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TUI erwartet trotz Inflation und Bränden in Südeuropa "sehr guten Reisesommer"
Der Reisekonzern TUI erwartet trotz der gestiegenen Preise und der Waldbrände in Südeuropa einen "sehr guten Reisesommer" und ein gutes Gesamtjahr. Der Sommer verlaufe sehr gut, die Nachfrage nach Reisen sei weiterhin hoch, erklärte TUI-Chef Sebastian Ebel am Mittwoch. Im Frühjahrsquartal von April bis Juni machte TUI erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Gewinn.
Die Buchungen im Sommer liegen sechs Prozent über dem Vorjahr, und das bei höheren Preisen, wie TUI mitteilte. Von April bis Juni reisten 5,5 Millionen Menschen mit der TUI, 400.000 mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz in dem Quartal stieg um 19 Prozent im Vorjahresvergleich auf 4,3 Milliarden Euro, das Betriebsergebnis lag bei 169 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal hatte TUI noch ein Minus von 27 Millionen Euro ausgewiesen.
TUI hatte in der Corona-Pandemie staatliche Unterstützung bekommen. Die Bilanz des zurückliegenden Quartals war nun die erste ohne staatliche Finanzierung. Die Hilfen seien vollständig abgelöst worden, die Kreditlinien der Banken nicht gezogen, teilte der Konzern mit. Die Nettoverschuldung sei um 1,1 Milliarden Euro auf 2,2 Milliarden Euro zum 30. Juni reduziert worden.
Die TUI ist ein weltweit führender Touristikkonzern und weltweit aktiv. Dazu gehören über 400 Hotels und Resorts mit Marken wie RIU, TUI Blue und Robinson, 16 eigene Kreuzfahrtschiffe, fünf Fluggesellschaften und rund 1200 Reisebüros.
C.Kovalenko--BTB