-
Grüne in Nordrhein-Westfalen bestätigen Doppelspitze aus Zeybek und Achtermeyer
-
Union kritisiert Linken-Chef Pantisano scharf für Faschismus-Äußerungen
-
Iran gibt erneute Schließung der Straße von Hormus bekannt
-
Schwerdtner und Pantisano zu neuen Linken-Vorsitzenden gewählt
-
Lipowitz gewinnt Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt
-
Linken-Vorsitzkandidat Pantisano attestiert der CDU "faschistische Politik"
-
Ehefrau von spanischem Regierungschef Sánchez muss in Korruptionsprozess Pass abgeben
-
Trotz Waffenruhe mit Hisbollah: Zahlreiche Tote bei neuen israelischen Angriffen im Libanon
-
CDU in Bremen bestätigt Landeschef Strohmann in Amt
-
UN-Menschenrechtskommissar Türk kritisiert verschärfte EU-Migrationspolitik
-
Diplomatischer Eklat: Ukrainische Politiker geben polnische Auszeichnungen zurück
-
Mikrozensus: Drei Viertel aller jungen Syrer und Afghanen ohne Ausbildungsabschluss
-
Neue israelische Angriffe im Libanon trotz Waffenruhe - US-Gesandte in der Schweiz
-
Mit 46: Ronaldinho vor Sensations-Comeback in der Serie C
-
Linke debattiert auf Parteitag über Leitantrag - Wahl neuer Parteispitze geplant
-
Designierter Linken-Chef Pantisano attestiert der CDU "faschistische Politik"
-
Thüringens Innenminister warnt vor Blockade von AfD-Parteitag - Höcke: Protest nutzt AfD
-
Nach Massenprotesten: Boliviens Präsident Rodrigo Paz verhängt Ausnahmezustand
-
Polizei: Sieben Tote bei Bombenanschlag in Pakistan
-
"Der Fall Mette-Marit kann helfen": Lauterbach wirbt für Organspende-Reform
-
Verband: Solaranlagen sparten 20 Milliarden Euro an Energieimporten seit 2020
-
Trotz Waffenruhe: Libanesische Medien melden fünf Tote bei neuen israelischen Angriffen
-
Iran-Verhandlungen: Trumps Sondergesandter Witkoff reist laut US-Medien in die Schweiz
-
US Open: Schmid scheitert am Cut
-
Aus besiegelt: Türkei unterliegt im wilden "Endspiel"
-
Neue Regel greift: Rot für Almiron nach Zuhalten des Mundes
-
Bauministerin Hubertz sieht Berliner Enteignungspläne für Immobilienfirmen kritisch
-
Washington: Blauer Anstrich des von Trump renovierten Wasserbeckens blättert bereits
-
Tänzchen und Tore: Brasilien schlägt Haiti klar
-
Irans Fußballverband übt erneut scharfe Kritik an Fifa wegen Reisebeschränkungen
-
81. Geburtstag unter Hausarrest in Myanmar: UNO fordert Freilassung von Suu Kyi
-
Blitztor Saibari, Buhmann Hakimi: Marokko crasht Schotten-Party
-
Umfrage: Mehrheit der Deutschen sieht Ausbau von Rechenzentren kritisch
-
Washington kritisiert Wirtschaftsreformen auf Kuba als "oberflächlich"
-
Erneute Proteste gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien: 27 weitere Strafverfahren
-
"Fliegendes Weißes Haus": Trump enthüllt von Katar geschenkte neue Air Force One
-
Auch ohne Pulisic: USA vorzeitig in K.o.-Phase
-
Diplomatischer Eklat: Polens Präsident entzieht Selenskyj höchste Auszeichnung
-
Bayern vergeben Matchball: Alba erzwingt Spiel fünf
-
Abtasten auf dem Rollfeld: DFB-Team nach Toronto abgeflogen
-
Schiffstracker: Zahl der Durchfahrten durch Straße von Hormus wieder gesunken
-
Polens Präsident entzieht Selenskyj höchste Auszeichnung des Landes
-
Linken-Parteitag: Kämpferische Töne gegen Rechts und die Politik der Regierung
-
Bundestagsabgeordnete Cademartori und Mesarosch neue SPD-Chefs in Baden-Württemberg
-
Nach Protesten gegen Kushner-Bauprojekt in Albanien: 27 weitere Strafverfahren
-
Sieg gegen Medwedew: Altmaier folgt Zverev ins Halbfinale
-
O'Leary verlängert Vertrag an der Ryanair-Spitze bis 2032
-
Nach Horror-Verletzung: Emotionale Koné-Botschaft
-
Costa Ricas Präsidentin Fernández nach Explosion in Sicherheit gebracht
-
EU-Gipfel offenbart Differenzen bei Haushalt und Verhandlungen mit Russland
Finanzmärkte: Bafin sieht Risiken für "plötzliche Markt- und Preiskorrekturen"
Angesichts geopolitischer Spannungen und teils hoher Staatsverschuldung hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) vor Risiken an den Finanzmärkten gewarnt. Nach Erkenntnissen der Behörde werde es "immer wahrscheinlicher, dass die Finanzstabilität einen Härtetest bestehen muss", sagte Bafin-Chef Mark Branson am Mittwoch. Das Potenzial für "plötzliche Markt- und Preiskorrekturen" sei hoch.
