-
Medien: Angreifer erschießt vier Menschen in US-Schule - Drei Kinder unter den Opfern
-
Keine Fortschritte bei Haushaltsverhandlungen auf EU-Gipfel
-
2030 fast zwölf Euro pro Schachtel: Bundestag beschließt höhere Tabaksteuer
-
Mit Traumtoren zum Start: Freiburg mit Pflichtsieg
-
Bundestag billigt Einsetzung von internationaler Schadenersatzkommission für die Ukraine
-
Nübel gewinnt Torhüter-Duell - TSG-Krise verschärft sich
-
Handball: Füchse erreichen Zwischenziel in Porto
-
Opfer von Straftaten sollen in Gerichtsverfahren mehr Unterstützung bekommen
-
Huthi-Miliz greift Regierungssitz in Aden an - Mindestens vier Tote
-
Angreifer von Fort Hood: Trump sagt Liveübertragung der Hinrichtung ab
-
Bayer schlägt Posen: Schick bleibt im Hexenkessel eiskalt
-
Unicredit erhält grünes Licht der EZB für Übernahme der Commerzbank
-
Urbig als Nummer eins? Kahn und Lehmann zweifeln noch
-
Tennis: ATP plant Ranglistenreform und winkt mit mehr Geld
-
Berlin und Paris treffen provisorische Einigung für Aufweichung von Verbrenner-Aus
-
Guterres beklagt "Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit" beim Schutz der Natur
-
Regierung: Huthi-Miliz im Jemen greift Präsidentenpalast in Aden mit Raketen an
-
Gewaltsame Proteste gegen Regierung in Tirana weiten sich auf andere Städte aus
-
Schwedische Behörden geben für kommendes Jahr 72 Wölfe zum Abschuss frei
-
Maduro und seine Frau weisen US-Foltervorwürfe zurück
-
Russland: Chefredakteur der "Nowaja Gaseta" nach Festnahme wieder frei
-
Zeitmessung: Schaltsekunde wird abgeschafft
-
Streit ums Geld: EU-Staats- und Regierungschefs verhandeln über EU-Haushalt
-
Pokal-Ausschreitungen: Zuschauer-Teilausschluss für Mannheim
-
Ministerin Reiche muss Video mit Vorwürfen gegen Linke vorläufig löschen
-
Nach erneuten Vorfällen: Nato will über Drohnenangriffe im Schwarzen Meer beraten
-
Carsten Günther soll Präsident an Bundesverwaltungsgericht werden
-
Ukraine lagert erstmals seit 2012 wieder Saatgut in Tresor auf Spitzbergen ein
-
Ministerin Reiche muss Video mit Antisemitismusvorwurf gegen Linkspartei entfernen
-
Trump: Hinrichtung des Attentäters von Fort Hood wird doch nicht live übertragen
-
Smartphone als Ausweis: Bundestag macht Weg für digitale Brieftasche frei
-
Netzentgelte für Gas steigen voraussichtlich - Stromnetzkosten im Schnitt stabil
-
Trump: Hinrichtung des Attentäters von Fort Hood wird nicht live übertragen
-
Urteil: Schulen dürfen Ausübung religiöser Riten verbieten
-
Jeside gilt nicht mehr als Flüchtling: EuGH soll Fragen aus Deutschland beantworten
-
Geplante Steuererhöhung: Tabakindustrie warnt vor Anstieg des illegalen Handels
-
FIFA-Sitzung: Infantino-Entschuldigung, aber offene Fragen
-
Achillessehnenriss: Ski-Star Kilde wieder schwer verletzt
-
Nach 15 Monaten: Leiche von ertrunkenem Studenten aus Starnberger See geborgen
-
Selenskyj widersetzt sich Trump und kündigt neue Angriffe auf russische Raffinerien an
-
Mindestens drei Tote bei Rekordregenfällen in Istanbul
-
Mausfigur vor Westdeutschem Rundfunk in Köln erhält Zuwachs von Elefant und Ente
-
Vergabeaffäre: Durchsuchungen bei SPD-Politiker Ahmetovic - Immunität aufgeoben
-
Französischer Premier: Schülerproteste werden zu "Bewegung der städtischen Gewalt"
-
Urteil: Bürgerbegehren zum Ausbau von Radwegen in Köln ist unzulässig
-
Nordrhein-Westfalen: Cannabisplantage in Räumen von ehemaliger Kegelbahn entdeckt
-
Ärzte: Lunge von Papst Leo XIV. erholt sich gut nach Krebsoperation
-
Mehrheit der US-Bürger spricht sich gegen Liveübertragung einer Hinrichtung aus
-
Parlament in Schweden verweigert Wahlsiegerin Andersson Amt der Regierungschefin
-
Lufthansa strebt weitere Aufstockung der Beteiligung an portugiesischer TAP an
Online-Versandhändler Zalando plant Übernahme von Konkurrenz About You
Der Online-Versandhändler Zalando will seinen Konkurrenten About You übernehmen. Pro Aktie biete Zalando 6,50 Euro und damit insgesamt etwa 1,1 Milliarden Euro, teilten die beiden Unternehmen am Mittwoch mit. Das ist bedeutend mehr als der Kurs bei Börsenschluss am Dienstag, als die About-You-Aktie bei rund 3,90 Euro stand.
