-
Martín reist aus Sepang ab - Márquez nutzt Chance im Sprint
-
Flávio Bolsonaro begründet Flucht aus Brasilien mit angeblicher "Verfolgung"
-
Grubauer muss vom Eis - Kraken gehen baden
-
Orlando gelingt Revanche: Wagner lobt "starke Reaktion"
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich auf zentrale Naturschutz-Beschlüsse
-
Drei Pleiten - und nun die Bayern: FSV trifft "harter Schlag"
-
"Die Gejagten": Gestiegene Erwartungen für DHB-Frauen
-
Eberl: Bayern fiebern Klassiker entgegen
-
"Bin anders gebaut": Hamilton bis 2030 in der Formel 1?
-
US-Regierung billigt Patriot-Verkauf - Selenskyj warnt vor langen Lieferfristen
-
Neue Proteste in Frankreich - Furcht vor Ausschreitungen
-
Bundesweite Jugendproteste geplant - Forderung nach bezahlbarem Leben
-
Parteitag der Linken in Berlin entscheidet über Koalitionsverhandlungen
-
Trump wettert bei Wahlkampfauftritt in Florida gegen "Kommunisten" bei Demokraten
-
Eskalation um Polens Verfassungsgericht: Regierungsgegner versuchen auf Gelände vorzudringen
-
Russischer Außenminister Lawrow: Hatte "angenehmes" Gespräch mit Rubio in Atlanta
-
EU-Außenbeauftragte Kallas wirft Lawrow bei G20-Treffen "Lügen" über Ukraine vor
-
Antonelli voll im Soll - Leclerc in Mexiko ganz vorne
-
US-Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von 500 Patriot-Raketen an die Ukraine
-
UN-Biodiversitätskonferenz einigt sich bei mehreren zentralen Themen
-
Südwest-Duell: Elversberg stoppt Mainzer Auswärtslauf
-
Antonelli wieder fit - nur Leclerc ist schneller
-
47,9 Millionen Wähler: Neuer Rekord bei vorzeitiger Stimmabgabe für Midterms
-
Kryptowährungsbörse Binance will nach Hackerangriff "alle Verluste" ersetzen
-
Berliner Politik erinnert an deutsch-türkisches Anwerbeabkommen vor 65 Jahren
-
Social-Media-Sucht: Meta wendet in USA Prozess durch Vergleich ab
-
EU und Kanada starten neue Allianz mit Abkommen über Ukraine, Rohstoffe und KI
-
Wie eine Nummer eins: Zverev spaziert ins Halbfinale
-
Großdemos in Italien gegen hohe Preise - mehr Geld für Bildung gefordert
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner fliehen aus besetzter ukrainischer Stadt
-
Frankreichs Behörden befürchten bei Protesten erneut massive Randale
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung: Christa Pike leidet unter ständigen Schmerzen
-
EU und Kanada wollen mit neuer Allianz "gemeinsam Krisen standhalten"
-
G20-Außenministertreffen in Atlanta: Wadephul gegen Familienfoto mit Lawrow
-
Merz und Wadephul fordern Diplomatie statt neuer Angriffe auf Iran nach Midterms
-
Feuerpause in Oleschky: Einwohner aus besetzter ukrainischer Stadt evakuiert
-
Wetterbilanz: Oktober war golden - aber auch überdurchschnittlich nass
-
Prozess um Mord an Fabian aus Güstrow: Verteidigung fordert Freispruch
-
Schwieriger Endspurt bei UN-Biodiversitätskonferenz in Eriwan
-
Papst Leo XIV. hat seine Stimme bei den Kongresswahlen in den USA abgegeben
-
"GenZ"-Proteste: Anklagen gegen Regierung und Appelle für friedliche Demos
-
Streit um Pestizid Glyphosat: Bayer siegt erneut vor US-Gericht
-
Druck von Behörden: Unabhängige russische Zeitung "Nowaja Gaseta" muss Arbeit einstellen
-
