-
Maduro meldet sich laut Sohn aus US-Gefängnis zu Wort - Demonstrationen in Venezuela
-
NFL: Bears feiern wildes Comeback - Rams zittern sich weiter
-
Kompany lobt Karl: "Er macht vieles richtig"
-
Nagelsmann schaut hin: VfB-Profis drängen auf WM-Nominierung
-
Proteste im Iran gehen weiter - Trump will Demonstrierenden "helfen"
-
USA und Verbündete greifen Ziele der Dschihadistenmiliz IS in Syrien an
-
Greatful Dead-Gitarrist Bob Weir im Alter von 78 Jahren gestorben
-
Außenminister Wadephul besucht Island - dann weiter nach Washington
-
Bundeskanzler Merz reist nach Indien
-
Verleihung der Golden Globes: "One Battle After Another" ist der Topfavorit
-
Zweite Runde der Parlamentswahl in Myanmar begonnen
-
"Uns geht es gut": Maduro meldet sich laut Sohn aus US-Gefängnis zu Wort
-
Tausende Menschen protestieren in den USA gegen Tötung einer Autofahrerin durch ICE-Beamten
-
Syrische Armee verkündet Ende des Einsatzes in Aleppo - Kurden dementieren
-
WM-Traum lebt: Kabayel schlägt Polen Knyba
-
Moritz Wagner kann vor "Heimspiel" NBA-Comeback geben
-
Hallen-EM: Hockeymänner verpassen Finale
-
Nach Anreise "unter Protest": MBC verliert in Oldenburg
-
Hoeneß bricht den Fluch: Stuttgart dominiert Leverkusen
-
Kämpfe in Aleppo: Syrische Armee verkündet Ende des Einsatzes gegen Kurden
-
Pleite mit zehn Mann: HSV muss weiter warten
-
Bei Fischers Berlin-Rückkehr: Mainz 05 verspielt Sieg
-
Angst vor brutaler Unterdrückung der Protestbewegung im Iran wächst - Wieder Demos in Teheran
-
Bahn-Chaos wegen Eiswetters hält an - kaum Fernzüge in Norddeutschland
-
Merz will bei Reise nach Indien Abhängigkeit des Landes von Russland verringern
-
Nach Aufholjagd: DSV-Frauen wieder auf dem Podest
-
Iranische Filmemacher Panahi und Rasoulof prangern "unverhohlene Repression" im Iran an
-
Friedrich abgelöst: Lochner wieder Europameister im Zweierbob
-
Bahnverkehr in Norddeutschland bleibt bis Sonntag stark eingeschränkt
-
Ski Alpin: Odermatt siegt überlegen, Gratz starker Neunter
-
USA machen Druck: Diplomatische Vertretung in Caracas und Öl-Investitionen als Ziel
-
Kurz vor Turnierstart: EHF zieht zwei EM-Schiedsrichter zurück
-
Snowboard: Hofmeister siegt bei Comeback
-
Tausende irische Landwirte demonstrieren gegen Mercosur-Handelsabkommen
-
Medien: Ter Stegen soll Wechsel zugestimmt haben
-
Syrische Armee verkündet Abschluss von Militäraktion in Aleppo - Kurden dementieren
-
Verivox: Smartphone-Kauf ohne Mobilfunkvertrag unterm Strich deutlich günstiger
-
Grönländische Parteichefs weisen Trumps Gewaltandrohungen zurück
-
Bei Sieg von Vonn: Aicher gute Sechste
-
Mecklenburg-Vorpommern: CDU-Landeschef Peters ist Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Stromversorgung in Berlin wieder stabil - Städte fordern "Blackout-Reserve"
-
Schießlotterie: Nawrath fällt in Verfolgung zurück
-
Massenproteste im Iran gehen trotz Internetblockade weiter
-
Gesundheitspolitiker werben für höhere Alkoholpreise - Zuspruch von Ärzten
-
Nach Wintersturm "Elli" in Norddeutschland weiterhin eisige Temperaturen
-
Syrische Armee verkündet Kontrolle über Aleppo - Kurden dementieren
-
Nordkorea wirft Südkorea erneut Eindringen von Drohne in sein Territorium vor
-
Nach vier Jahren: Stanway verlässt Bayern-Frauen nach Saisonende
-
FC Bayern: Musiala und Kimmich fehlen weiter
-
Landwirte können mit Kälteeinbruch und Schneesturm gut leben
Kämpfe in Aleppo: Syrische Armee verkündet Ende des Einsatzes gegen Kurden
Nach tagelangen Gefechten mit kurdischen Kämpfern in der syrischen Großstadt Aleppo hat die syrische Armee nach eigenen Angaben ihren Einsatz in der letzten kurdischen Hochburg der Stadt beendet. Reporter der Nachrichtenagentur AFP hörten am Samstagnachmittag noch vereinzelt Schüsse im umkämpften Stadtteil Scheich Maksud. Später sahen sie mindestens fünf eskortierte Busse, die kurdische Kämpfer wegbrachten.
