-
Quallen und Hitze legen ein Fünftel von Frankreichs Atomstromproduktion lahm
-
Frühstartrente soll frühzeitigen Vermögensaufbau für das Alter erleichtern
-
Ermittlungsverfahren gegen toten CSD-Attentäter formal eingestellt
-
Kabinett beschließt umstrittene Reform der Geheimdienst-Befugnisse
-
Kabinett beschließt: Bafög wird erhöht - aber später als geplant
-
Niedrigwasser: Verkehrs- und Umweltminister uneins über Ausbau von Flüssen
-
Trotz Schrecksekunde: Varfolomeev überzeugt bei WM-Quali
-
Prozess gegen mutmaßliche IS-Anhängerin in Frankfurt am Main begonnen
-
Schneider will Klimaanpassung als Gemeinschaftsaufgabe im Grundgesetz verankern
-
Iran-Krieg belastet Reisekonzern Tui - doch die Buchungen ziehen wieder an
-
Staatsmedien: Früherer chinesischer Premier Zhu im Alter von 97 Jahren gestorben
-
Hinfiebern auf knapp zwei Minuten Dunkelheit: Vorfreude auf die Sonnenfinsternis
-
Dobrindt weist Befürchtungen zu Massenüberwachung durch Geheimdienst-Reform zurück
-
Kabinett beschließt Reform der Kinder- und Jugendhilfe - Kritik auch von SPD
-
Norwegischer Staatsfonds macht 160 Milliarden Euro Gewinn im ersten Halbjahr
-
Pleite gegen die Ex: Lippmann verliert EM-Auftakt gegen Bock
-
65 Jahre Mauerbau: Wegner mahnt lebendige Erinnerung für junge Generationen an
-
Greenpeace: Ölkonzerne machen im Juli Rekordübergewinne mit Sprit
-
Leichenfund in Schleswig-Holstein: Jäger entdeckt männlichen Torso in Plastikfolie
-
Mehr Rechtsextremisten in Hessen - Zahl der Straftaten nimmt ab
-
Bundesregierung will den Zoll im Kampf gegen organisierte Kriminalität stärken
-
Herz-OP: Rod Stewart sagt US-Konzerte ab und will sich ein paar Wochen ausruhen
-
Umweltminister Schneider gegen Vertiefung von Flüssen wegen Niedrigwassers
-
Bundesregierung will begleitetes Trinken ab 14 Jahren abschaffen
-
Putin droht mit Beschlagnahmung europäischer Schiffe als Vergeltung
-
Hitze kann Wirkung von Medikamenten verändern: Branchenverband mahnt zu Vorsicht
-
Bafög wird erhöht - aber später als geplant
-
Kinder finden Weltkriegsgranate bei Schatzsuche auf niedersächischem Campingplatz
-
Krankenkasse: Anteil der Kinder mit Bewegungsstörungen massiv gestiegen
-
Viele Unternehmen im Osten sehen Demokratie in Gefahr - sind aber defensiver
-
Das Rätselraten hat ein Ende: Ronaldo und seine langjährige Partnerin sind verheiratet
-
Kabinett beschließt umfassende Erweiterung der Geheimdienst-Befugnisse
-
Bundeskabinett bringt Frühstartrente auf den Weg
-
Weininstitut: Start der Weinlese in diesem Jahr außergewöhnlich früh
-
Weiter Waldbrände in Deutschland - Löschhubschrauber in Plauen im Einsatz
-
Bundeskartellamt hält 50+1-Regel für zulässig
-
Nordseeküstenfischer beantragen staatliche Unterstützung für Betriebseinstellung
-
Ifo-Umfrage: Viele Unternehmen sehen Möglichkeit für sinkende Löhne durch KI
-
Caritas: Afghanistan steckt fünf Jahre nach Taliban-Machtübernahme weiter in Krise
-
Schlafende Frau angezündet: BGH bestätigt Braunschweiger Mordurteil gegen Ehemann
-
Trotz Boykott-Drohung: Ausrichter Polen bereitet U20-WM vor
-
Gericht in Australien spricht Lieferdienstfahrern Vergütung über Mindestlohn zu
-
Freund von Ex-Frau mit über 70 Stichen getötet: Lebenslange Haft in Hessen
-
