-
Moskau droht London nach Bericht über Einsatz britischer Drohnen in Russland
-
Kushner: Gespräche mit dem Iran verlaufen "sehr positiv"
-
Verhandlungsbeginn im Mordfall Tupac Shakur - Anklage spricht von Tat aus Rache
-
Wasserstand in zwei größten Stauseen der USA auf Rekord-Tief gesunken
-
Kushner: Fortschritte bei Umsetzung von Gaza-Friedensplan in 30 Tagen möglich
-
Kurdischer Regierungschef im Irak macht Iran für Angriff auf sein Büro verantwortlich
-
"Bärenstarke Leistung": Hockey-Männer in der Zwischenrunde
-
Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW-Vorstand kündigt Sonderparteitag an
-
Härtetest bestanden: Hockey-Männer in der Zwischenrunde
-
Trump deutet Kontakte mit Nordkoreas Machthaber Kim an
-
FIFA trennt sich von Betriebsdirektor Lamour
-
Haus-Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser aus Westjordanland fordert US-Schutz
-
Kurdischer Ministerpräsident im Irak meldet iranischen Drohnenangriff auf sein Büro
-
Medien: Füllkrug unmittelbar vor Rückkehr nach Bremen
-
Fremdenfeindlicher Protest im südafrikanischen Durban während Regionalgipfels
-
Norwegens König Harald V. im Krankenhaus behandelt
-
BVB: Auch Veerman-Transfer perfekt
-
WM: Hockey-Frauen nach Niederlage gegen Argentinien unter Druck
-
Demokraten und Republikaner kritisieren Trump für geplante Beschränkung von Südkorea-Manövern
-
UN-Zahlen für 2025: 350 Helfer in Krisengebieten getötet
-
Medien: Premier Burnham fällt auf Imitator von US-Stabschefin Wiles rein
-
SPD-Vorschlag zu Hitzeschutz stößt auf positives Echo - Kanzler zögert noch
-
Vor Wahlen: Gericht in Russland bestätigt Ausschluss von Anti-Kriegs-Partei Jabloko
-
Pentagon vergibt milliardenschweren Rüstungsauftrag für Tomahawk-Raketen
-
Wegen Extrem-Sommers beginnt Weinlese im Elsass früher denn je
-
Missbrauchsurteil: Trump scheitert mit Einspruch gegen Entschädigungszahlung
-
Von Kommunalwahl in Friesland ausgeschlossen: AfD-Politiker scheitert vor Gericht
-
Angriff auf Netz von Berliner Landesbehörden: Ermittlungen laufen
-
Unterhaltsvorschuss: SPD fordert mehr Druck auf Säumige und lehnt Kürzungen ab
-
BVB verpflichtet griechischen Offensivspieler Konstantelias
-
Russisches Gericht verurteilt Jabloko-Politiker Schlosberg zu elf Jahren Haft
-
Leichte Entspannung in Brandgebiet Hohes Venn - Dienstag droht aber starker Wind
-
Thüringer BSW steht zu Koalition - weitere Konfrontation mit Parteispitze
-
Bayern: 17-Jähriger stirbt nach Sprung in Main-Donau-Kanal
-
Klingbeil will bessere Bedingungen für Startups in Deutschland schaffen
-
US-Journalist: Trump droht dem Oman mit Angriffen bei Widerspruch gegen Iran-Abkommen
-
US-Senator der Demokraten verurteilt Trumps Kritik an Manövern mit Südkorea
-
DFB-Pokal: Bayern-Frauen müssen in Gladbach ran
-
FC Bayern: "Team Day" ohne Musiala
-
SPD-Vorschlag zu Hitzeschutz erhält breite Unterstützung - Kanzler zögert noch
-
Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW steht zu Regierungskoalition
-
Weltkriegsbombe in Sachsen entschärft: 3800 Einwohner vorübergehend evakuiert
-
FIFA: FairSquare fordert Wahl-Ausschluss Infantinos
-
Autos von Bundesanstalt ausgebrannt: Polizei prüft mögliches politisches Motiv
-
Trump will Manöver mit Südkorea einschränken - Verweis auf "gute Beziehung" zu Kim
-
Regierungssprecher: Koalition berät intern über Verfassungsänderung zum Klima
-
Streit mit Bundesspitze: Thüringer BSW bleibt in Regierungskoalition
-
Diplomatenkreise: US-Gesandter Kushner mit Netanjahu zusammengetroffen
-
Nach Tod von Professor: Cambridge-Rektor verurteilt "rassistischen Wahn"
-
Zahl der Bundeswehr-Soldaten auf höchstem Stand seit 13 Jahren
Afrikanische Union beklagt Berichte über Rassismus an ukrainischer Grenze
Mehrere afrikanische Regierungen bemühen sich nach Berichten von rassistischer und unfairer Behandlung ihrer Bürger an ukrainischen Grenzübergängen, diesen bei der Flucht aus dem Kriegsland zu helfen. Der derzeitige Vorsitzende der Afrikanischen Union, der senegalesische Präsident Macky Sall, und der Leiter der Kommission der Afrikanischen Union, Moussa Faki Mahamat, erklärten am Montag, sie seien "besonders beunruhigt über Berichte, wonach afrikanischen Bürgern auf der ukrainischen Seite der Grenze das Recht verweigert wird, die Grenze zu überqueren und sich in Sicherheit zu bringen".
