-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre "schrecklicher Fehler"
-
Niedrigwasser: Institut für deutsche Wirtschaft erwartet Produktionskürzungen
-
Varfolomeev: Mit der Schildkröte vom Papa zu WM-Gold?
-
"Attacke und Vollgas": Lückenkemper schaltet auf Angriff
-
Polanski von Wucht der Kritik "verwundert"
-
"Aktie wird steigen": Matthäus rät BVB zu El Mala
-
Bremm kämpft sich zu Silber: "Kein Zufall"
-
Als Ersatz zu EM-Bronze: Jahn "super happy"
-
Trump: Entmachtung von Infantino wäre ein "schrecklicher Fehler"
-
Hohe Spritpreise: Immer mehr Autofahrer steigen aufs E-Auto um
-
Kolumbien von stärkstem Beben seit einem Jahrzehnt erschüttert - Mehr als hundert Tote
-
Hitzetage in Deutschland: Handel fordert Maßnahmen zur Abkühlung der Innenstädte
-
Zeitung: Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich das Flugzeug
-
Korruptionsverfahren gegen indischen Magnaten Adani in USA eingestellt
-
Behörden: Fünf Tote und 20 Verletze bei russischem Angriff auf Saporischschja
-
Rufe nach Aufnahme von Hitzeschutz als Gemeinschaftsaufgabe in die Verfassung
-
Trump verstärkt Vorgehen gegen Impfungen
-
Iran-Krieg: Trump verlängert Lockerung der Schifffahrtsregeln in den USA
-
Klingbeil nimmt geplante Kürzung von Steuerfreibeträgen für Vereine zurück
-
Türkisches Parlament beschließt PKK-Amnestie - Keine Angaben zu Öcalan
-
Leichtathletik-EM: Bremm stürmt zu 5000-m-Silber
-
Russische Anti-Kriegs-Partei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen
-
Tränen bei Lückenkemper: Aus im Halbfinale
-
30 Jahre nach Mord an Tupac Shakur: Prozess in Las Vegas begonnen
-
Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
Erste deutsche Medaille: Mabry holt EM-Bronze
-
Mehr als 70 Prozent Englands von Dürre betroffen
-
Mindestens 111 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien - Katastrophenfall ausgerufen
-
Trump fordert Entschädigungen vom Iran
-
Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen
-
Schwimm-EM: Märtens holt mit Staffel erste Becken-Medaille
-
Kosovo-Schutztruppe KFOR will Präsenz an Schlüsselpositionen zurückfahren
-
Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - Absage an Bundeswehr-Einsatz
-
Präsident von Ceuta will Migranten bis zu ihrer Ausweisung internieren
-
Mindestens 18 Tote bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
US-Demokratin Alexandria Ocasio-Cortez lässt Eizellen einfrieren
-
Feuerwehren in Südeuropa im Einsatz gegen Waldbrände
-
"Bild": Konkrete DNA-Spur im Fall von Leipziger Drohnen-Attacke ermittelt
-
Verletzte bei schwerem Erdbeben in Kolumbien
-
Stuttgart holt Stürmer Pejcinovic aus Wolfsburg
-
OVG: Waffenentzug bei AfD-Mitgliedern in Sachsen-Anhalt rechtskräftig bestätigt
-
Versehentlich Tod des Königs gemeldet: Britischer Sender verstieß gegen Regeln
-
Binnenschiffer: Rhein könnte bald nicht mehr durchgängig befahrbar sein
-
Bund will NS- und SED-Gedenkstätten stärker fördern
-
Anschlag auf italienischen Journalisten: Mutmaßlicher Auftraggeber festgenommen
-
Regierung baut Drohnenabwehr an Flughäfen aus - aber Absage an Bundeswehr-Einsatz
-
"Lust am Fußball verloren": Karius erinnert sich an dunkle Zeit
-
Medien: Kane vor Vertragsverlängerung
-
Erneut Waldbrand nahe Athen ausgebrochen - Waldbrand in Südfrankreich unter Kontrolle
-
Linke befürchtet durch Regierungspolitik drastische Zunahme von Armut
Vielerorts Rekordtemperaturen über 40 Grad: Westeuropa ächzt unter Hitzewelle
Europa stöhnt weiter unter der Hitzewelle - an mehreren Orten kletterte das Thermometer am Montag auf über 40 Grad. Frankreich verzeichnete die höchste jemals im Monat Juni gemessene landesweite Durchschnittstemperatur. Für mehr als die Hälfte des Landes galt die höchste Hitzewarnstufe Rot. Die französischen Behörden meldeten mehrere Hitzetote und mehr als ein Dutzend tödliche Badeunfälle. In Frankreich und Belgien wurden Züge gestrichen. Mit Abkühlung wird erst für Ende der Woche gerechnet.