Linke kritisiert Frühstartrente: "Kinder brauchen keine Casino-Rente"
-
CDU-Innenpolitiker Oster verteidigt Geheimdienstreform gegen Kritik
-
Bundeswehr meldet mehrere hundert Zwischenfälle mit Drohnen in vergangenen Jahren
-
Sport Bild: Grünes Licht für Eberl-Verlängerung
-
Linke kritisiert Bafög-Reform: "Ignoranz gegenüber Lebensrealität an Hochschulen"
-
Seoul: Nordkorea feuert ballistische Rakete Richtung Japan ab
-
Silberner Hummel glaubt ans große Ding: "Gold wird kommen"
Gemeinnützige Energieberatung warnt vor "Kostenfalle" bei fossilen Heizungen
Das Heizen mit einer Gas- oder Ölheizung wird nach einer Berechnung der gemeinnützigen Energieberatung CO2online deutlich teurer als mit klimafreundlichen Alternativen wie Wärmepumpen. Über einen Zeitraum von 20 Jahren entstünden "Mehrkosten von bis zu 42.000 Euro", teilte CO2online am Mittwoch mit. Die Gründe dafür sind demnach steigende CO2-Preise, höhere Netzkosten sowie die vorgeschriebenen Beimischungen im Rahmen der sogenannten Biotreppe.
"Zu oft liegt bei der Heizungswahl der Fokus auf den Anschaffungskosten", erklärte die Geschäftsführerin von CO2online, Tanja Loitz. Entscheidender seien jedoch die Gesamtkosten über die Lebensdauer, fügte sie hinzu.
Nach der aktuellen Heizkostenprognose der Energieberatung fallen mit Blick auf die langfristigen Heizkosten bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe zwischen 2026 und 2045 rund 24.500 Euro an. Eine Gasheizung verursache im selben Zeitraum dagegen rund 55.600 Euro, "eine Ölheizung sogar rund 67.200 Euro Heizkosten", erklärte CO2online.
"Unsere Berechnung zeigt, dass fossile Heizungen für Haushalte zur Kostenfalle werden", warnte Loitz. Davor schütze auch die sogenannte Biotreppe nicht. Diese sieht den aktuellen Regierungsplänen zufolge vor, dass neu eingebaute Öl- und Gasheizungen ab 2029 stufenweise mit einem wachsenden Anteil biogener Brennstoffe betrieben werden, also mit Biomethan, Bioöl, biogenem Flüssiggas oder Wasserstoff.
Nach Angaben von CO2online verteuern die vorgesehenen Beimischungen das fossile Heizen gar, "da Brennstoffe, wie Biomethan, Wasserstoff und Bio-Heizöl, teuer und nur begrenzt verfügbar sind". Mit Biomethan steigen die Kosten einer Gasheizung im betrachteten Zeitraum demnach auf 65.100 Euro, mit Wasserstoff auf 66.500 Euro. Für Bio-Heizöl lägen derzeit keine belastbaren Langfristdaten vor, es sei jedoch "mit zusätzlichen Mehrkosten gegenüber klassischem Heizöl zu rechnen".
Für die Berechnung legte die gemeinnützige Energieberatung die Entwicklung der Heizkosten für ein durchschnittliches Einfamilienhaus mit 130 Quadratmetern Wohnfläche auf Basis des aktuellen Heizspiegels und Energiepreisannahmen des Umweltbundesamtes zugrunde. Politische Rahmenbedingungen sowie globale Entwicklungen könnten die tatsächliche Kostenentwicklung jedoch verändern, erklärte CO2online.
Zugleich hob die Energieberatung hervor, dass Wärmepumpen "deutlich effizienter als fossile Heizungen" arbeiteten und sich die Kosten deutlich stabiler als bei fossilen Energieträgern entwickelten. Auch Fernwärme zeige in der Prognose vergleichsweise stabile Kosten. Pelletheizungen blieben günstiger als Öl und Gas, würden "langfristig aber ebenfalls teurer als Wärmepumpen".
O.Krause--BTB