Truppen der islamistischen Übergangsregierung in Damaskus und kurdische Kämpfer lieferten sich seit Dienstag Gefechte in Aleppo. Beide Seiten gaben sich gegenseitig die Schuld an der Gewalteskalation, bei der mehr als 20 Menschen getötet wurden. Nach Angaben von Gouverneur Assam al-Gharib flohen bis Samstag rund 155.000 Bewohner der betroffenen, überwiegend kurdischen Viertel Scheich Maksud und Aschrafijeh in andere Stadtteile oder aufs Land.
Ein AFP-Korrespondent beobachtete, wie syrische Sicherheitskräfte dutzende junge Männer in Zivil von den anderen Flüchtlingen trennten. Sie mussten sich mit gesenktem Kopf auf den Boden setzen und wurden dann per Bus an einen unbekannten Ort gebracht.
In einer von der Nachrichtenagentur Sana verbreiteten Erklärung verkündete die Armee am Samstagnachmittag den Abschluss sämtlicher Militäraktionen in Scheich Maksud. Die dort verbliebenen kurdischen Kämpfer würden in die von Kurden kontrollierte Stadt Tabaka im Nordosten des Landes überstellt, hieß es. Später meldete das Staatsfernsehen, Kämpfer der kurdisch dominierten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), die sich ergeben hätten, seien mit Bussen nach Tabaka gebracht worden.
Kurdische Kämpfer bezeichneten die Armee-Angaben über ein Ende der Kämpfe zunächst als "völlig falsch". Die kurdischen Einheiten seien weiterhin dabei, "einen gewaltsamen Angriff" abzuwehren, hieß es in einer Erklärung.
Der US-Gesandte Tom Barrack, der sich in der Nahost-Region aufhielt, rief die syrische Regierung und die kurdischen Behörden nach einem Treffen mit Syriens islamistischem Übergangspräsidenten Ahmed al-Scharaa zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. "Wir fordern alle Parteien auf, äußerste Zurückhaltung zu üben, die Feindseligkeiten sofort einzustellen und entsprechend den Vereinbarungen vom 10. März und 1. April 2025 zwischen der syrischen Regierung und den SDF zum Dialog zurückzukehren", schrieb Barrack am Samstag im Onlinedienst X.
Seit dem Sturz des syrischen Langzeit-Machthabers Baschar al-Assad im Dezember 2024 wird das im Nordwesten des Landes gelegene Aleppo weitgehend von der neuen Übergangsregierung kontrolliert. Nur die mehrheitlich von Kurden bewohnten Stadtviertel Scheich Maksud und Aschrafijeh standen zuletzt noch unter der Kontrolle kurdischer Einheiten.
Die Kämpfe in der zweitgrößten Stadt des Landes hatten begonnen, nachdem Bemühungen zur Eingliederung der de facto autonomen Kurden-Verwaltung und ihrer Armee in die neue syrische Übergangsregierung im Sande verlaufen waren.
Gemäß einem im März geschlossenen Abkommen sollten die zivilen und militärischen Institutionen der Kurden eigentlich bis zum Jahresende 2025 in die syrische Zentralregierung und Armee integriert werden. Zudem hatten die kurdischen Kämpfer zugestimmt, sich aus den beiden Stadtvierteln in Aleppo zurückzuziehen. Beides wurde jedoch wegen Meinungsverschiedenheiten nicht umgesetzt.
In dem Konflikt zwischen den Kurden und der syrischen Regierung mischen auch internationale Akteure mit. Die Türkei, die eine 900 Kilometer lange Grenze mit Syrien teilt, führt immer wieder Angriffe aus, um Kurden aus der Grenzregion zu vertreiben. Syriens Nachbarland Israel wiederum hatte den Einsatz der syrischen Armee gegen die Kurden verurteilt.
Die syrischen Kurden kontrollieren einen Großteil des ölreichen und für seinen fruchtbaren Ackerboden bekannten Nordosten Syriens. Seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 genossen sie dort de facto Autonomie. Beim Sieg über die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien 2019 spielten die von den USA unterstützten SDF eine entscheidende Rolle.
Seit der Machtübernahme der Islamisten in Damaskus hat die Sorge um die Rechte und die Sicherheit von Minderheiten in Syrien zugenommen. Der Regierung in Damaskus mit dem früheren Dschihadisten al-Scharaa an der Spitze wird vorgeworfen, Minderheiten wie Alawiten, Drusen und Kurden nicht ausreichend zu schützen.
R.Adler--BTB