-
Dobrindts Anti-Vergesellschaftungsgesetz: Linke hält Pläne für verfassungswidrig
-
Kein Nobelpreis: Trump beschimpft Norwegen unflätig
-
Parlamentswahl in Serbien: Studentenliste siegt - Vucic räumt Niederlage ein
-
Club-Schlägerei in London: Chris Brown kommt mit Bewährungsstrafe davon
-
Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff
-
DTB-Team startet Davis-Cup-Mission mit Zverev und Struff
-
Wahlplakat mit Hitlergruß: Urteil gegen Brandenburger AfD-Abgeordneten rechtskräftig
-
Segelpartner auf offener See getötet: Lebenslange Haft für Berliner rechtskräftig
-
Zentralkomitee der KP tagt in China - Verschärfung der Disziplin geplant
-
Ab 1. Januar: Berliner Taxifahrer dürfen nicht mehr am BER warten
-
Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro erkennt Niederlage nicht an
-
Thüringen: Früherer Ministerpräsident Josef Duchac gestorben
-
"Peinlich": Auftritt von Audi-Chef Döllner in den USA schlägt weiter hohe Wellen
-
Steinmeier-Nachfolge: Unterstützung für Aigner aus Ländern - CDU wartet ab
-
Merz zu mehrtägiger Asienreise gestartet - Steinmeier reist parallel nach China
-
Regierungsbildung in Schweden erneut gescheitert
-
Geplante Jugendproteste: Innenpolitiker warnen vor Gewalt und Unterwanderung
-
DDR-Größe Weber im Alter von 61 Jahren verstorben
-
Russland will Angriffe trotz Gesprächen mit USA und Ukraine fortsetzen
-
Verzicht auf nicht zwingende Standards: Gesetzentwurf für einfacheres Bauen steht
-
Kreuzfahrt nach Kollision in Bremerhaven abgesagt - Sturmflutwarnung für Nordseeküste
-
Mutmaßlicher IS-Anhänger am Frankfurter Flughafen festgenommen
-
Stauprognose: Am Halloween-Wochenende ist mit vollen Autobahnen zu rechnen
-
Ifo-Institut: Stimmung in Firmen hellt sich weiter zum sechsten Mal in Folge auf
-
Debatte um Stromsteuersenkung: Rehlinger wirft Merz leere Versprechungen vor
-
DAK-Umfrage: Jeder fünfte Jugendliche inhaliert Einweg-E-Zigaretten
-
IG-Metall-Chefin: Auftritt von Audi-Chef in den USA "politisch inakzeptabel"
-
EU-Fischereiverbote: Rainer pocht auf Ausnahme für deutsche Ostsee-Fischer
-
Ifo-Institut: Stimmung in deutschen Unternehmen verbessert sich erneut
-
Tresoldi mit nächstem Dreierpack: "Immer etwas Besonderes"
-
Verzicht auf nicht zwingende Standards: Gesetzentwurf für einfacheres Bauen vorgelegt
-
Nach Kollision in Bremerhaven: Kreuzfahrt für rund 2400 Passagiere abgesagt
-
Berlin: Eralp hält Bundesgesetz zu Vergesellschaftungen für verfassungswidrig
-
Japans Ex-Regierungschef Fukuda im Alter von 90 Jahren gestorben
-
Bestatterinnen fordern offeneren Umgang mit Tod und Trauer
-
Investitionsschutzgesetz: SPD-Innenpolitiker zweifelt an Verfassungsmäßigkeit
-
Düsseldorf installiert 18 Vielfalts-Ampelpärchen
-
Königin Letizia stürzt auf Fischerboot und bleibt unverletzt
-
Doppelpacker Mbappé: "Der Star war die Mannschaft"
-
Orkantief Manja verursacht zahlreiche Feuerwehreinsätze
-
NHL: Minnesota mit Sturm weiter auf Erfolgskurs
-
Venezuela: Oppositionspolitikerin Machado nach fast einem Jahr Exil heimgekehrt
-
Zwei Schwerverletzte bei Frontalunfall in Wachtberg
-
Wagner-Show bei Magic-Sieg: "Riesig für uns"
-
NFL: Bitterer Abend für Mahomes und die Chiefs
-
Käerjeng setzt sich nach der Pause gegen Standard ab
-
Paralympic Day macht rund 20 Sportarten erlebbar
-
NBA: Besondere Wagner-Show bei Magic-Sieg
-
Luxemburgs Handballerinnen scheitern nach deutlicher Heimniederlage
-
Chor Casino und Qwain präsentieren Swing Stories
23.000 Menschen fliehen vor Gewalt im Nordosten Indiens
Gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen ethnischen Gruppen im Nordosten Indiens mit mutmaßlich mehr als 50 Toten haben mehr als 20.000 Menschen in die Flucht getrieben. "Insgesamt wurden bislang 23.000 Zivilisten gerettet und zu unseren Operationsbasen oder Militärgarnisonen verlegt", teilte die Armee am Sonntag mit. Im indischen Bundesstaat Manipur waren zuletzt Unruhen ausgebrochen, nachdem am Mittwoch ein Protestmarsch einer ethnischen Gruppe eskaliert war.
In der Nacht zum Sonntag habe es keinen "größeren Zwischenfall" gegeben, teilte die Armee weiter mit. Eine zuvor verhängte Ausgangssperre im Bezirk Churachandpur sei aufgehoben worden. Der Bezirk ist einer der größten Brennpunkte der Unruhen. Die Luftüberwachung sei in den vergangenen 24 Stunden deutlich verstärkt worden, erklärte die indische Armee zudem.
Die Behörden gaben keine offiziellen Todeszahlen zu den gewaltsamen Auseinandersetzungen bekannt. Örtliche Medien berichteten jedoch, die Leichenhallen der Krankenhäuser in Imphal, der Hauptstadt von Manipur, und im weiter südlich gelegenen Churachandpur hätten insgesamt 54 Tote gemeldet.
Am Mittwoch war in Manipur ein Protestmarsch einer ethnischen Gruppe eskaliert und hatte Zusammenstöße ausgelöst, bei denen Fahrzeuge und Häuser in Brand gesetzt wurden. Die Behörden setzten Tränengas ein, das Militär entsandte tausende Soldaten in den an Myanmar grenzenden Bundesstaat. Die Behörden verhängten eine Internet- und eine Ausgangssperre und erließen für "extreme Situationen" einen Schießbefehl.
Hintergrund der Proteste ist die Forderung der ethnischen Mehrheit der Meitei, von der Regierung als "geschützter Stamm" anerkannt zu werden. Das indische Gesetz sieht Quoten für diese Stämme bei der Besetzung von Regierungsjobs und Hochschulplätzen vor, um struktureller Diskriminierung entgegenzutreten.
Im Nordosten Indiens gab es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder Unruhen ethnischer und separatistischer Gruppen, die mehr Autonomie oder die Abspaltung von Indien fordern. Seit den 1950er Jahren wurden in Manipur mindestens 50.000 Menschen getötet. Die Konflikte haben im Laufe der Jahre nachgelassen, viele Gruppen haben mit Neu-Delhi Vereinbarungen über mehr Befugnisse getroffen.
L.Dubois--BTB