-
Trump berät mit Rutte: USA prüfen laut Bericht "Bestrafung" der Nato
-
Schah-Sohn: "Für uns war das kein Regimewechsel"
-
Vance warnt den Iran: USA haben nie Waffenruhe im Libanon zugesagt
-
In Unterzahl: Flicks Barcelona unterliegt Atletico
-
PSG zu stark für Reds: Liverpool droht Aus
-
DEL: Berlin mit Ausrufezeichen gegen Köln
-
USA fordern von Iran sofortige Öffnung der Straße von Hormus
-
15 Jahre Haft für "Ketamin-Queen" nach Drogentod von "Friends"-Darsteller Perry
-
Fast 200 Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul
-
Weißes Haus: Trump will mit Rutte über möglichen Nato-Austritt diskutieren
-
Weiter makellos: DHB-Frauen gewinnen auch in Nordmazedonien
-
Kabinenpersonal bei der Lufthansa am Freitag zu Streik aufgerufen
-
Trump bestätigt: Waffenruhe im Iran-Krieg gilt nicht für den Libanon
-
Experten rechnen trotz Iran-Waffenruhe noch monatelang mit wirtschaftlichen Folgen
-
Frankreichs Ex-Präsident Sarkozy beschuldigt Ex-Machthaber Gaddafi
-
International Erleichterung über Waffenruhe im Iran-Krieg - Golfstaaten melden neue Angriffe
-
Sterbender Wal vor der Ostseeküste: Sperrungen werden aufrecht erhalten
-
Nach Feuerpausen-Einigung: Sofortige Preissenkungen an Tankstellen bleiben aus
-
Zehn Festnahmen nach Schusswechsel vor israelischem Konsulat in Istanbul
-
Nach tödlichem Autorennen: Kosovare darf ausgewiesen werden
-
FC Bayern: Dreesen kritisiert spanische Polizei
-
Nach 2:5 im Entscheidungssatz: Zverev quält sich weiter
-
"Größter Angriff" seit Kriegsbeginn: Israel setzt Attacken gegen Hisbollah im Libanon fort
-
Allianz-Handelsexperten: Deutsche Exporteure vergleichsweise optimistisch
-
Hegseth: Iran kann keine Raketen mehr bauen - US-Armee bleibt einsatzbereit
-
25-Jähriger stirbt nach Messerangriff in Hessen - Jugendlicher verdächtig
-
Iran-Waffenruhe: Merz fordert "Verhandlungen für dauerhaftes Ende des Krieges"
-
Vance: Europäer offenbar nicht sonderlich interessiert an Lösung des Ukraine-Konflikts
-
Krieg im Nahen Osten: Diamond League verschiebt Start in Katar
-
Zwei Franzosen nach jahrelanger Haft im Iran wieder zuhause
-
Feuerpause im Iran-Krieg: Washington und Teheran verkünden "Sieg" - neue Angriffe
-
Baden-Württemberg: Falke fliegt durch Fenster in fahrenden Transporter und stirbt
-
Unbekannte stehlen Gedenkkranz für von NSU ermordeten Halit Yozgat in Kassel
-
"Du musst ihn mitnehmen": Rufe nach Neuer-Comeback werden lauter
-
Industrie mit leichtem Plus beim Auftragseingang - Autobranche legt zu
-
Airline-Verband: Erholung der Treibstoffversorgung und -preise wird Monate dauern
-
CDU und SPD in Rheinland-Pfalz nehmen Koalitionsverhandlungen auf
-
Linken-Politiker Pellmann: Deutschland muss alle US-Stützpunkte schließen
-
Fahrgastaufkommen in Bussen und Bahnen 2025 stabil
-
Erleicherung an den Märkten nach Waffenruhe-Einigung von USA und Iran
-
Tod von "Friends"-Darsteller Perry: Urteil gegen "Ketamin-Queen" erwartet
-
Deutsche Bahn: Bessere Pünktlichkeit im März trotz mehr Baustellen
-
Weltkriegsbombe in Koblenz entschärft: Mehr als 1000 Menschen betroffen
-
KSC und Eichner trennen sich im Sommer
-
Spritpreise: ADAC kritisiert Kartellamt scharf
-
Zwei im Iran freigelassene Franzosen nach Frankreich zurückgekehrt
-
Artemis-Astronauten telefonieren mit Insassen der ISS
-
Haftstrafen für vier Beschuldigte wegen illegaler Zigarettenfabrik in Düsseldorf
-
Neuer-Zukunft: "Haben alle Zeit der Welt"
-
Rubio: Im Irak verschleppte US-Journalistin ist wieder frei
Unsicherheit belastet Börsenkurse - Bitcoin rutscht unter 90.000-Dollar-Marke
Zunehmende Vorsicht der Anleger und wachsende Unsicherheit über die weiteren Aussichten bei Künstlicher Intelligenz (KI) haben die Aktienmärkte in Asien und Europa am Dienstag ins Minus gedrückt. Auch der Bitcoin-Kurs gab deutlich nach und rutschte zeitweilig unter die Marke von 90.000 Dollar. Mit Spannung werden nun der Quartalsbericht des US-Technologieriesen Nvidia sowie neue Zahlen zum US-Arbeitsmarkt erwartet, die sich auch auf die Hoffnungen von Anlegern auf weitere Zinssenkungen auswirken könnten.
