-
Modschtaba Chamenei: Der Iran hat den Krieg "nicht gesucht"
-
Kreise: Israel und Libanon wollen nächste Woche in Washington verhandeln
-
Trump warnt Teheran vor Erheben von Mautgebühren in Straße von Hormus
-
Selenskyj: Ukraine ist bereit für Oster-Feuerpause
-
Ausnahmeregelung: Genehmigungspflicht für Auslandsreisen soll wegfallen
-
Frühe Traumtore: Mainz stößt Tür ins Halbfinale weit auf
-
Der Breisgau träumt: Freiburg erlebt magische Nacht
-
Melania Trump: "Epstein hat mich nicht Donald Trump vorgestellt"
-
US-Kongress: Erneut Antrag gegen Trumps Kriegsbefugnisse gekippt
-
Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben
-
Französischer Rechtspopulist Bardella zeigt sich mit italienischer Prinzessin
-
US-Botschafter weist Vorwurf der Wahl-Einmischung in Ungarn zurück
-
Israel geht weiter hart gegen gegen Hisbollah vor - Sorge um Feuerpause im Iran-Krieg
-
Baskenland: Lipowitz weiter Dritter - Seixas erneut stärker
-
Merz: Abzug von US-Truppen war in Gespräch mit Trump kein Thema
-
Zwayer als einziger deutscher WM-Schiedsrichter nominiert
-
Außenminister: China will Beziehungen zu Nordkorea ausbauen
-
Künstliche Intelligenz: US-Botschafter für die EU fordert engere Zusammenarbeit
-
Ermittler: Rechtsextremistin Liebich in Tschechien festgenommen
-
Entwicklungshilfe weltweit geschrumpft wie nie - Deutschland verfehlt UN-Ziel
-
Iran-Krieg: IWF-Chefin erwartet Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf
-
Bundesregierung nimmt Gespräche mit Iran wieder auf
-
Merz stellt weitere Entlastungen in Aussicht - aber keine konkreten Ankündigungen
-
Staatsschutzprozess gegen mutmaßlichen syrischen Kämpfer in Jena gestartet
-
Strahlenalarm in Baden-Württemberg: Weitere Analyse schließt Polonium aus
-
Zeitung: Razzia in den Räumen der unabhängigen russischen "Nowaja Gaseta"
-
Studie: Deutsche Rüstungsbranche kann Nachfrage der Bundeswehr nicht bedienen
-
Russische Justiz stuft Menschenrechtsorganisation Memorial als "extremistisch" ein
-
Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig
-
Kovac hofft auf Nmecha-Rückkehr noch in dieser Saison
-
Europol zerschlägt Schleuserring: Vietnamesen wurden nach Europa geschmuggelt
-
Fauchende Katze versperrt Treppenhaus: Nächtlicher Polizeieinsatz in Bremen
-
BJK-Cup: Deutschland verpasst Wiederaufstieg - Abstieg droht
-
Cannes: Deutsche Regisseurin Grisebach im Wettbewerb um Goldene Palme
-
Merz bereitet offenbar Entlastungen vor - höhere Pendlerpauschale im Gespräch
-
Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug in Bayern
-
Spritpreise: Bundeskartellamt fordert von Raffinerien Infos zur Preissetzung
-
Nach Tod von Kind in Krankenhaus: Mutter scheitert vor Gericht mit Klage
-
In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt
-
Ministerin Warken will bei Einsparungen für Gesundheitsreform "alle" beteiligen
-
Weltnaturschutzorganisation stuft Kaiserpinguin als gefährdete Art ein
-
Frankreich wirft Ungarn wegen Weitergabe vertraulicher EU-Infos "Verrat" vor
-
Industrieproduktion im Februar ohne Schwung - Einbußen im Baugewerbe
-
Wirtschaftsforscher: Höchste Zahl an Insolvenzen im ersten Quartal seit 20 Jahren
-
Deutsche Exporte vor Iran-Krieg gestiegen - DIHK sieht "nur kurzes Aufatmen"
-
Mann stiehlt mehr als 300 Einkaufswagen in Baden-Württemberg
-
Bei Techniker Krankenkasse nutzen gut acht Prozent der Versicherten E-Akte
-
Vier Migranten im Ärmelkanal tödlich verunglückt
-
Heftigste israelische Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut seit Kriegsbeginn
-
Heimtückemord an wohlhabendem Arzt in Chemnitz: Urteile im Wesentlichen rechtskräftig
Industrieproduktion im August stark rückläufig
Die Industrieproduktion in Deutschland ist im August stark zurückgegangen. Im Vergleich zum Vormonat sank sie saison- und kalenderbereinigt um 5,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte. Besonders die Autohersteller produzierten demnach weniger.
In der Autoindustrie betrug das Minus 18,5 Prozent. "Der deutliche Rückgang dürfte unter anderem auf Werksferien in Kombination mit Produktionsumstellungen zurückzuführen sein", erklärten die Statistiker. Auch der Rückgang im ebenfalls bedeutsamen Maschinenbau um 6,2 Prozent beeinflussten Gesamtergebnis demnach wesentlich. Hinzu kam ein Produktionsminus von 10,3 Prozent in der Pharmaindustrie und von 6,1 Prozent bei der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen.
Die Produktion im gesamten Produzierenden Gewerbe, wozu neben der Industrie noch die Energiewirtschaft und das Baugewerbe zählt, ging im August um 4,3 Prozent zurück. Im weniger volatilen Dreimonatsvergleich ging die Produktion um 1,3 Prozent zurück. Die Energieerzeugung sank dem Statistikamt zufolge im August um 0,5 Prozent, während die Bauproduktion um 0,6 Prozent zulegte.
Auch das Bundeswirtschaftsministerium verwies auf die Lage der Werksferien in der Autoindustrie als wichtigen Grund für den Produktionsrückgang. "Hoffen wir, dass das wahr ist", kommentierte dies der ING-Analyst Carsten Brzeski. "Auch wenn hier einige einmalige Faktoren eine Rolle spielen könnten, befürchten wir, dass der starke Rückgang der Industrieproduktion vor allem das Ende des Frontloading in den USA widerspiegelt."
Im Zuge der Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump waren die Exporte in die USA zunächst stark gestiegen, weil die dortigen Unternehmen vor der Einführung von Zöllen ihre Lager füllen wollten. Es sehe nun zunehmend so aus, als wären die positiven wirtschaftlichen Entwicklungen nach der Bundestagswahl vor allem darauf zurückzuführen, erklärte Brzeski.
"Der heute vermeldete Rückgang der Produktion sieht dramatisch aus, bei genauerer Betrachtung aber weniger katastrophal als die blanken Zahlen vermuten lassen", erklärte hingegen Sebastian Dullien, wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung. "Der Rückgang im August folgt auf einen sehr kräftigen Anstieg im Juli und sollte nicht als Trend interpretiert werden."
"Man kann aber auch nicht wegreden: Der Industrie geht es schlecht und die Probleme werden noch eine Zeit anhalten", erklärte Dullien weiter. Das Bundeswirtschaftsministerium sprach von "hohen geo- und handelspolitischen Unsicherheiten", vor allem wegen der US-Handelspolitik. "Insgesamt deuten die Frühindikatoren am aktuellen Rand auf eine noch schwache Konjunkturentwicklung im dritten Quartal 2025 hin."
F.Müller--BTB