"Ausschlaggebend war der Tankrabatt": Inflation geht auf 2,8 Prozent zurück
-
Cyberangriff auf Berliner Charité: Kontaktdaten abgegriffen
-
Bis zu vier Mal so viel wie im Vorjahr: Ölkonzerne machen Milliardengewinne
-
Kassen-Zusatzbeiträge sollen 2027 stabil bleiben - bei 2,9 Prozent
-
"GenZ"-Proteste: Initiatoren klagen Regierung an - Appelle für friedliche Demos
-
Landesweite Proteste in Italien gegen hohe Preise
-
Kanzler Merz betont nach Asien-Reise Bedeutung der Handelsbeziehungen
US-Präsident Biden richtet Luftbrücke für Babymilchpulver ein
Weniger als sechs Monate vor den Zwischenwahlen in den USA hat Präsident Joe Biden eine Luftbrücke für Babymilchpulver angeordnet - der Mangel im Land ist groß und die Preise sind stark angestiegen. Besorgte Eltern fürchten bereits, ihr Kind könne verhungern, da viele Mütter sich keine Auszeit vom Job leisten können, um ihr Baby zu stillen. Biden aktivierte auch ein Gesetz aus dem Kalten Krieg, um die Produktion in den USA zu erhöhen.
Das Weiße Haus erklärte am Donnerstag, das Militär werde für die Babymilch-Luftbrücke Verträge mit zivilen Fluggesellschaften schließen, wie es dies in den ersten Monaten der Corona-Pandemie getan hatte. Die Maschinen sollen Milchpulver, das von der US-Lebensmittelbehörde zugelassen ist, aus dem Ausland in die USA bringen. So würden Import und Verteilung von Milchpulver beschleunigt, erklärte die US-Regierung.
Präsident Biden schrieb an das Landwirtschafts- und das Gesundheitsministerium, er erwarte "prompte Arbeit, um alle Wege ausfindig zu machen, die Importe von sicherem Milchpulver in die USA und in unsere Supermarktregale zu beschleunigen".
Mit dem "Defense Production Act" aus dem Kalten Krieg kann die Regierung Unternehmen anweisen, Babymilchhersteller bevorzugt zu beliefern. Dies werde "die Steigerung der Produktion erleichtern und die Lieferketten beschleunigen", betonte das Weiße Haus.
Ursache für die Knappheit im Land ist eine Verkettung von Umständen: In der Corona-Pandemie ging die Produktion von Babymilchpulver wegen Lieferengpässen und fehlenden Personals zurück. Im Februar dann musste die Firma Abbott nach dem Tod von zwei Säuglingen eine Milchpulverfabrik in Michigan schließen. Die Prüfung der Lebensmittelbehörde ergab, dass das Produkt in Ordnung war - erst am Montag einigten sich die Behörde und Abbott auf die Wiederaufnahme der Produktion. Es wird aber Wochen dauern, bis das Milchpulver wieder in den Supermarktregalen steht.
In den USA sind vor allem einkommensschwache Familien vom Mangel an Babymilch betroffen, weil Mütter es sich nicht leisten können, nach der Geburt lange zu Hause zu bleiben und zu stillen. In den sozialen Medien kursieren Anleitungen, selbst Babymilch zusammenzurühren. Kinderärzte warnen eindringlich davor: Das könne "sehr gefährlich für Wachstum und Entwicklung" sein, "oder Ihr Baby sogar krank machen", sagte Buchautorin und Kinderklinikgründerin Tany Altmann AFP.
In den USA werden eigentlich 98 Prozent der benötigten Babymilch im eigenen Land hergestellt. Anfang dieses Monats aber betrug die Ausverkauft-Rate laut Marktforschungsunternehmen Datasembly 43 Prozent. Datasembly wertete die Informationen von mehr als 11.000 Einzelhändlern aus.
J.Horn--BTB