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US-Inflation verharrt im Dezember bei 2,7 Prozent
In den USA verharrt die Inflation auf höherem Niveau als von der Zentralbank Fed empfohlen. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise auf das Jahr hochgerechnet um 2,7 Prozent, wie das Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mitteilte. Die Fed strebt eine Rate von 2,0 Prozent an. Im Vergleich zum November stieg der Consumer Price Index (CPI) um 0,3 Prozentpunkte an.
Zum Jahresende mussten US-Bürgerinnen und -Bürger vor allem für Erdgas (10,8 Prozent), Strom (6,7 Prozent) und Lebensmittel (3,1 Prozent) überdurchschnittlich mehr zahlen. Treibstoff, Heizöl und Gebrauchtwagen verteuerten sich dagegen nicht so stark. Die zugrunde liegende Kerninflation ohne die schwankenden Preise für Lebensmittel und Treibstoff lag wie schon im November bei 2,6 Prozent.
Die Lebenshaltungskosten stehen in den USA derzeit im Zentrum der politischen Debatte. Hintergrund sind eine Reihe von Wahlsiegen der Demokratischen Partei gegen die Republikaner von US-Präsident Donald Trump.
Mit Blick auf die wichtigen Zwischenwahlen zum Kongress im November hatte Trump seine Zoll- und Wirtschaftspolitik vor dem Jahreswechsel verteidigt. Er stellte einen Wirtschaftsboom und "rapide" fallende Preise für Benzin und Lebensmittel in Aussicht.
L.Dubois--BTB