-
Verfechterin von Frauenrechten: Ex-Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben
-
Zweite Runde der Ukraine-Gespräche verschoben - Erneut massive russische Angriffe
-
Norwegens Kronprinzessin räumt nach Kontakten zu Epstein "peinliche" Fehler ein
-
Coventry: Kein Kommentar zu ICE und Wasserman
-
Geiger holt Platz drei beim Seefeld-Triple
-
Wadephul weist Irans Erklärung zu europäischen Streitkräften als "haltlos" zurück
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah - aber zunächst nur in sehr eingeschränktem Umfang
-
Ehemalige Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth gestorben
-
Trotz Aufholjagd: Darmstadt verpasst Tabellenführung
-
Fortuna landet Befreiungsschlag gegen Paderborn
-
Konflikt zwischen USA und Iran: Drohungen und auch Signale der Gesprächsbereitschaft
-
Präsidentschafts- und Parlamentswahlen in Costa Rica begonnen
-
Zahnarzt selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat fordert Kahlschlag bei Sozialleistungen
-
US-Bundesstaat Minnesota scheitert vorerst im Streit um Abschiebe-Razzien vor Gericht
-
"Eine Ehre": Alcaraz schlägt Djokovic in historischem Finale
-
Handball-EM: Wolff und Golla im All-Star-Team
-
Diplomatische Annäherung: Neue Geschäftsträgerin der USA in Venezuela angekommen
-
Neue Epstein-Akten bringen britischen Ex-Prinzen Andrew zunehmend in Bedrängnis
-
Frost im Nordosten, mildes Wetter am Rhein: Februar startet mit Temperaturgefälle
-
Djokovic geschlagen: Alcaraz holt historischen Titel
-
Ski Alpin: Von Allmen gewinnt letzte Abfahrt vor Olympia
-
Steffen "kein Alleinschuldiger": Fritz stellt sich Kritik
-
Selenskyj: Gespräche zwischen Russland, Ukraine und den USA in Abu Dhabi erst am Mittwoch
-
Beim Entrümpeln von Wohnung in Monheim: Leiche von Frau gefunden
-
Huhn landet im Fundbüro am Münchner Hauptbahnhof - Beamte versorgen "Henrietta"
-
Israel untersagt Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen vorerst Einsätze im Gazastreifen
-
Iran erklärt europäische Streitkräfte zu "terroristischen Gruppen"
-
Umfrage: Schwarz-grün in Nordrhein-Westfalen weiterhin mit Mehrheit
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah für "begrenzten" Personenverkehr
-
Nordrhein-Westfalen: Autofahrer stirbt bei Flucht vor Polizeikontrolle
-
Werder zieht Reißleine und trennt sich von Steffen
-
Zahnbehandlungen selbst zahlen: CDU-Wirtschaftsrat will Sozialleistungen streichen
-
Forschungsministerin Bär (CSU) in Aachen mit Karnevalspreis ausgezeichnet
-
Spieler des Tages: Michael Gregoritsch (FC Augsburg)
-
Draisaitl kassiert Niederlage - Schrecksekunde bei Bandencrash
-
Neuer: "Ganz Handball-Deutschland drückt die Daumen"
-
Irans Parlamentspräsident erklärt EU-Streitkräfte zu "terroristischen Gruppen"
-
Draisaitl kassiert klare Niederlage
-
Champion Rybakina: Erst Melbourne-Titel, dann die Nummer eins?
-
Medien: Schröder-Wechsel nach Cleveland perfekt
-
Jacobsen: Wenn Deutschland uns einmal schlagen will, dann heute
-
Polzin: Punktgewinn gegen Bayern ein "magischer Abend"
-
Alle Augen auf Draisaitl: "Allein erreichst du überhaupt nichts"
-
Götzes Erwartungen an Riera? "Schwierig, das zu beschreiben"
-
Nadal vor Finale: Support für Alcaraz, Respekt für Djokovic
-
NRW-CDU will gegen Missbrauch von Sozialleistungen durch kriminelle Banden vorgehen
-
Neue Epstein-Akten: Starmer befürwortet Aussage von Ex-Prinz Andrew vor US-Kongress
-
Zwei Männer bei Dach-Reparaturarbeiten nach Sturm in Portugal gestorben
-
Bundestagspräsidentin Klöckner bekräftigt Wunsch nach weiblichem Staatsoberhaupt
-
Israel will Grenzübergang Rafah für Personenverkehr öffnen
Der Sargnagel: Irak vs. Iran
Seit dem Sturz von Saddam Hussein im Jahr 2003 hat der Iran seinen Einfluss im Irak erheblich ausgeweitet, insbesondere durch die Unterstützung schiitischer Milizen und politischer Parteien. Dies hat jedoch in weiten Teilen der irakischen Bevölkerung zu wachsendem Unmut geführt, die eine stärkere nationale Souveränität und ein Ende der ausländischen Einmischung fordern.
