-
Selenskyj: Ukraine ist bereit für Oster-Feuerpause
-
Ausnahmeregelung: Genehmigungspflicht für Auslandsreisen soll wegfallen
-
Frühe Traumtore: Mainz stößt Tür ins Halbfinale weit auf
-
Der Breisgau träumt: Freiburg erlebt magische Nacht
-
Melania Trump: "Epstein hat mich nicht Donald Trump vorgestellt"
-
US-Kongress: Erneut Antrag gegen Trumps Kriegsbefugnisse gekippt
-
Trump optimistisch über Iran-Abkommen - Israel soll Vorsicht im Libanon zugesagt haben
-
Französischer Rechtspopulist Bardella zeigt sich mit italienischer Prinzessin
-
US-Botschafter weist Vorwurf der Wahl-Einmischung in Ungarn zurück
-
Israel geht weiter hart gegen gegen Hisbollah vor - Sorge um Feuerpause im Iran-Krieg
-
Baskenland: Lipowitz weiter Dritter - Seixas erneut stärker
-
Merz: Abzug von US-Truppen war in Gespräch mit Trump kein Thema
-
Zwayer als einziger deutscher WM-Schiedsrichter nominiert
-
Außenminister: China will Beziehungen zu Nordkorea ausbauen
-
Künstliche Intelligenz: US-Botschafter für die EU fordert engere Zusammenarbeit
-
Ermittler: Rechtsextremistin Liebich in Tschechien festgenommen
-
Entwicklungshilfe weltweit geschrumpft wie nie - Deutschland verfehlt UN-Ziel
-
Iran-Krieg: IWF-Chefin erwartet Ernährungskrise und bis zu 50 Milliarden Dollar Hilfsbedarf
-
Bundesregierung nimmt Gespräche mit Iran wieder auf
-
Merz stellt weitere Entlastungen in Aussicht - aber keine konkreten Ankündigungen
-
Staatsschutzprozess gegen mutmaßlichen syrischen Kämpfer in Jena gestartet
-
Strahlenalarm in Baden-Württemberg: Weitere Analyse schließt Polonium aus
-
Zeitung: Razzia in den Räumen der unabhängigen russischen "Nowaja Gaseta"
-
Studie: Deutsche Rüstungsbranche kann Nachfrage der Bundeswehr nicht bedienen
-
Russische Justiz stuft Menschenrechtsorganisation Memorial als "extremistisch" ein
-
Mord an früherer Partnerin: Lebenslange Haft für 37-Jährigen in Leipzig
-
Kovac hofft auf Nmecha-Rückkehr noch in dieser Saison
-
Europol zerschlägt Schleuserring: Vietnamesen wurden nach Europa geschmuggelt
-
Fauchende Katze versperrt Treppenhaus: Nächtlicher Polizeieinsatz in Bremen
-
BJK-Cup: Deutschland verpasst Wiederaufstieg - Abstieg droht
-
Cannes: Deutsche Regisseurin Grisebach im Wettbewerb um Goldene Palme
-
Merz bereitet offenbar Entlastungen vor - höhere Pendlerpauschale im Gespräch
-
Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Güterzug in Bayern
-
Spritpreise: Bundeskartellamt fordert von Raffinerien Infos zur Preissetzung
-
Nach Tod von Kind in Krankenhaus: Mutter scheitert vor Gericht mit Klage
-
In zugeklebten Pappkartons: Mehr als 20 Katzen an Bremer Friedhof ausgesetzt
-
Ministerin Warken will bei Einsparungen für Gesundheitsreform "alle" beteiligen
-
Weltnaturschutzorganisation stuft Kaiserpinguin als gefährdete Art ein
-
Frankreich wirft Ungarn wegen Weitergabe vertraulicher EU-Infos "Verrat" vor
-
Industrieproduktion im Februar ohne Schwung - Einbußen im Baugewerbe
-
Wirtschaftsforscher: Höchste Zahl an Insolvenzen im ersten Quartal seit 20 Jahren
-
Deutsche Exporte vor Iran-Krieg gestiegen - DIHK sieht "nur kurzes Aufatmen"
-
Mann stiehlt mehr als 300 Einkaufswagen in Baden-Württemberg
-
Bei Techniker Krankenkasse nutzen gut acht Prozent der Versicherten E-Akte
-
Vier Migranten im Ärmelkanal tödlich verunglückt
-
Heftigste israelische Luftangriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut seit Kriegsbeginn
-
Heimtückemord an wohlhabendem Arzt in Chemnitz: Urteile im Wesentlichen rechtskräftig
-
Dallmann wieder zurück bei den DFB-Frauen
-
Preise an den Zapfsäulen sinken leicht
-
Kartellamtspräsident pocht auf schnell sinkende Spritpreise
Konjunktur: Bundesregierung geht von leicht stärkerem Wachstum als bislang aus
Die deutsche Wirtschaft wächst etwas stärker als bislang angenommen. "Nach zwei Jahren Talfahrt weisen die Zahlen für die deutsche Wirtschaft auf eine Stabilisierung auf tiefstem Niveau hin", sagte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) anlässlich der am Mittwoch vorgestellten Herbstprojektion der Bundesregierung in Berlin. Für dieses Jahr wird demnach statt der bisher angenommen Stagnation ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 Prozent erwartet.