Branson verwies auf "internationale Handels- und militärische Konflikte" als Risikotreiber, ebenso wie auf die "teilweise hohe staatliche Verschuldung wichtiger Industrienationen". Zudem gebe es das Potenzial für "Enttäuschungen bei den Fortschritten in der Künstlichen Intelligenz, wovon viele Bewertungen und Wachstumsprognosen abhängen".
Auch bestehe das Risiko, dass die Märkte die Rolle des Dollars als globale Leitwährung in Frage stellten. "Die Lage an den Finanzmärkten bleibt fragil und unsicher", betonte Branson anlässlich der Vorstellung des Jahresberichts der Bonner Behörde zu den Risiken für das Finanzsystem. Hinzu kommen dem Bafin-Präsidenten zufolge neben Risiken durch den Klimawandel auch "ernsthafte Bedrohungen" durch Cyber-Risiken und staatlich gesponserte Sabotageaktionen.
Zwar gebe es derzeit auch positive Faktoren - wie etwa das stabile Zinsumfeld vor dem Hintergrund einer gesunkenen Inflationsgefahr sowie die Tatsache, dass Banken und Versicherer "profitabel und solide kapitalisiert" seien. Doch die "stabilitätsbedrohenden Faktoren" seien in den vergangenen Jahren eindeutig gewachsen. "Wenn es in so einer unsicheren Welt beim Marktoptimismus, bei der Risikonahme in privaten Märkten und beim Wachstum von leicht regulierten Vehikeln so weiter geht, dann muss es irgendwann knallen", sagte Branson.
Zudem ging der Bafin-Chef auch auf Risiken für Verbraucherinnen und Verbraucher ein, die die Behörde erstmals in ihren Jahresbericht aufnahm. Die Finanzaufsicht werde "genau beobachten", ob die Anbieter der Bezahlmethode "Buy now, pay later" (Jetzt kaufen, später bezahlen) die für dieses Jahr beabsichtigte Verschärfung der Regeln zur Kreditwürdigkeitsprüfung auch einhalten, kündigte Branson an. Für manche Verbraucher sei die Methode nützlich, um Zahlungen zeitlich zu verteilen. "Andere stehen damit aber oben auf der Rutschbahn in die Überschuldung", warnte er.
Ein Verbraucherrisiko sieht die Bafin außerdem auch bei Kryptowerten. "Wer in Krypto investiert, sollte sich klar machen: Die meisten Angebote haben keinen inhärenten Wert", sagte Branson. Zudem mache die hohe Volatilität Kryptowerte zu einer "hochspekulativen Geldanlage". Dazu müssten Verbraucherinnen und Verbraucher Risiken wie Zugriffsverlust, Phishing und Hacker-Angriffe beachten.
Starken Einfluss darauf, wie Finanzthemen in der Bevölkerung wahrgenommen werden, haben der Bafin zufolge inzwischen auch sogenannte Finfluencer in Online-Netzwerken. "Manche Finfluencer informieren fundiert und seriös", sagte Branson. "Aber es gibt auch Scharlatane und Menschen mit fragwürdigen Motiven", fügte er hinzu. Neben verlockenden Angebote gebe es auch "leere Versprechen", die heutzutage besonders oft im Kryptobereich zu finden seien.
M.Ouellet--BTB