-
Mord an Lehrer Paty: Pariser Berufungsgericht reduziert Haftstrafen von Mitverantwortlichen
-
Israelische Armee meldet Angriffe auf Hisbollah-Ziele in Beirut
-
Melania Trump leitet Sitzung des UN-Sicherheitsrats - Scharfe Kritik des Iran
-
Vier Punkte Rückstand: Real patzt gegen Getafe
-
Mbappé für Untersuchungen am Knie in Paris
-
Trump: US-Militäreinsatz gegen den Iran kommt schneller voran als geplant
-
Nach Fund von Leichenteilen in Hessen: Verdächtige in Untersuchungshaft
-
Frankreich rüstet atomar auf und plant Atom-Militärübungen mit Deutschland
-
Dritter Kriegstag: Iran lehnt Verhandlungen ab - neue Brandherde in der Region
-
Indien und Kanada unterzeichnen Vereinbarung über Seltene Erden und Uran
-
Nutzung von Luftwaffenstützpunkt: Trump "sehr enttäuscht" von Starmer
-
Medien: Bauer darf in Wolfsburg weitermachen
-
Anklage gegen mutmaßliche IS-Unterstützerin in Düsseldorf erhoben
-
30-Jähriger stirbt nach Auseinandersetzung in Essen: Verdächtiger in Untersuchungshaft
-
Merz zu Besuch in Washington abgereist - Treffen mit Trump am Dienstag
-
Polizeieinsatz nach Schreien und Schüssen in Wohnhaus: Zwei Tote in Niedersachsen
-
Protest gegen Atomgeschäfte mit Russland: Greenpeace blockiert Frachter in Frankreich
-
Castortransporte von Jülich nach Ahaus dürfen stattfinden
-
Macron kündigt gemeinsame Atom-Militärübungen mit Deutschland an
-
DFB untersucht Carros "Blödmann"-Aussage
-
ADAC: Benzin- und Dieselpreis bis Montagnachmittag weiter gestiegen
-
Baden-Württemberg: Mann stürzt mit E-Bike von Brücke in Fluss und ertrinkt
-
Pentagonchef Hegseth: Demokratie im Iran kein Kriegsziel der USA
-
Messerangriff vor Bielefelder Bar: Prozess wegen Mordversuchs begonnen
-
US-Generalstabschef Caine: USA haben Luftraum über dem Iran unter Kontrolle
-
Schneller und präziser Wetter vorhersagen: KI verbessert DWD-Prognosen
-
Klimaklagen gegen Autobauer am BGH: Urteil fällt in drei Wochen
-
Iranische Drohne trifft britischen Stützpunkt auf Zypern - Evakuierungen angeordnet
-
Nahost: Bundesregierung schickt Charterflugzeuge zur Evakuierung
-
Nach Tötung von Frau in Hildesheim: Tatverdächtiger stellt sich Polizei
-
Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt bisher unbekanntes Rembrandt-Gemälde
-
Betrüger erbeuten mindestens hunderttausend Euro von Senior aus Hessen
-
Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab
-
Klimaklagen gegen Autobauer: BGH verhandelt über Forderung nach Verbrenner-Aus 2030
-
Luxusautos nach Russland verkauft: Sechs Jahre Haft für Autohändler in Bayern
-
Weitere Aufsichtsratssitzung zur Zukunft der Berlinale am Mittwoch
-
Doppel-Olympiasiegerin Brignone beendet Saison vorzeitig
-
Iran-Krieg versetzt deutsche Sicherheitsbehörden in erhöhte Alarmbereitschaft
-
Amsterdamer Rijksmuseum entdeckt neues Rembrandt-Gemälde
-
Gericht bestätigt Verbot von Haltung von Bienenvölkern auf Balkon
-
US-Armee: Drei US-Jets "versehentlich" von kuwaitischer Luftabwehr abgeschossen
-
Reederei-Verband: Mindestens 25 deutsche Schiffe in Golf-Gewässern
-
Berlin stellt klar: Keine deutsche Beteiligung am Iran-Krieg
-
Israelische Armee: Neuer "umfassender" Angriff im Zentrum Teherans
-
Iran-Krieg: Iranische Drohne trifft britischen Stützpunkt auf Zypern
-
Zusammenstöße mit indischer Polizei bei Protesten gegen Tötung Chameneis in Kaschmir
-
Iran-Krieg lässt auch Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah wieder eskalieren
-
Bärlauchdiebe in Leipzig: Hundert Kilogramm Knollen in kurzer Zeit beschlagnahmt
-
Film "Blood & Sinners" gewinnt wichtigsten Preis der US-Schauspielergewerkschaft
-
Pistorius berät sich mit Bundeswehr-Kontingenten in Nahost-Region
EU-Staaten einigen sich auf Paketabgabe auf Billigimporte - vor allem aus China
Im Kampf gegen Billigimporte aus Drittländern wird ab Juli in der EU eine Sonderabgabe von drei Euro auf kleinere Pakete aus Drittstaaten erhoben. Das beschlossen am Freitag die EU-Finanzminister. Die neue Regelung betrifft vor allem Sendungen von Billighändlern chinesischen Ursprungs wie Temu und Shein. Der Handelsverband Deutschland (HDE) begrüßte die Abgabe als "ersten Schritt" zu fairem Wettbewerb.
