-
Trump kündigt Gespräche zwischen Israel und dem Libanon an - Beirut dementiert Pläne
-
Weiterhin kaum Flüge - Betrieb der Lufthansa wegen Streiks massiv beeinträchtigt
-
Linken-Politikern Reichinnek: Tankrabatt der Bundesregierung "grottenschlecht"
-
Mindestens 14 Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
-
Neuer Schusswaffenangriff in Türkei: 14-Jähriger tötet neun Menschen in Schule
-
Behörden melden mindestens zwölf Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine
-
Trump kündigt Gespräche auf höchster Ebene zwischen Israel und dem Libanon an
-
NBA: Wagner-Brüdern droht mit Orlando vorzeitiges Aus
-
Anzeichen für zweite Verhandlungsrunde zwischen den USA und dem Iran verdichten sich
-
FC Bayern fordert PSG: "Der Glaube ist da"
-
Bundestag bringt Tankrabatt auf den Weg - Aktuelle Stunde zur Ungarn-Wahl
-
Kabinenpersonal und Piloten der Lufthansa streiken
-
Europäischer Gerichtshof urteilt über auslaufendes bayerisches Familiengeld
-
Großbrand wütet in australischer Ölraffinerie
-
Ticketmaster-Mutterunternehmen wegen illegaler Monopolbildung verurteilt
-
Entlastungsprämie: Arbeitgeber dämpfen Erwartungen
-
Australien plant Erhöhung seiner Verteidigungsausgaben auf drei Prozent des BIP
-
Trotz Neuer-Patzern: Bayern kämpfen sich ins Halbfinale
-
Havertz lange auf der Bank - aber Arsenal steht im Halbfinale
-
Sieg nach Verlängerung: Köln schafft Ausgleich
-
Netanjahu: USA und Israel verfolgen beim Iran "identische Ziele"
-
Krise beim britischen Rundfunk: BBC streicht bis zu 2000 Stellen
-
Neuer-Debatte: Löw signalisiert Verständnis für Nagelsmann
-
USA werden Sanktionslockerung für russisches Erdöl nicht verlängern
-
Ekitiké verpasst die WM - noch keine offizielle Diagnose
-
US-Regierung erwägt zweite Verhandlungsrunde mit dem Iran in Pakistan
-
Real-Hit: Kompany verzichtet auf Musiala
-
Gesundheitliche Gründe: Van Aken gibt Parteivorsitz im Juni ab
-
Papst ruft bei Ankunft in Kamerun zur Achtung der Menschenrechte auf
-
Schmerzen im Handgelenk: Verletzungssorgen bei Alcaraz
-
Sudan-Konferenz in Berlin sagt Bürgerkriegsland mehr als 1,3 Milliarden Euro zu
-
Gesundheitliche Gründe: Van Aken gibt Parteivorsitz im Juni an
-
Mindestens neun Tote bei neuem Schusswaffenangriff auf Schule in der Türkei
-
Gesundheitliche Gründe: Van Aken tritt nicht mehr als Linken-Parteichef an
-
Streik legt Lufthansa am Tag der 100-Jahr-Feier weitgehend lahm
-
Domenicali über Verstappen-Kritik: "Verstehe Kommentare"
-
Drama um hilflosen Wal in Ostsee: Privatinitiative darf Rettungsversuch starten
-
Wadephul: Mehr als 1,3 Milliarden Euro auf Sudan-Konferenz zugesagt
-
Kamikaze-Drohen für die Bundeswehr: Grünes Licht auch für Rheinmetall-System
-
Iran droht mit Ausweitung von Seeblockade - kommuniziert aber weiter mit den USA
-
Lastwagen erfasst elfjährigen Radfahrer in Hamburg - Junge stirbt an Unfallort
-
Hubig: Kabinett beschließt kommende Woche Gesetz zur Speicherung von IP-Adressen
-
Koalitionsverhandlungen von Grünen und CDU in Baden-Württemberg gestartet
-
Merz unterstreicht Bedeutung der Lufthansa und des Luftverkehrs für Deutschland
-
Schulter ausgekugelt: Gwinns Ausfallzeit "offen"
-
Erfolgserlebnis für Maria in Rouen
-
Razzia wegen illegaler Prostitution in Hessen und Nordrhein-Westfalen - zwei Festnahmen
-
Streit um Chefposten bei US-Zentralbank geht weiter - Trump will Powell "feuern"
-
OECD-Studie: Fettleibigkeit macht Gesundheitsfortschritte zunichte
-
Merz reist am Freitag zu Gesprächen über mögliche Hormus-Mission nach Paris
Deutsche US-Exporte im Mai deutlich gesunken - Rückgang insgesamt weniger stark
Im Mai haben sich die Importzölle von US-Präsident Donald Trump deutlich in den Außenwirtschaftszahlen für Deutschland bemerkbar gemacht. Die deutschen Exporte in die USA gingen im Vergleich zum Vormonat um 7,7 Prozent zurück, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Die Exporte insgesamt sanken jedoch deutlich weniger stark, um 1,4 Prozent.
