-
Papst Leo XIV. ruft in Enzyklika zur "Entwaffnung" von Künstlicher Intelligenz auf
-
Mann in Düsseldorf erstochen - zwei Tatverdächtige festgenommen
-
Libanesischer Präsident: Rückzug Israels ist "nicht verhandelbar"
-
ADAC warnt vor Stau Richtung Urlaubsgebiete am letzten Maiwochenende
-
Stuttgart holt Prömel aus Hoffenheim
-
Liegen gebliebener Regionalzug mit 300 Passagieren in Bayern evakuiert
-
Muslimische Pilgerfahrt Hadsch hat in Mekka begonnen
-
Wirtschaftsweiser Truger stellt Beamtenstatus von Lehrern infrage
-
Michelle Hunziker über Gottschalk: "Ich habe Thomas lieb"
-
Sturz von Balkon in viertem Stock: 29-Jährige stirbt in Mecklenburg-Vorpommern
-
Enhanced Games: Gkolomeev stellt inoffiziellen Weltrekord auf
-
NHL: Golden Knights vor Finaleinzug
-
Schreck vor der WM: Messi ausgewechselt
-
Rubio: Einigung mit Iran noch am Montag möglich - Verweis auf Israels Selbstverteidigungsrecht
-
Stellenabbau in Industrie hält an - Leichtes Umsatzplus im ersten Quartal
-
NBA: San Antonio gleicht aus - Wembanyama überragend
-
"Kommt auf mich zu": Guardiola und Salah sagen Goodbye
-
Zverev zufrieden: Wetter stimmt, Glücksbringer Mischka dabei
-
Abschluss des von Gewalt überschatteten Präsidentschaftswahlkampfs in Kolumbien
-
Dobrindt sieht Pläne für Social-Media-Verbot für Kinder skeptisch
-
Sipri-Bericht: Personal in Friedenseinsätzen auf niedrigstem Stand seit 25 Jahren
-
Nach Protesten: Erdogan macht Dekret zur Schließung von Istanbuler Privat-Uni rückgängig
-
Harte Duelle in Kanada: Antonelli siegt, Russell scheidet aus
-
Deutsche in starker Strömung an Frankreichs Atlantikküste ums Leben gekommen
-
Indy 500: Schumacher wird 18. - Tausendstelentscheidung um Sieg
-
Organisatoren: 770.000 Besucher beim Karneval der Kulturen in Berlin
-
Antonio Conte verlässt SSC Neapel - und wird Nationaltrainer?
-
Rubio: Atomabkommen mit Iran "nicht innerhalb von 72 Stunden" möglich
-
Hunderte türkische Studenten demonstrieren gegen Schließung von liberaler Uni
-
Trump schließt "übereilte" Vereinbarung mit Iran aus
-
Spurs gerettet, Sunderland im Europapokal - Salah verabschiedet
-
Türkische Polizei stürmt Sitz von Oppositionspartei CHP
-
Sieg beim TSCHIO in Aachen: Vogel hat den Grand Slam im Blick
-
Zverev meistert Auftakthürde souverän
-
Massenprotest gegen Regierung in Serbien: Zehntausende demonstrieren in Belgrad
-
ARD-Studio und Deutsche-Welle-Büro in Kiew nach russischem Angriff beschädigt
-
Mann in Berlin bedroht spielende Kinder offenbar mit Waffe - SEK-Einsatz
-
Mehr als eine Million Gläubige zur Pilgerfahrt Hadsch nach Mekka gereist
-
Bunter Umzug zum Karneval der Kulturen in Berlin - 1500 Polizeikräfte im Einsatz
-
Vorne kurz, hinten lang: Europäischer Vokuhila-Wettbewerb kürt beste Frisur
-
Dobrindt will Kampf gegen Linksextremismus verstärken - Kritik von der Linken
-
Windrad an der A7 in Brand geraten - Polizei ruft zur Vorsicht auf
-