Der landesweite Index - ein Mittelwert aus Tages- und Nachttemperaturen - lag in Frankreich am frühen Montagabend bei 29,2 Grad, wie der Wetterdienst Météo-France unter Verweis auf vorläufige Angaben mitteilte. Es handele sich um "einen Rekord für den Monat Juni", der den bisher gemessenen durchschnittlichen Monats-Höchstwert vom 30. Juni 2025 ablöse, teilte Météo-France der Nachrichtenagentur AFP mit.
In den französischen Städten Rennes, Bordeaux und Angers wurden am Montag mit 40,6 Grad, 41,9 Grad und 40,9 Grad die höchsten dort jemals gemessenen Temperaturen verzeichnet. Der heißeste im Laufe des Tages gemessene Wert landesweit betrug 43,3 Grad in Chateaumeillant im Département Cher - er stellt jedoch keinen Hitzerekord dar.
Inzwischen ist mehr als die Hälfte Frankreichs von der höchsten Hitzewarnstufe betroffen: Die Behörden riefen für 54 der 96 Festland-Départements mit insgesamt knapp 39 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern die Alarmstufe Rot aus. "Die sehr große Hitze setzt sich dauerhaft im Land fest", warnte Météo France. Landesweit blieben mehr als 1350 Schulen geschlossen. In mehr als 4000 Schulen endete der Unterricht am Mittag.
Am Montag wurden in einem Auto in der südfranzösischen Stadt Carpentras zwei Kleinkinder tot in einem Auto gefunden, die Ermittler nannten die Hitze als Todesursache. Die leblosen Kinder im Alter von zwei und vier Jahren waren im Auto ihrer Eltern auf einem Parkplatz entdeckt worden.
Die Feuerwehr des südfranzösischen Départements Vaucluse teilte mit, sie habe "zwei Kinder mit Herz-Kreislauf-Stillstand" entdeckt, nachdem ein Notruf eingegangen sei. Die Mutter der Kinder wurde von Rettungskräften versorgt und konnte zunächst nicht vernommen werden.
Zuvor hatten die Behörden bereits den Tod von drei Menschen im Alter zwischen 80 und 95 Jahren am Wochenende in der südwestfranzösischen Region Gironde auf die für Juni ungewöhnlich extreme Hitze zurückgeführt.
Nach Angaben des französischen Zivilschutzes gab es am Wochenende zudem 13 Tote bei Badeunfällen. Ein Zivilschutz-Sprecher rief die Menschen eindringlich dazu auf, sich nur an bewachten Badestellen abzukühlen - oder einfach kalt zu duschen.
Auch im ebenfalls von extremer Hitze betroffenen Deutschland waren am Wochenende fünf Menschen bei Badeunfällen ums Leben gekommen.
Auch in Belgien fielen wegen der Hitze Züge aus. Laut der staatlichen Bahngesellschaft SNCB waren vor allem die Stoßzeiten von den Streichungen betroffen, mit denen technische Störungen und Pannen verhindert werden sollen. Das Königliche Meteorologische Institut erwartete für diese Woche einen Hitzerekord. In den Niederlanden rechneten die Behörden für Ende der Woche mit Temperaturen von bis zu 37 Grad.
In Großbritannien rief der Wetterdienst für Teile Mittel- und Südenglands für Mittwoch und Donnerstag die höchste Hitzewarnstufe Rot aus. In London, Birmingham, Bath und anderen Städten muss demnach mit "außergewöhnlich heißen und schwülem Wetter" mit Spitzenwerten von bis zu 40 Grad gerechnet werden. Der Hitzerekord für Juni, der bisher bei 35,6 Grad liegt, wird damit wohl gebrochen.
Auch der spanische Wetterdienst Aemet warnte "vor extrem hohen" Tag- und Nacht-Temperaturen bis Mittwoch. Im spanischen Baskenland wurde am Montag die Alarmstufe rot ausgerufen, als das Thermometer die 40-Grad-Marke überstieg. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, die Fenster geschlossen zu halten und keine Haushaltsgeräte zu benutzen, die Wärme erzeugen.
Am Sonntag waren bereits in den spanischen Regionen Andalusien und Kastillien-La-Mancha Temperaturen von 42 Grad gemessen worden. Die öffentliche Übertragung des WM-Fußballspiels Spanien gegen Saudi-Arabien im Zentrum von Madrid wurde abgesagt. Für Donnerstag rechnet Aemet mit einer Abkühlung. In Portugal wurde für drei Gebiete im Landesinneren die Alarmstufe Orange ausgerufen.
Es ist schon die zweite Hitzewelle in Westeuropa innerhalb eines Monats. Wissenschaftler warnen, dass Hitzewellen in Europa infolge des Klimawandels häufiger auftreten werden.
L.Janezki--BTB