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Zuviele Unsicherheiten: Traditionelle Prognose für französische Weinernte verschoben
Wegen zu großer Unsicherheiten durch Hitze und Trockenheit hat das französische Landwirtschaftsministerium die traditionelle Prognose für die Weinernte verschoben. Die für gewöhnlich rund um den 7. August veröffentlichten ersten Schätzungen würden auf den 8. September gelegt, erklärte das Ministerium am Dienstag. Dann hätten die staatlichen Stellen einen "besseren Überblick über das Erntepotenzial".
In diesem Jahr hätten fast alle regionalen Stellen auf die große Unsicherheit für Prognosen verwiesen, erklärte das Ministerium. Ursache seien die "seit Ende Juni beobachteten außergewöhnlichen Wetterbedingungen" wie Hitzewellen und Trockenheit und andere Unwägbarkeiten wie Brände, Hagel und Gewitter. Die Auswirkungen all dieser Vorkommnisse auf die Reben und das Erntepotenzial seien "besonders schwer einzuschätzen".
Die Weinanbaugebiete Frankreichs stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen. In einigen Gegenden wie im Burgund und im Beaujolais kommt es zu einer frühen Lese, in anderen Orten reifen die Trauben hingegen verzögert oder weisen nur ein unterdurchschnittliches Gewicht auf.
F.Müller--BTB