Russland greift Ukraine mit Oreschnik-Raketen an - Merz: "Rücksichtslose Eskalation"
-
Angriff mit Oreschnik-Raketen: Merz verurteilt "Eskalation" durch Moskau
-
ARD-Studio in Kiew nach russischem Angriff teils zerstört - Keine Verletzten
-
Ex-Außenminister Fischer warnt CDU eindringlich vor Zusammenarbeit mit AfD
-
Rubio hält Ankündigung zu Iran-Vereinbarung noch am Sonntag für möglich
-
Heftige Kritik von Studierenden an Spahns Absage an Bafög-Erhöhung
-
Deutsche Filmemacherin Grisebach mit Preis der Jury in Cannes geehrt
-
Söder fordert stärkere Einbindung der Länder bei Entscheidungen der Regierung
Pentagon stoppt Chinas Macht
Die Lage im Indo-Pazifik hat sich im Sommer 2025 weiter zugespitzt. Vor den Küsten der Philippinen wird nahezu täglich getestet, wie weit Abschreckung reicht – und wie schnell Eskalation droht. Für das Pentagon ist klar: China bleibt die „Taktgeber-Bedrohung“. Washingtons Antwort ist ein Mix aus neuer Stationierung, härteren Technologieauflagen, beschleunigter Rüstungsinnovation und engmaschiger Bündnispolitik. Doch die Strategie zeigt Bruchkanten – von industriellen Engpässen bis zu politischen Reibungen.
Scharfe Kante zur See – und der Bündnisrahmen
Am Scarborough-Riff und am Second-Thomas-Riff häufen sich im August Zwischenfälle mit chinesischen Küstenwache-, Marine- und Milizfahrzeugen. Manila warnt offen vor „roten Linien“. Parallel demonstrieren US-Partner militärische Präsenz mit Luft- und Seeverteidigungsübungen in umkämpften Gewässern. Für Washington ist diese sichtbare Allianzhand das Kernstück der Abschreckung: Gemeinsame Patrouillen, Manöver, Echtzeit-Lagebilder – und die klare Zusicherung, Verbündete im Ernstfall zu schützen.
Mehr US-Kraft vor Ort – von Japan bis zu den Philippinen
Strukturell wertet das Pentagon seine Präsenz in Japan auf: Die Kommandostruktur wird modernisiert, um US-Teilstreitkräfte im Krisenfall schneller und gemeinsamer führen zu können. Auf Okinawa verwandelt sich die Marineinfanterie weiter zur „Littoral Regiment“-Küstenkampftruppe mit Aufklärung, Seeziel-Bekämpfung und Drohnenlogistik als Standard. In den Philippinen hat die Zahl und Qualität gemeinsamer Übungen spürbar zugelegt – inklusive großangelegter Gefechtsverbände auf See und in der Luft. Der Trend: dispersion statt Verwundbarkeit – viele, verteilte, schnell verlegbare Fähigkeiten statt weniger großer Ziele.
Die neue Reichweite: Raketen, Sensorik, Vernetzung
Ein Schlüsselpuzzle ist die Rückkehr landgestützter Mittelstreckenwirkmittel. Das in der Praxis erprobte US-System für Mittelstrecken (bekannt durch Tomahawk/SM-6-Starts) schafft flexible See- und Landziel-Optionen, die gegnerische Flottenbewegungen kalkulieren müssen. Training und Integration mit Partnern – von der Zielaufklärung über Transport bis zur Umschlaglogistik – sind inzwischen Routine. Ergänzt wird das durch engere Echtzeit-Aufklärung und maritime Lagebilder, die Verbündete in der Region gemeinsam speisen und auswerten.
