-
Mindestens 18 Tote und Dutzende Verletzte bei russischen Angriffen in der Ukraine
-
Statement zum Auftakt: Bayern verdirbt Eta-Debüt
-
Mindestens 14 Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
-
Historisches Schützenfest: Frankfurter Rekordsieg im DFB-Pokal
-
Ermittlungen zu Gaza-Hilfsflotte: Türkei erlässt internationalen Haftbefehl gegen Netanjahu
-
Danneberg patzt: Deutsche Hockey-Männer verlieren gegen Spanien
-
Mindestens sechs Tote bei russischem Angriff auf Einkaufszentrum in der Ukraine
-
Hockey-WM: Deutsche Männer verlieren gegen Spanien
-
Mindestens drei Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Formel 1: Russell schnappt sich die Sprint-Pole in Zandvoort
-
Deutschland Tour: Bauhaus Fünfter - Magagnotti überrascht
-
Waffenlager bei Berlin: Behörden vermuten Anschlagsplan - Spur nach Russland
-
Tumulte nach WM-Finale: Zehn Spiele Sperre für Paredes
-
Gericht: Blitzerergebnisse dürfen auch im Saarland ohne Rohdaten verwertet werden
-
"Schwierige Entscheidung": Sinner sagt für US Open ab
-
Mehrere Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Verlorener Prozess: Prinz Harry und weitere Kläger müssen 9,5 Millionen Pfund zahlen
-
Ukraine-Koalition berät am Montag - Teilnehmer treffen sich in Kiew
-
"Wirtschaftskrieg" gegen Teheran: China lehnt "illegale einseitige Sanktionen" ab
-
Hohe Preise: Trump setzt vorübergehend Zölle auf Rinderhack aus
-
Nach Einbruch bei Handballteam Füchse Berlin: Haftstrafe wegen vieler Diebstähle
-
Bericht: Keßler sagt Merz für Staatsministerinnen-Posten ab
-
Hausverwalter veruntreut Millionensumme: Drei Jahre Haft in Schleswig-Holstein
-
Merz besucht Hürtgenwald
-
Norwegens König Harald V. weiter im Krankenhaus - Palast sagte Termine ab
-
Vorfall mit Polizeihund in Sachsen: Ermittlungen gegen Polizist eingestellt
-
26-Jähriger soll in Rheinland-Pfalz Eltern getötet haben - Festnahme
-
IStGH-Präsidentin warnt nach US-Sanktionen vor "Niedergang des Völkerrechts"
-
Freies Training: Antonelli auch in Zandvoort stark
-
Medienberichte: Waffenversteck bei Berlin womöglich in Auftrag Russlands angelegt
-
Umfrage: Smart Glasses lösen bei vielen Deutschen Unbehagen aus
-
Irrfahrt nach medizinischem Notfall: Autofahrer verletzt acht Passanten in Hofgeismar
-
Bayer: Andrich muss Kapitänsbinde an Tapsoba abgeben
-
Ramelow soll in Verhandlungen mit Lufthansa für Pilotengewerkschaft VC schlichten
-
Fiebich hebt Daumen für die WM: "Werde auf jeden Fall spielen"
-
Konzernbilanz: BVB schreibt Millionenverlust
-
"Das sind keine beliebten Projekte": Kanzleramt will Reformkurs vorantreiben
-
Auto erfasst Passanten in Hofgeismar: Fahrer laut Polizei mit medizinischen Problemen
-
Nach El-Mala-Coup: Köln holt Skhiri zurück
-
Eklat um Weihnachtsbaum vor Kita in Hamburg: Urteil gegen Aufsteller rechtskräftig
-
Nach schweren Unwettern in mehreren Bundesländern: DWD warnt vor Starkregen
-
Hyundai-Beschäftigte in Südkorea streiken für Anhebung des Rentenalters
-
Trockenheit wegen El Niño: Schiffsverkehr durch den Panamakanal wird reduziert
-
Bayern ohne Musiala im Supercup, aber Kompany "total ruhig"
-
Brand im Hohen Venn: Behörden warnen vor Betreten des Gebiets
-
84-Jährige stirbt nach Raubüberfall in Hannover an zugefügten Verletzungen
-
Ende 2025 rund 32.500 Prostituierte in Deutschland bei Behörden gemeldet
-
Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur von Fernsehcharakter in Erfurt beschmiert
-
Medienbericht: Geheimes Waffenlager bei Berlin gefunden
-
Freiburg legt Grundstein: "Wollen wieder auf Reisen gehen"
"Konstruktiv und sachlich": Bahn und GDL haben Tarifverhandlungen begonnen
In konstruktiver Atmosphäre haben am Donnerstag die Tarifverhandlungen zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn (DB) begonnen. GDL-Chef Mario Reiß sagte in Berlin, er hoffe auf ein Ergebnis am Verhandlungstisch. DB-Personalvorstand Martin Seiler betonte, Ziel sei sein "fairer, tragfähiger Kompromiss". Die Parteien hatten schon im Vorfeld vereinbart, bis Ende Februar zu verhandeln - bis dahin wird es keine Streiks geben.