Zalando beabsichtige, ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für bis zu 100 Prozent des Aktienkapitals von About You abzugeben, teilten beide Unternehmen weiter mit. Einen Großteil davon hat Zalando schon sicher: Die Hauptaktionäre von About You - der Versandhändler Otto, die Familie Otto, die Investmentfirma Heartland und die Gründer und Chefs der Firma - haben sich den Angaben zufolge verpflichtet, ihre Anteile an Zalando zu verkaufen. Sie halten demnach 73 Prozent.
Zalando Co-Geschäftsführer Robert Gentz sprach von einem "entscheidenden Schritt", um ein paneuropäisches E-Commerce-System aufzubauen. "About You passt hervorragend zu uns", sagte er. Die Strategien beider Unternehmen ergänzten sich "sehr gut". "Unsere Teams kennen sich bereits seit vielen Jahren. Wir haben großen Respekt voreinander", sagte Gentz.
Bis Sommer 2025 soll der Verkauf - vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigungen - abgeschlossen sein. Große Sorgen machen sich die Unternehmen dabei aber offenbar nicht. Selbst zusammen ist ihr Marktanteil am gesamten Modemarkt laut Zalando-Geschäftsführung immer noch "super klein". Die Behörden dürften dem Vorhaben daher zustimmen, erwarten die Unternehmen.
Die Übernahme dürfte auch eine Reaktion auf die zunehmende Konkurrenz von Billiganbietern aus China sein. Unternehmen wie Temu oder Shein fluten den europäischen Markt mit besonders günstigen Schnäppchen, stehen immer wieder aber auch wegen mangelnder Qualität in der Kritik.
Von dem Zusammenschluss erwarten die Online-Händler langfristig Synergien von 100 Millionen Euro pro Jahr, die sowohl im Firmenkundengeschäft als auch im Endkundengeschäft erzielt werden sollen. Tarek Müller, Mitbegründer und Co-Chef von About You, sprach angesichts der Übernahme von einem "aufregenden Tag". "Wir sind begeistert von den Möglichkeiten, die jetzt vor uns liegen", sagte er. Er und seine Geschäftsführer-Kollegen Sebastian Betz und Hannes Wiese sollen auch nach der Übernahme im Unternehmen bleiben. Ein größerer Stellenabbau geht laut Unternehmensangaben nicht mit dem Zusammenschluss einher.
Bis 2028 soll die neue Unternehmensgruppe ihren Umsatz um durchschnittlich fünf bis zehn Prozent pro Jahr steigern. Dieses Wachstum hatte Zalando zuvor bereits für das eigene Unternehmen angekündigt.
Zalando kündigte an, die Übernahme vollständig aus eigenen Finanzmitteln stemmen zu können. Die vorhandene Liquidität des Unternehmens liegt den Angaben zufolge bei derzeit 2,4 Milliarden Euro.
Der Aktienkurs von About You schnellte nach der Ankündigung am Morgen bis zum Mittag um knapp 67 Prozent nach oben. Zalando indes brach im frühen Handel zunächst um fast neun Prozent ein, erholte sich im Tagesverlauf aber wieder etwas.
Zalando mit Sitz in Berlin war 2008 gegründet worden und hat nach eigenen Angaben mehr als 50 Millionen aktive Kunden in 25 europäischen Märkten. Für das Unternehmen arbeiten mehr als 15.000 Menschen, der Umsatz im vergangenen Jahr betrug rund zehn Milliarden Euro, unter dem Strich stand ein Gewinn von 83 Millionen Euro, nach 16,8 Millionen Euro im Vorjahr.
About You mit Sitz in Hamburg war 2014 von Tarek Müller, Sebastian Betz und Hannes Wiese als Tochtergesellschaft von Otto gegründet worden. Sie sind nach wie vor an der Firma beteiligt und leiten sie. Der Umsatz im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug 1,9 Milliarden Euro. Das Unternehmen mit 1250 Beschäftigten ist nach eigenen Angaben in 29 europäischen Ländern aktiv.
Wie bisher soll About You sich vor allem an junge Kundinnen und Kunden richten; auch die Zusammenarbeit mit Influencern spiele weiter eine wichtige Rolle. Zalando indes soll "Fashion-Enthusiasten" ansprechen und dabei weiter von Kooperationen mit Marken profitieren.
J.Fankhauser--BTB