Im Jahr 2024 gelangten rund 4,6 Milliarden Sendungen mit einem Wert von unter 150 Euro auf den europäischen Markt - das sind über 145 pro Sekunde. Von diesem Gesamtvolumen stammten 91 Prozent aus China.
Konkret sieht die neue Regelung vor, dass jedes in die EU eingeführte Paket mit einem Warenwert bis 150 Euro mit der Gebühr von drei Euro belegt wird. Diese Gebühr bleibt auch dann bei drei Euro, wenn in einem Paket mehrere Exemplare eines Produkts gesendet werden. Für jedes weitere andere Produkt in dem Paket werden erneut drei Euro Gebühr fällig.
Die Finanzminister hatten sich bereits im November grundsätzlich darauf verständigt, die Zollbefreiung für kleine Pakete aufzuheben und dies so "bald wie möglich" umzusetzen. Ursprünglichen Plänen zufolge sollte die Ausnahme erst 2028 wegfallen. Auf Druck vor allem aus Frankreich geschieht dies nun aber bereits im kommenden Jahr. Eine Anwendung der üblichen Zollregelungen auf kleine Pakete würde jedoch die Zollbehörden überlasten - die Sätze variieren je nach Produktkategorie oder -unterkategorie und Einfuhrland.
Frankreichs Finanzminister Roland Lescure hatte vor der Abstimmung am Freitag betont, die kleinen Pakete stellten "einen unlauteren Wettbewerb gegenüber den Geschäften in den Innenstädten dar, die Steuern zahlen." Frankreich steht gerade wegen des Verkaufs von kinderpornographischen Sexpuppen und Waffen auf Kriegsfuß mit dem Online-Händler Shein.
Auch EU-Handelskommissar Maros Sefcovic hatte sich für eine schnelle Regelung stark gemacht. Der geplante Zeitrahmen sei "mit der Dringlichkeit der Situation unvereinbar", schrieb er an die Finanzminister. Diese "Wettbewerbsverzerrung" müsse "unverzüglich beseitigt" werden.
Der Handelsverband Deutschland wies darauf hin, dass er schon "seit Jahren" ein "klares Zeichen für einen fairen Wettbewerb im Onlinehandel" fordert. Anbieter wie Temu und Shein missachteten systematisch europäische Verbraucherschutzstandards sowie geltende Umwelt- und Produktsicherheitsvorgaben.
Die nun beschlossene gemeinsame, europäische Maßnahme zeige Drittstaatenhändlern, "dass sie mit ihren Regelverstößen in der gesamten EU nicht länger durchkommen", erklärte HDE-Präsident Alexander von Preen. "Diese Geschlossenheit sendet ein starkes Signal in die Welt."
Der Verband mahnte allerdings, von der Paketabgabe dürften nur direkt an die Endkunden versendete Waren betroffen sein. "Ansonsten könnte die Gebühr die internationalen Einkäufe der heimischen Handelsunternehmen verteuern und so zu neuen Wettbewerbsnachteilen führen", gab von Preen zu bedenken.
Bundesfinanzminister und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) erklärte zu der Entscheidung, die EU wolle "unsere Märkte vor einer Flut an Ramschware schützen, die keinerlei Qualitätsstandards genügt und unserem Einzelhandel schadet". Es gehe bei den Paketen "immer mehr um Billigprodukte und Fälschungen, die gesundheitsschädlich sind oder keine Sicherheitsstandards einhalten".
Y.Bouchard--BTB