Schwache Vorgaben aus Asien, wo der Nikkei-Index in Tokio am Dienstag mit einem Verlust von mehr als drei Prozent deutlich im Minus schloss, belasteten am Morgen auch in Europa die Kurse. In Frankfurt am Main und in Paris starteten DAX und CAC 40 mit einem Minus von mehr als einem Prozent in den Börsentag, auch in London und Mailand ging es in ähnlichem Umfang abwärts.
Hintergrund der risikoscheuen Stimmung vieler Anleger ist unter anderem, dass die diesjährige Rekordrallye an den Börsen im KI-Bereich bei Investoren inzwischen die Frage aufwirft, in welchem Ausmaß und Tempo sich die Milliardeninvestitionen in den Bereich tatsächlich wie erhofft auszahlen. Mehr Aufschluss darüber soll insbesondere der für Mittwoch nach Börsenschluss an der New Yorker Wall Street erwartete Quartalsbericht des KI-Schwergewichts Nvidia bringen.
Verstärkt wird die derzeit negative Stimmung an den Märkten durch die Befürchtung, dass die US-Notenbank Fed im kommenden Monat womöglich auf eine weitere Zinssenkung verzichten könnte, da die Inflation hartnäckig oberhalb des angepeilten Zwei-Prozent-Ziels liegt und sich parallel dazu ein genaues Lagebild des Arbeitsmarktes der weltweit größten Volkswirtschaft wegen des Regierungsstillstands zuletzt verzögert hatte. Voraussichtlich am Donnerstag wird nun der US-Arbeitsmarktbericht für September erwartet.
Zunehmend unter Druck geriet zuletzt auch der Bitcoin-Kurs, der sich am Dienstag indes etwas stabilisierte, nachdem er zeitweilig unter die Schwelle von 90.000 Dollar gefallen war - und damit auf den niedrigsten Stand seit April. Verglichen mit dem Rekordstand im Oktober hat die Kryptowährung mehr als ein Viertel an Wert verloren.
Anleger kehrten riskanten Anlagen derzeit den Rücken und strichen lieber Gewinne ein, kommentierte Analyst Timo Emden von Emden Research die Entwicklung. "Viele Investoren sitzen derzeit zwischen den Stühlen", erklärte er. "Einerseits lockt die Hoffnung auf eine kurzfristige Erholung, andererseits wächst die Angst vor weiter fallenden Kursnotierungen." Das derzeitige Zögern sei Ausdruck der erhöhten Unsicherheit am Markt.
Angesichts der massiven Investitionssummen in auf KI spezialisierte Unternehmen geht der Chef der Google-Mutter Alphabet, Sundar Pichai, unterdessen davon aus, dass von einem etwaigen Platzen einer möglichen Blase kein Unternehmen verschont bleiben würde. In einem von der BBC am Montag ausgestrahlten Interview antwortete er auf die Frage, ob auch Google von einem solchen Platzen betroffen sein würde, dass "kein Unternehmen immun" dagegen sei - "auch wir nicht." Zudem sagte Pichai, dass im Zuge des KI-Booms auch eine gewisse "Irrationalität" zu beobachten sei.
H.Seidel--BTB