-
Deutschland Tour: Bauhaus Fünfter - Magagnotti überrascht
-
Waffenlager bei Berlin: Behörden vermuten Anschlagsplan - Spur nach Russland
-
Tumulte nach WM-Finale: Zehn Spiele Sperre für Paredes
-
Gericht: Blitzerergebnisse dürfen auch im Saarland ohne Rohdaten verwertet werden
-
"Schwierige Entscheidung": Sinner sagt für US Open ab
-
Mehrere Verletzte bei Schwert-Angriff an schwedischer Schule
-
Verlorener Prozess: Prinz Harry und weitere Kläger müssen 9,5 Millionen Pfund zahlen
-
Ukraine-Koalition berät am Montag - Teilnehmer treffen sich in Kiew
-
"Wirtschaftskrieg" gegen Teheran: China lehnt "illegale einseitige Sanktionen" ab
-
Hohe Preise: Trump setzt vorübergehend Zölle auf Rinderhack aus
-
Nach Einbruch bei Handballteam Füchse Berlin: Haftstrafe wegen vieler Diebstähle
-
Bericht: Keßler sagt Merz für Staatsministerinnen-Posten ab
-
Hausverwalter veruntreut Millionensumme: Drei Jahre Haft in Schleswig-Holstein
-
Merz besucht Hürtgenwald
-
Norwegens König Harald V. weiter im Krankenhaus - Palast sagte Termine ab
-
Vorfall mit Polizeihund in Sachsen: Ermittlungen gegen Polizist eingestellt
-
26-Jähriger soll in Rheinland-Pfalz Eltern getötet haben - Festnahme
-
IStGH-Präsidentin warnt nach US-Sanktionen vor "Niedergang des Völkerrechts"
-
Freies Training: Antonelli auch in Zandvoort stark
-
Medienberichte: Waffenversteck bei Berlin womöglich in Auftrag Russlands angelegt
-
Umfrage: Smart Glasses lösen bei vielen Deutschen Unbehagen aus
-
Irrfahrt nach medizinischem Notfall: Autofahrer verletzt acht Passanten in Hofgeismar
-
Bayer: Andrich muss Kapitänsbinde an Tapsoba abgeben
-
Ramelow soll in Verhandlungen mit Lufthansa für Pilotengewerkschaft VC schlichten
-
Fiebich hebt Daumen für die WM: "Werde auf jeden Fall spielen"
-
Konzernbilanz: BVB schreibt Millionenverlust
-
"Das sind keine beliebten Projekte": Kanzleramt will Reformkurs vorantreiben
-
Auto erfasst Passanten in Hofgeismar: Fahrer laut Polizei mit medizinischen Problemen
-
Nach El-Mala-Coup: Köln holt Skhiri zurück
-
Eklat um Weihnachtsbaum vor Kita in Hamburg: Urteil gegen Aufsteller rechtskräftig
-
Nach schweren Unwettern in mehreren Bundesländern: DWD warnt vor Starkregen
-
Hyundai-Beschäftigte in Südkorea streiken für Anhebung des Rentenalters
-
Trockenheit wegen El Niño: Schiffsverkehr durch den Panamakanal wird reduziert
-
Bayern ohne Musiala im Supercup, aber Kompany "total ruhig"
-
Brand im Hohen Venn: Behörden warnen vor Betreten des Gebiets
-
84-Jährige stirbt nach Raubüberfall in Hannover an zugefügten Verletzungen
-
Ende 2025 rund 32.500 Prostituierte in Deutschland bei Behörden gemeldet
-
Farbattacke auf Bernd das Brot: Figur von Fernsehcharakter in Erfurt beschmiert
-
Medienbericht: Geheimes Waffenlager bei Berlin gefunden
-
Freiburg legt Grundstein: "Wollen wieder auf Reisen gehen"
-
"Anstiftung zur Subversion": Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong verurteilt
-
"Das sind keine beliebten Projekte": Warken will an Reformkurs festhalten
-
Ausgaben für Sozialhilfe 2025 um sechs Prozent gestiegen
-
Aufgabe gegen Swiatek: Sorgen bei Rybakina vor US Open
-
Waldbrände: SPD spricht sich für besondere Auszeichnung für Feuerwehrleute aus
-
Organisatoren von Tiananmen-Mahnwachen in Hongkong schuldig gesprochen
-
IS-Anhängerin soll Anschlag auf Parlament von Bundesstaat New York geplant haben
-
Nach Jodie Foster benannte Schlange in England erfolgreich gegen Krebs behandelt
-
Wirtschaftsverbände und Großkonzerne drängen Bundesregierung zu Reformen
-
Melania Trump scherzt über Abwesenheit: "Ich habe gehört, Ihr habt mich vermisst"
Warnstreik legt Flugbetrieb der Lufthansa lahm
Rund tausend abgesagte Flüge, über 130.000 betroffene Passagiere: Ein Streik des Lufthansa-Bodenpersonals hat den Betrieb der Fluggesellschaft mitten in der Sommer-Reisezeit zum Erliegen gebracht. Der Arbeitsausstand begann am Mittwochmorgen um 3.45 Uhr und soll bis zum Donnerstagmorgen um 06.00 Uhr fortgesetzt werden, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Fraport-Chef Stefan Schulte übte scharfe Kritik.