In den letzten Monaten haben sich Proteste im Irak verstärkt, insbesondere in Bagdad und den südlichen Provinzen. Die Demonstranten wenden sich gegen Korruption, Arbeitslosigkeit und vor allem gegen den iranischen Einfluss. Ein eindrucksvolles Beispiel für diesen Widerstand war der Sturm auf das iranische Konsulat in Karbala im Oktober 2023, bei dem aufgebrachte Demonstranten das Gebäude in Brand setzten. Dieser Vorfall unterstreicht den tiefen Frust vieler Iraker über die wahrgenommene Dominanz Teherans in ihrem Land.
Zusätzlich haben politische Gruppen und Stammesführer im Süden des Landes begonnen, den iranischen Einfluss offen abzulehnen. Sie fordern Maßnahmen, um die Aktivitäten iranisch unterstützter Milizen einzudämmen, die als verlängerter Arm Teherans gelten. Der irakische Premierminister Mohammed Shia al-Sudani steht dabei vor einer schwierigen Aufgabe: Er muss die Beziehungen zu Iran und den Vereinigten Staaten ausbalancieren, während er gleichzeitig den Forderungen seiner Bürger nach Unabhängigkeit nachkommt.
Der Iran zeigt sich von diesen Entwicklungen alarmiert und versucht, seine Verbündeten im Irak zu stärken. Es gibt Hinweise darauf, dass iranisch unterstützte Milizen ihre Präsenz verstärkt haben, möglicherweise um die Proteste zu unterdrücken oder ihre Position zu festigen. Gleichzeitig haben Angriffe auf US-Militärbasen im Irak, die diesen Milizen zugeschrieben werden, zu Vergeltungsschlägen der USA geführt, was die Spannungen in der Region weiter anheizt.
Auch international bleibt die Situation nicht unbeachtet. Die Vereinigten Staaten, die eine starke Präsenz im Irak unterhalten und den iranischen Einfluss eindämmen wollen, verfolgen die Ereignisse mit großer Aufmerksamkeit. Andere regionale Akteure wie Saudi-Arabien könnten ebenfalls eingreifen, um anti-iranische Kräfte zu unterstützen und das Machtgefüge im Nahen Osten zu beeinflussen.
Die Frage bleibt: Könnte dieser Widerstand den letzten Schlag gegen die Ayatollahs im Iran darstellen? Einige Beobachter sehen darin den Beginn vom Ende der iranischen Hegemonie im Irak, doch andere mahnen zur Vorsicht. Die Ayatollahs haben in der Vergangenheit bewiesen, dass sie über erhebliche Widerstandskraft und zahlreiche Mittel verfügen, um ihren Einfluss zu sichern. Dennoch ist unübersehbar, dass der Druck auf den Iran im Irak wächst und die Ereignisse das Potenzial haben, die Machtverhältnisse in der Region nachhaltig zu verändern.
Nach Tsunami: Japans Fischergemeinden und die Zukunft
Klima: Kann man die Erderwärmung noch aufgehalten?
Flucht nach Finnland vor der Diktatur in Russland
Spanien: Die katalanische Frage vor den Europawahlen
Niederlande: Nationaloper verkauft Masken und Kostüme
Europas Sozialisten fordern einheitliche Asylpolitik
Thunberg-Propaganda gegen Israel ging nach hinten los
Köche aus aller Welt kochen für Opfer der Hamas
Gaza und die perfiden Methoden der Hamas
Gaza: So lauern die Terroristen auf Israel
Leere Worte ohne Taten von Minister Habeck?