Drohnen als Massengut – und als Schwachpunkt
Die Schlagworte der Pentagon-Modernisierung heißen „Autonomie in Masse“ und „attritable systems“: günstige, in großer Zahl verfüg- und einsetzbare Luft-, See- und Boden-Drohnen, die eine gegnerische Offensive in ein „Höllenfeld“ aus Sensorik, Störern und Präzisionsschlägen laufen lassen sollen. Die entsprechenden Programme wurden hochgefahren, mit Tests im Serienrhythmus und Wettbewerb zwischen Dutzenden Firmen. Doch genau hier liegen Kinderkrankheiten offen: Software-Fehler, Interoperabilität, Schutz vor gegnerischer Störung – alles Punkte, die im Feldbetrieb sichtbar werden. Die Marschrichtung stimmt, aber Robustheit und Skalierung entscheiden, ob aus Konzepten kriegstüchtige Fähigkeiten werden.
AUKUS und die Grenzen der Industrie
Unter dem AUKUS-Dach sollen Australien, Großbritannien und die USA sowohl U-Boot-Fähigkeiten als auch Hochtechnologie beschleunigen. Während bei vernetzter Abwehr, Unterwasser-Drohnen und KI-gestützter Gefechtsführung greifbare Fortschritte entstehen, bleibt der U-Boot-Teil ein Langläufer mit Risiken: Engpässe in Werften, Fachkräftebedarf, verspätete Programme. Für die Abschreckung in den 2020ern zählt, was kurzfristig Wirkung entfaltet – hier punkten gemeinsame Lagebilder, Raketen, Drohnen, Munitionsvorräte und resilientere Basen weit vor Prestigeplattformen.
Der techno-strategische Hebel: Chips, Sanktionen, Lieferketten
Militärische Machtprojektion im 21. Jahrhundert hängt an Halbleitern, Sensorik und Software. Die USA setzen darum parallel auf Exportkontrollen und heimische Industriepolitik. Neue Deals und Auflagen für Chip-Hersteller, eine härtere Linienführung gegenüber China-Geschäften und der Ausbau heimischer Fertigung sollen Pekings Zugang zu Hochleistungs-Rechenhardware bremsen. Die Balance ist heikel: Jede Lücke ernährt gegnerische KI- und Raketenprojekte, jede Überregulierung kann die eigene Innovationskraft dämpfen.
Geld, Gesetze, Gravitation: Der politische Unterbau
Die Verteidigungshaushalte 2025/26 priorisieren den Indo-Pazifik und finanzieren die Pacific Deterrence Initiative, Verbündetenhilfe, Munitionsvorräte und Basenresilienz. Diskutiert werden zudem Doktrinen für Cyber-Abschreckung gegen kritische Infrastruktur. Gleichzeitig belasten innenpolitische Kehrtwenden – von Außenhilfestopps bis zu industriepolitischen Einzeldeals – die Planbarkeit bei Partnern. Abschreckung lebt jedoch von Glaubwürdigkeit: klare Zusagen, kompatible Strukturen, durchhaltbare Lieferketten.
Fazit und Ausblick: Abschreckung unter Zeitdruck
Das Pentagon versucht, Chinas Vorsprung in Masse, Geografie und industrieller Verzahnung mit Tempo, Technologie und Teamplay zu kontern. Vor Ort entstehen real wirksame Hürden – verteilte Raketen-Batterien, lernfähige Drohnenschwärme, eng getaktete Übungen, modernisierte Kommandostrukturen. Doch das Rennen bleibt offen. Entscheidend sind jetzt Takt und Taktung: zügige Feldreife statt PowerPoint, Munitions- und Werftkapazitäten statt Ankündigungen, belastbare Partner statt ad-hoc-Deals. Ob der „verzweifelte Einsatz“ reicht, wird nicht an einer großen Geste entschieden, sondern an tausend kleinen, schnell umsetzbaren Verbesserungen – bevor die See erneut kippt.
Rückblick 2022: Politische Kunst und Musik
Toter russischer Abschaum in der Ukraine
Person des Jahres 2022: Wolodymyr Selenskyj
Kriegsverbrecher Putin fabuliert wieder!
Türkei: Verletzte nach schwerem Erdbeben
Italien: Flutschutztore in Venedig geschlossen
Russische Zentralbank spürt harte Sanktionen!
USA: Knappes Rennen in beiden Kammern!
Putin fabuliert über Atomangriff auf Ukraine