-
Netanjahu-Rivale Eisenkot fordert Wähler zu Abwahl von "schlechtester" Regierung Israels auf
-
Berlin: Linken-Fraktionsspitze trifft sich mit umstrittener Abgeordneter Emde
-
Anschlag bei Paris: Prominente protestieren gegen Rassismus in Frankreich
-
Angriff unter Clans: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Forderungen nach Entschädigungen überschatten Karibikreise von König Charles III.
-
Sammer: "Bei uns ist der Trainer der Volltrottel"
-
Gericht: NSU-Terroristin Beate Zschäpe bleibt mindestens bis 2035 im Gefängnis
-
Münchener Chiphersteller Infineon investiert 1,1 Milliarden Euro in Österreich
-
Netanjahu: Parteien arabischer Israelis "versuchen, Wahl zu stehlen"
-
EU schlägt Frontex-Einsatztruppe für Grenzschutz und Abschiebungen vor
-
CDU-Vize Claus signalisiert Interesse an Steinmeier-Nachfolge
-
Bis zu drei Grad heißer: EU-Kommission dringt auf Anpassung an den Klimawandel
-
Bundeshaushalt 2027: Bündnis warnt vor Einsparungen bei Jugendlichen
-
Pflegekommission nimmt Arbeit auf - Gremium will Ende Januar Ergebnisse liefern
-
Asienreise des Kanzlers: Merz wirbt für Investitionen in Deutschland und Europa
-
Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
-
Wirtschaftsministerin Reiche sagt Südkorea-Reise wegen Corona-Erkrankung ab
-
Prozess um Nord-Stream-Sprengung: Gericht lehnt Antrag auf Einstellung ab
-
Mercedes senkt Gewinnerwartung wegen weiter wegbrechenden China-Geschäfts
-
US-Rapper Jay-Z tritt in Super-Bowl-Halbzeitshow auf
-
OLG-Entscheidung: NSU-Mittäterin Zschäpe bleibt mindestens bis 2035 im Gefängnis
-
Richtungsweisende Parlamentswahl in Israel - Enges Rennen erwartet
-
Danks: "Kompany in guter Stimmung"
-
Dieselskandal: Weitere Verfahren gegen VW-Manager beginnen im November
-
Pistorius und vier Amtskollegen fordern "stärkeres Europa für stärkere Nato"
-
Merz wirbt in Singapur für Investitionsstandorte Deutschland und Europa
-
Zwei chinesische Sponsoren beenden Kooperation mit Mbappé
-
Kein Anschlag laut Polizei: Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe
-
Toter in Treppenhaus in Mainz entdeckt - 41-Jähriger festgenommen
-
Baden-Württemberg: Am Straßenrand liegender Mann verursacht Unfall
-
EU-Länder wollen mehr Spielraum bei Vergabe europäischer Agrargelder
-
Mutter und Sohn in Hessen von eigenem Hund angegriffen und schwer verletzt
-
Auto fährt in Niedersachsen in Menschengruppe - Mehrere Verletzte
-
"König Harry": Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Meghan gibt Teilnahme an beliebter australischer Koch-Show bekannt
-
Barmer: Notfallbehandlungen in jeder zehnten Klinik binnen zehn Jahren verdoppelt
-
NHL: Drasaitl verliert deutsches Duell mit Seider
-
Richtungsentscheidung in Israel: Wahllokale öffnen für Parlamentswahl
-
Nächster Sieg für Schröder und Charlotte - Hartenstein stark
-
US-Verteidigungsministerium benennt erstes Atom-U-Boot für australischen Marinestützpunkt
-
Kane wird emotional: Rührende Worte an seine Familie
-
"Halb so wild": Prass nimmt Gelb-Rot mit Humor
-
Kane gewinnt Ballon d'Or: "Bayern eine Bühne für Weltklasse"
-
Ziel Olympia: Eiskunstläuferin Gerke wechselt die Disziplin
-
Hamburger Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines wird fortgesetzt
-
EU stellt Pläne für "Abschiebeagentur" Frontex vor
-
Merz zum Auftakt seiner Asienreise in Singapur
-
Steinmeier beginnt mehrtägige China-Reise mit Besuch von VW-Entwicklungszentrum
-
Israelis wählen neues Parlament - Netanjahu unter Druck
-
Erklärung: Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
Russlands Krieg hat Energiepreise in Deutschland um ein Drittel nach oben getrieben
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine hat die Energiepreise hierzulande kräftig in die Höhe getrieben. Vor allem Erdgas ist sehr viel teurer, gewerbliche Abnehmer etwa zahlten im Januar fast doppelt so viel wie vor dem Angriff, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Auch Strom und Heizöl kosteten sehr viel mehr. Die Spritpreise an den Tankstellen dagegen lagen fast wieder auf dem Niveau vom Februar 2022.
Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) zog eine vorläufig positive Bilanz: "Wenn man sagt, dass Putin Deutschland und Europa über den Energiekrieg in die Knie zwingen will, muss man sagen, Putin hat ihn jedenfalls nicht gewonnen", sagte er den Sendern RTL und ntv. "Zu sagen, wir haben gewonnen, ist noch zu früh, weil wir noch immer in einer sensiblen Lage sind."
Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller blickt etwa mit Sorge auf die Energieversorgung im kommenden Winter. Privathaushalte und Unternehmen müssten weiterhin Gas sparen, sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten".
Auch Unionsfraktionsvize Jens Spahn (CDU) mahnte, der nächste Winter werde schwieriger. "Denn dann müssen wir ganz ohne russisches Gas auskommen. Es drohen absehbar wieder höhere Energiepreise."
Das Statistikamt betrachtete die Erzeugerpreise für Energie - das sind die Preise, die vom Versorger erhoben werden. Sie stiegen binnen eines Jahres um ein Drittel (32,9 Prozent). Für Gas mussten Handel und Gewerbe 92,5 Prozent (also fast das Doppelte) mehr zahlen als im Januar 2022, die Industrie 34,3 Prozent mehr. Die rückwirkend ab Januar geltende Preisbremse wurde nicht berücksichtigt.
Strom wurde - ebenfalls ohne Berücksichtigung der Preisbremse - für private Haushalte um 36,3 Prozent teurer, für kleine Firmen um 38,1 Prozent und für große Verbraucher wie Industriebetriebe um 19,1 Prozent. Für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Gewerbebetriebe wirkten längerfristige Verträge der Versorger zunächst preisdämpfend - zum Jahresende führten sie aber zu weiter steigenden Preisen, wie die Statistiker ausführten.
Die Preise für Mineralölprodukte zogen schon Ende 2021 deutlich an - nach dem russischen Angriff Ende Februar stiegen die Erzeugerpreise - die Preise der Ölkonzerne - so stark wie nie seit 1949. Der Tankrabatt brachte im Sommer über eine Senkung der Energiesteuer Entlastung. Zum Jahresende fielen die Preise dann wieder.
Das kam auch bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an: Sie zahlten für Benzin und Diesel zuletzt in etwa so viel wie kurz vor Kriegsbeginn. Am 13. Februar lag der Preis für einen Liter E5 im Tagesdurchschnitt bei 1,83 Euro und für Diesel bei 1,78 Euro. Am 21. Februar 2022, drei Tage vor dem russischen Angriff, hatte der Preis für Super E5 bei 1,80 Euro gelegen, für Diesel bei 1,66 Euro.
L.Janezki--BTB