und Nahbarkeit" bei Merz
-
Umfrage: Stimmung in der Autoindustrie deutlich verdüstert
-
Matthäus über DFB-Elf: "Haben das Potenzial"
-
Vorverhandlungen zu UN-Klimagipfel auf Fidschi-Inseln begonnen
Wettbewerbsregeln: Apple gibt Druck aus Brüssel nach und ändert App Store
Apple gibt dem Druck aus Brüssel nach und ändert die Regeln seines App Stores. Der iPhone-Hersteller kündigte am Dienstag eine Reihe von Änderungen an, mit denen die europäischen Wettbewerbshüter nach Angaben aus Brüssel nach jahrelangem Streit vorerst zufrieden waren. Die Pläne betreffen vor allem App-Entwickler. Apple dürfte weiteren Bußgeldern damit vorerst entgehen.
Die EU-Kommission wirft dem Konzern seit langem vor, Entwickler und Nutzer mit einer Reihe von Regelungen zur Nutzung seines App Stores zu zwingen und Alternativen keine Chance zu lassen. Dabei geht es um Gebühren für die Nutzung des App Stores. Außerdem schränken die Geschäftsbedingungen die Möglichkeiten ein, in Apps andere Zahlungsmöglichkeiten als den hauseigenen Dienst Apple Pay zu nutzen.
Dieses Vorgehen verstößt nach Ansicht aus Brüssel gegen die Wettbewerbsregeln der EU, nach denen alle Anbieter die gleichen Chancen haben sollen. Die EU-Kommission verhängte im April vergangenen Jahres deshalb eine Strafe in Höhe von 500 Millionen Euro gegen Apple und drohte mit weiteren Bußgeldern, sollte der US-Konzern seine Geschäftsbedingungen nicht ändern.
Seitdem verhandelten die EU-Kommission und Apple über Änderungen. Apple machte mehrfach Vorschläge, die der Kommission zuvor nie weit genug gingen. Die nun vorgelegten Pläne begrüßte die Kommission nach Angaben der Sprecherin. Sie umfassen demnach unter anderem eine Vereinheitlichung der Gebühren für Entwickler. Andere Zahlungsmöglichkeiten sollen einfach zugänglich werden.
"Diese Änderungen klären Apples Uneinigkeiten mit der Kommission", teilte ein Konzernsprecher mit. Brüssel will nun überwachen, ob Apple die Änderungen wie angekündigt ab Oktober umsetzt. Die Kommission plane deshalb aktuell keine konkreten zusätzlichen Bußgelder, sagte eine Sprecherin der Nachrichtenagentur AFP.
Ungeachtet der Änderungen ist Apple gegen die 500-Millionen-Euro-Strafe vor Gericht gezogen. Der Einspruch wird am Europäischen Gericht (EG) verhandelt, der unteren Instanz des Europäischen Gerichtshofs (EuGH). In einem anderen Fall hatte das Gericht eine Apple-Beschwerde zuletzt abgewiesen. Damals ging es darum, ob sich Apple überhaupt an strengere Wettbewerbsregeln halten muss.
Apple ist eines von sieben Unternehmen, die unter das EU-Gesetz für digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) fallen. Diese Konzerne haben aus Brüsseler Sicht besondere Marktmacht und müssen deshalb strengere Regeln einhalten. Das gilt neben Apple für die Google-Mutter Alphabet, den Onlinehändler Amazon, die Buchungsplattform Booking, den Meta-Konzern hinter Facebook und Instagram, die Tiktok-Mutter Bytedance sowie Microsoft.
Die verschärften Regeln gelten seit 2024. Der Brüsseler Streit mit Apple reicht aber schon deutlich länger zurück. Die EU-Kommission sprach in den vergangenen Jahren auf anderen Rechtsgrundlagen wiederholt hohe Strafen wegen Wettbewerbsverstößen aus, darunter ein Bußgeld in Höhe von 1,8 Milliarden Euro im Jahr 2024.
C.Meier--BTB