Die erste Verhandlungsrunde sei "konstruktiv und sachlich" verlaufen, teilte die Deutsche Bahn am Nachmittag mit. Es sei ein "guter Start in gegenseitigem Respekt" gewesen, wurde Personalvorstand Martin Seiler zitiert. Wie zum Auftakt üblich sei über die Forderungen der Gewerkschaft gesprochen sowie der weitere Fahrplan abgesteckt worden.
Die GDL fordert insgesamt acht Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zwölf Monaten - im Einzelnen 3,8 Prozent mehr Lohn, eine Erhöhung der Zulagen um acht Prozent, die Einführung einer weiteren Lohngruppe sowie höhere Vergütungen für Ausbilder und Prüfer. Dazu kommt etwa die Forderung nach einer Fahrtkostenentschädigung und einer Erhöhung des Mietkostenzuschusses.
Vor Beginn der Gespräche im Berliner Hauptbahnhof sagte GDL-Chef Reiß, die Gewerkschaft habe insgesamt 40 Forderungspunkte, "die sich im Wesentlichen um das Entgelt drehen". Deswegen glaube die GDL, dass diese Themen "bei konstruktiver Arbeit erfüllbar in dem Zeitraum bis Ende Februar erledigt werden können".
Die Bahn hat noch kein Angebot vorgelegt. Personalchef Seiler sagte vor Verhandlungsbeginn, insgesamt gehe es darum, "eine bessere Bahn zu gestalten, die zuverlässiger ist, die kundenorientierter, die schlanker aufgestellt ist" - und da komme "auch den Sozialpartnern eine sehr große Verantwortung zu", schränkte Seiler den Spielraum ein.
Bis Ende Februar sind bereits insgesamt 14 Verhandlungstermine fest vereinbart; der nächste ist am 22. Januar. Es ist die erste Tarifrunde mit der DB mit Reiß als Verhandlungsführer; er ist der Nachfolger von Claus Weselsky.
Die letzte Tarifrunde 2023 und 2024 war begleitet von Warnstreiks und nach einer Urabstimmung dem längsten Streik in der Geschichte der Bahn. Streitpunkt war vor allem eine Arbeitszeitverkürzung. Im März 2024 gelang dann nach fünf Monaten ein Abschluss. Mitarbeitende im Schichtdienst können seitdem selbst über ihre Wochenarbeitszeit entscheiden - von 35 bis 40 Stunden. Wer mehr als 35 Stunden arbeitet, verdient auch mehr. Zudem gab es eine Lohnerhöhung um 420 Euro und eine Inflationsausgleichsprämie von 2850 Euro.
Ein Lokführer mit einer 39-Stunden-Woche verdient nach Angaben der Bahn im Schnitt inklusive Zulagen rund 4600 Euro im Monat. Zusätzlich zahlt die DB demnach 3,3 Prozent des Gehalt in eine betriebliche Altersvorsorge ein, im Schnitt 1800 Euro im Jahr. Eine Mitarbeiterin im Zugbegleitdienst verdient den Angaben zufolge inklusive Zulagen rund 4000 Euro im Monat, die betriebliche Altersvorsorge liegt im Schnitt bei 1500 Euro im Jahr.
Die Tarifverträge der GDL gelten für rund fünf Prozent der Belegschaft der Bahn, also für etwa 10.000 Beschäftigte. Die anderen Beschäftigten vertritt die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).
F.Müller--BTB