Demnach wurden im Mai Waren im Wert von 129,4 Milliarden Euro aus Deutschland exportiert. Die USA waren trotz des Rückgangs mit 12,1 Milliarden Euro weiterhin der wichtigste einzelne Abnehmer deutscher Güter. Der Exportwarenwert in die USA im Mai war allerdings der niedrigste seit März 2022.
Insgesamt nahmen die deutschen Exporte in Staaten außerhalb der EU um nur 0,3 Prozent ab. Spürbar zurück gingen die Ausfuhren nach China, um 2,9 Prozent auf gut 6,8 Milliarden Euro, während nach Großbritannien 15,1 Prozent mehr exportiert wurde. Das Vereinigte Königreich zog so mit knapp 7,2 Milliarden Euro im Exportranking an China und der Schweiz (knapp sechs Milliarden Euro) vorbei.
Mehr als die Hälfte aller Exporte (71,3 Milliarden Euro) gingen in andere EU-Länder. Das war ein Rückgang um 2,2 Prozent. Wichtigste europäische Abnehmer waren Frankreich (9,6 Milliarden Euro), die Niederlande (9,0 Milliarden Euro) und Polen (8,2 Milliarden Euro).
Die Importe gingen insgesamt stärker zurück als die Exporte. Sie sanken im Vergleich zu April um 3,8 Prozent auf 111,1 Milliarden Euro. Die Importe aus anderen EU-Ländern sanken um 3,6 Prozent und aus Drittstaaten um 4,1 Prozent. Deutschland vergrößterte so seinen Exportüberschuss von 15,7 Milliarden Euro im April auf 18,4 Milliarden Euro im Mai.
Auch im Handel mit den USA verringerten sich die Importe noch stärker als die Exporte (minus 10,7 Prozent). Das von Trump scharf kritisierte Handelsbilanzminus der USA mit Deutschland vergrößerte sich weiter.
ING-Analyst Carsten Brzeski sprach von einem "weiteren enttäuschenden Monat für deutsche Exporte". Die Daten deuteten daraufhin, dass der Anstieg der Ausfuhren im Februar und März "fast ausschließlich" auf ein Vorziehen von Lieferungen in die USA angesichts drohender Zöllen zurückzuführen war.
"Die US-Handelspolitik drückt die deutschen Ausfuhren weiter in den Keller", erklärte der Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer, Volker Treier. "Auch insgesamt gehen die deutschen Ausfuhren erneut zurück. Die Unsicherheit bezüglich der US-Zölle hält weiter an."
Dirk Jandura, Präsident des Bundesverbandes Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen (BGA), forderte den Abschluss eines Abkommens mit den USA, um Sicherheit zu schaffen. "Doch Vorsicht: Unsere Interessen müssen in einem Abkommen mit den USA abgebildet werden", schränkte er ein. "Wir brauchen einen fairen Deal für das gesamte Europa. Es darf nicht um jeden Preis abgeschlossen werden."
M.Ouellet--BTB