Für 2026 wird nun mit einem realen BIP-Wachstum von 1,3 Prozent gerechnet. Bei der Frühjahrsprojektion der Bundesregierung war Reiches Amtsvorgänger Robert Habeck (Grüne) noch von 1,0 Prozent für das kommende Jahr ausgegangen.
2026 dürften "die wirtschafts- und finanzpolitischen Maßnahmen der Bundesregierung zunehmend greifen", sagte Reiche und verwies unter anderem auf das Investitionssofortprogramm, das die steuerlichen Abschreibungsmöglichkeiten für Ausrüstungsinvestitionen verbessert, und den sogenannten Investitionsbooster.
Gleichwohl hob die Ministerin hervor, dass die deutsche Wirtschaft derzeit "zurückzufallen" drohe. "Die höheren US-Zölle belasten Unternehmen und auch die Binnenwirtschaft kommt nur langsam in Fahrt", erklärte sie. "Die Bürger spüren, dass es alles andere als rund läuft", sagte Reiche zudem. Die Wirtschaft mahne zurecht Reformen an.
Laut der Herbstprojektion geht die Bundesregierung davon aus, dass im kommenden Jahr nicht wie sonst üblich die Exportwirtschaft die wirtschaftliche Erholung trägt, sondern die Nachfrage im Inland: "Eine stabile Preisentwicklung, deutliche Lohnsteigerungen und gezielte Kostenentlastungen von privaten Haushalten werden die real verfügbaren Einkommen in den kommenden Jahren stärken", erklärte das Wirtschaftsministerium.
Hinzu kommen demnach die staatlichen Ausgaben: "Ein erheblicher Teil des Wachstums in den kommenden Jahren wird voraussichtlich aus hohen staatlichen Ausgaben - etwa dem Sondervermögen und den Verteidigungsinvestitionen - stammen", erklärte Reiche. "Doch selbst dieser Impuls entfaltet nur Wirkung, wenn Investitionen schnell umgesetzt werden."
Mit Blick auf die künftige konjunkturelle Entwicklung der Bundesrepublik wies Reiche zudem darauf hin, dass eine Steigerung des Erwerbspotenzials nötig sei. "Ausreichend Arbeits- und Fachkräfte sind eine zentrale Voraussetzung für zukünftiges Wirtschaftswachstum", sagte sie mit Blick auf den demografischen Wandel und die Frage der künftigen Finanzierung der Sozialsysteme. "Eine längere Lebensarbeitszeit ist mittel- und langfristig unumgänglich", sagte sie. Dies gelte "auch für die individuelle Erhöhung der Arbeitszeit", bei der Deutschland im OECD-Vergleich auf dem drittletzten Platz liege.
Für 2027 geht die Herbstprojektion von einem BIP-Wachstum von 1,4 Prozent aus. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) erklärte, dass das Wirtschaftswachstum in den kommenden zwei Jahren "spürbar" anziehe. "Wir sind also auf dem richtigen Weg, wenn wir jetzt so konsequent in die Modernisierung und die Zukunftsfähigkeit unseres Landes investieren", teilte er mit.
"Doch während unsere öffentlichen Investitionen positiv zum Wachstum beitragen, bleibt vor allem die exportorientierte deutsche Industrie stark unter Druck", fügte Klingbeil hinzu. "Die US-Zölle, die chinesischen Überkapazitäten in vielen Industriebranchen und die insgesamt schwierigen internationalen Rahmenbedingungen belasten die deutsche Wirtschaft weiter."
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) mahnte bessere Standortfaktoren als "unabdingbar" für einen Aufschwung an. "Dazu gehören niedrigere Energie- und Arbeitskosten sowie im internationalen Vergleich weniger Steuer- und Bürokratielasten", erklärte DIHK-Hauptgeschäftsführerin Helena Melnikov.
Die Betriebe bräuchten "echte Reformen", forderte sie. Umso wichtiger sei es, "dass die Modernisierungsagenda der Bundesregierung konsequent umgesetzt" werde. "Viele der angekündigten Maßnahmen weisen in die richtige Richtung", erklärte Melnikov. "Entscheidend ist, dass sie schnell, unbürokratisch und in der Breite Wirkung entfalten."
O.Krause--BTB