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Importpreise für Energie im Monatsvergleich stark gesunken
Die Importpreise für Energie sind im November im Vergleich zum Vormonat stark gesunken. Energieeinfuhren verbilligten sich um 16,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Dies führte zu einem Rückgang der Importpreise allgemein um 4,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat war Energie beim Import 37,9 Prozent teurer. Die Verteuerung im Jahresvergleich von Einfuhren insgesamt verlangsamte sich deutlich auf 14,5 Prozent.
Die Teuerungsrate im Jahresvergleich hatte zuvor mehrere Monate lang bei rund 30 Prozent gelegen, im Oktober schwächte sie sich auf 23,5 Prozent ab. Im Monatsvergleich waren bereits im September leichte Rückgänge beobachtet worden.
Wichtigster Faktor waren im November erneut die Preise für importiertes Erdgas. Dieses kostet zwar 42,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Vergleich zu Oktober ging der Preis jedoch um 23,9 Prozent zurück. Ähnlich ist der Trend bei Steinkohle, Mineralölerzeugnissen und Erdöl.
Elektrischer Strom verbilligte sich sogar im Jahresvergleich leicht um 2,8 Prozent. Nach einem Preissturz für Strom im Oktober verteuerte er sich im Monatsvergleich jedoch wieder um 11,9 Prozent. Ohne Berücksichtigung der Energiepreise lag das Importpreisniveau im November 2022 um 9,7 Prozent höher als im November 2021 und sank im Monatsvergleich leicht.
C.Kovalenko--BTB