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E-Auto-Exporte verdoppelt - Verbrenner trotzdem weiter deutscher Exportschlager
Die deutschen Exporte von E-Autos haben sich im Zeitraum von Januar bis August mehr als verdoppelt. 520.000 batterieelektrisch betriebene Autos im Wert von 23,9 Milliarden Euro wurden ins Ausland verkauft, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Im Vorjahreszeitraum waren es 255.000 im Wert von 12,0 Milliarden Euro gewesen.
Dennoch machten Autos mit Verbrennermotor weiterhin den Großteil der Pkw-Exporte aus: Ins Ausland gingen 1,1 Millionen klassische Verbrenner im Wert von 42,0 Milliarden Euro - 9,7 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Export von Hybridfahrzeugen ging um 15,5 Prozent auf 487.000 im Wert von 20,7 Milliarden Euro zurück.
Bei den Abnehmern gibt es merkliche Unterschiede zwischen E-Autos und Verbrennern. Deutsche Elektrofahrzeuge gingen den Statistikern zufolge vor allem nach Belgien (73.000), in die Niederlande (72.000) und nach Großbritannien (71.000). Die wichtigsten Käufer deutscher Verbrenner sitzen in den USA (142.000), Großbritannien (118.000) und China (116.000).
Auch die Importe von Elektroautos stiegen um 66,6 Prozent deutlich an. 308.000 Autos im Wert von 9,8 Milliarden Euro wurden vor allem aus China, Südkorea und Frankreich eingeführt. Die klassischen Verbrenner legten in der Importstatistik um 11,4 Prozent zu, wichtigste Lieferer waren hier Spanien, Tschechien und die Slowakei.
F.Pavlenko--BTB