"Die ersten Schichten nehmen mit einer hohen Beteiligung am Streik teil", erklärte Verdi-Vertreter Marvin Reschinsky auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP. Die Lufthansa strich daraufhin fast alle Flüge an den Drehkreuzen Frankfurt und München. Auch die Zubringerflüge der Lufthansa vom Hauptstadtflughafen BER nach Frankfurt und München wurden am Mittwoch gestrichen.
Insgesamt fielen nach Angaben der Lufthansa in Frankfurt am Main 678 Flüge aus - 32 davon bereits am Dienstag. In München wurden 345 Flüge gestrichen, davon 15 am Dienstag. Betroffen sind nach Konzernangaben insgesamt 134.000 Passagiere.
Das befürchtete Chaos an den Flughäfen blieb nach Angaben der Lufthansa aus. "Es ist weitestgehend ruhig und überschaubar", sagte eine Sprecherin der Lufthansa auf Anfrage. Zwar befänden sich "etliche" Passagiere an den Umbuchungsschaltern. Viele Reisende seien aber dem Aufruf der Lufthansa gefolgt und nicht an den Flughäfen erschienen.
Die Konzernsprecherin betonte, dass die Lufthansa damit rechne, dass "morgen nach Streikende sich der Flugbetrieb dann wirklich schnell normalisieren wird". Bereits am Donnerstag könne das geplante Flugprogramm voraussichtlich wieder umgesetzt werden.
Scharfe Kritik an dem Streik übte Fraport-Chef Stefan Schulte im Gespräch mit der "Zeit". "Ausgerechnet in der wichtigsten Reisezeit des Jahres zum Streik aufzurufen und damit Hunderttausenden den Urlaub zu gefährden, ist völlig unverhältnismäßig", sagte er. Auch mit Blick auf das Ausmaß des Arbeitskampfs habe dies nichts mehr mit einem "Warnstreik" zu tun.
Der Verdi-Vertreter für den Bereich Luftverkehr, Dennis Dacke, wies die Verantwortung für den Streik der Lufthansa zu. Diese habe den Arbeitskampf "provoziert", sagte er im Gespräch mit dem Bayerischen Rundfunk. Der Konzern habe bei den Verhandlungen "keine grundsätzliche Bereitschaft gezeigt, uns entgegenzukommen" und müsse nun mit den Konsequenzen leben.
Er setze seine Hoffnungen in die Fortsetzungen der Verhandlungen am 3. und 4. August in Frankfurt am Main. "Wenn das Angebot stimmt, steht einem Abschluss an dieser Stelle nichts im Weg", sagte Dacke.
Die Tarifverhandlungen zwischen der Lufthansa und Verdi für die rund 20.000 Beschäftigten am Boden waren in der zweiten Runde Mitte Juli ohne Ergebnis geblieben. Die Gewerkschaft fordert 9,5 Prozent mehr Lohn und einen Mindeststundenlohn von 13 Euro bei zwölf Monaten Laufzeit. Die Lufthansa legte ein Angebot aus Festbeträgen und einer von der Geschäftsentwicklung abhängigen Komponente bei einer Laufzeit von 18 Monaten vor.
Laut Unternehmen bedeutet dies für Beschäftigte mit einer monatlichen Grundvergütung von 3000 Euro brutto ein Anstieg zwischen neun und elf Prozent binnen der kommenden zwölf Monate, bei einer Grundvergütung von 4000 Euro brutto im Monat eine Steigerung um 8,4 Prozent und bei 6500 Euro um 5,9 Prozent. Verdi-Verhandlungsführerin Christine Behle hatte dies als "schöngerechnet" bezeichnet.
J.Bergmann--BTB