Sie erklärten weiter: "Berichte, wonach Afrikaner in inakzeptabler Weise unterschiedlich behandelt werden, sind schockierend rassistisch und verstoßen gegen das Völkerrecht". Alle Länder sollten "das Völkerrecht respektieren und allen Menschen, die vor einem Krieg fliehen, ungeachtet ihrer Identität das gleiche Mitgefühl und die gleiche Unterstützung entgegenbringen", hieß es weiter.
Der nigerianische Außenminister Godfrey Onyeama sagte am Montag, dass die Evakuierung der nigerianischen Staatsangehörigen am Mittwoch beginnen werde. Zuvor hatte der Präsidentenberater Garba Shehu die ukrainischen Grenzbeamten aufgefordert, nigerianische Staatsangehörige fair zu behandeln, nachdem berichtet worden war, dass sie am Einsteigen in Busse und Züge an der Grenze gehindert worden waren.
Shehu bezog sich auf ein Video im Netz, das eine nigerianische Mutter mit einem kleinen Baby zeigt, die gezwungen wird, ihren Sitzplatz aufzugeben. Es gebe auch Berichte über polnische Beamte, die nigerianischen Bürgern die Einreise aus der Ukraine nach Polen verweigerten, fügte er hinzu. "Alle, die aus einer Konfliktsituation fliehen, haben nach der UN-Konvention das gleiche Recht auf sicheres Geleit, und die Farbe ihres Passes oder ihrer Haut sollte keinen Unterschied machen", sagte Shehu.
Der Sprecher des südafrikanischen Außenministeriums, Clayson Monyela, twitterte unterdessen, dass eine Gruppe von Staatsangehörigen seines Landes, hauptsächlich Studenten, an der ukrainisch-polnischen Grenze festsitzen. Der südafrikanische Botschafter in Warschau sei vor Ort und versuche, sie durchzuschleusen, fügte er hinzu. Am Sonntag hatte Monyela gesagt, die Afrikaner würden an der polnisch-ukrainischen Grenze "schlecht behandelt".
Die polnische Botschafterin in Nigeria, Joanna Tarnawska, wies Behauptungen über unfaire Behandlung zurück. "Jeder wird gleich behandelt. Ich kann Ihnen versichern, dass mir Berichte vorliegen, wonach bereits einige nigerianische Staatsangehörige die Grenze nach Polen überquert haben", sagte sie gegenüber lokalen Medien. Nigerianer könnten 15 Tage lang in Polen bleiben, und selbst ungültige Dokumente würden für den Grenzübertritt akzeptiert, sagte sie.
Der nigerianische Student der Verwaltungswissenschaften, Agantem Moshe, berichtete aus Korczowa in Polen, die ukrainische Polizei habe Afrikaner aus dem Weg gedrängt, um Platz für Frauen und Kinder zu schaffen. "Auf polnischer Seite lief alles glatt, sie waren Profis. In der Ukraine ließen sie uns draußen in der Kälte stehen", sagte er.
Ghana kündigte die Entsendung von Botschaftspersonal an die Grenze an, um ihren festsitzenden Bürgern zu helfen. Der Außenminister der Demokratischen Republik Kongo, Christophe Lutundula, will sich mit dem polnischen Botschafter treffen. Die Elfenbeinküste trifft eigenen Angaben zufolge ebenfalls Vorkehrungen, um bei der Evakuierung zu helfen. Die Länder haben jeweils hunderte Staatsbürger in der Ukraine.
J.Fankhauser--BTB