-
Merz bei Trump: Kanzler betont Gemeinsamkeiten im Iran-Krieg
-
Türkischer Außenminister: Iranische Vergeltungsangriffe in Golfstaaten "falsche Strategie"
-
Liverpool patzt beim Tabellenletzten Wolverhampton
-
Copa del Rey: Flicks Barca scheitert dramatisch
-
Merz versucht Trump mit Faksimile von historischer Urkunde in Handelsstreit zu besänftigen
-
Iran-Krieg: Frankreich entsendet Flugzeugträger ins Mittelmeer
-
Chamenei soll in heiliger Stadt Maschhad beigesetzt werden
-
Pentagon: Chamenei wurde bei israelischem Luftangriff getötet
-
Gericht in Polen verurteilt drei Ärzte wegen zu spät vorgenommener Abtreibung
-
Israel weitet Angriffe gegen Hisbollah aus und richtet Pufferzone im Libanon ein
-
Kanzler bei Trump: Merz hofft auf Ende des Iran-Kriegs "so bald wie möglich"
-
Streit um Iran-Krieg: Trump will kompletten Handelsstopp mit Spanien
-
DFB-Frauen feiern Traumstart in die WM-Mission
-
Abschiebe-Razzien: US-Heimatschutzministerin Noem bei Kongressanhörung in der Kritik
-
Tödlicher Schusswaffenangriff in den USA: Vater von jugendlichem Schützen verurteilt
-
Schah-Witwe: Tod Chameneis "nicht automatisch" Ende des Systems im Iran
-
Israel startet "groß angelegte Angriffswelle" auf Teheran - Iran droht mit weiteren Attacken
-
"Fairer Tausch": Selenskyj bietet Golfstaaten Drohnenabwehr gegen Luftabwehrraketen an
-
Druschba-Pipeline: Von der Leyen telefoniert mit Selenskyj
-
Merz beginnt Treffen mit Trump im Oval Office - Gespräche über Iran
-
Schwerer Vorwurf: Rüdiger "wollte mir das Gesicht einschlagen"
-
Merz am Weißen Haus eingetroffen
-
Verwandtenaffäre: AfD-Fraktion schließt Jan Wenzel Schmidt aus
-
Lange Haftstrafen für Eltern wegen Tods von pflegebedürftiger Tochter in Hessen
-
DFL künftig "Bundesliga" - neue Liga und Kaderkostenregel
-
Kreuzbandriss: Brasilianer Rodrygo verpasst die WM
-
Boykott: Paralympics-Eröffnungsfeier ohne deutsche Sportler
-
Gewaltverbrechen an 35-Jährigem: Jugendstrafe wegen Mordes in Schleswig-Holstein
-
Erst er, dann sie: Brigitte Macron trägt wegen Augenproblems Sonnenbrille
-
Erste Urlauber reisen aus der Golfregion zurück nach Deutschland
-
Erster Evakuierungsflug der Bundesregierung startet am Mittwoch
-
Israel weitet Offensive gegen Hisbollah im Libanon aus
-
Spritpreisanstieg: Kritik an Öl-Konzernen und Rufe nach Markteingriff
-
Iranische Medien: Gebäude des iranischen Expertenrats bei Angriff getroffen
-
Landtagswahl im Saarland findet am 18. April 2027 statt
-
Stadtbäume können im Sommer mehr CO2 aufnehmen als Autos ausstoßen
-
Exfreundin vor Wohnung in Berlin erstochen: Bundesgerichtshof bestätigt Mordurteil
-
Skandal um vermeintlichen Missbrauch: Angebliche Kronzeugin in Niedersachsen angeklagt
-
Iran-Krieg: Teheran greift US-Botschaften und weitere Ziele in Golfregion an
-
Trump: "Zu spät" für Gespräche mit dem Iran
-
Vor Treffen mit Trump: Merz berät in Washington mit Wirtschaftsvertretern
-
"Rekordprofite" für Energiekonzerne: Linken-Chefin fordert Übergewinnsteuer
-
Wehrbeauftragter: Bundeswehr mit mehr Personal gegen unsichere Weltlage wappnen
-
Verbände fordern sozial gerechtes Klimaschutzprogramm von Bundesregierung
-
Hjulmand spürt keinen Druck: "Denke nie darüber nach"
-
Foto mit Koffern aus Holocaust-Ausstellung: Vizepräsidentin von Bremer Bürgerschaft tritt zurück
-
Wegen Iran-Kriegs: Tausende Flugreisende sitzen auf Bali fest
-
Iran-Krieg: USA ziehen Botschaftspersonal aus sechs Staaten im Nahen Osten ab
-
Wehrbeauftragter Otte fordert bessere Ausstattung der Bundeswehr
-
Vierter Kriegstag: Preise für Öl und Gas steigen weiter stark - Börsen im Minus
Merz versucht Trump mit Faksimile von historischer Urkunde in Handelsstreit zu besänftigen
Im Handelsstreit mit den USA hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) versucht, Präsident Donald Trump mit der Kopie eines historischen Handelsabkommens zwischen Preußen und den Vereinigten Staaten gnädig zu stimmen. "Ich habe Präsident Trump heute ein schön gerahmtes Faksimile dieses Abkommens aus dem Jahre 1785 unterbreitet", sagte Merz am Dienstag nach seinem Treffen mit Trump in Washington.
Der Freundschafts- und Handelsvertrag sei "das erste internationale Handelsabkommen, das zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und einem Drittstaat, in diesem Fall Preußen, verabschiedet worden ist", sagte Merz weiter. Das Mitbringsel soll nach Worten des Kanzlers mit einem "Augenzwinkern" an die langen transatlantischen Verbindungen unter anderem beim Handel erinnern.
Schon bei seinem Antrittsbesuch im Juni hatte Merz Trump eine Kopie eines historischen Dokuments als Gastgeschenk mitgebracht - und zwar mit Bezug zu den deutschen Vorfahren des US-Präsidenten: ein Faksimile der Geburtsurkunde von Trumps Großvater, der am 14. März 1869 in Kallstadt, einem Winzerdorf in Rheinland-Pfalz, zur Welt kam.
Die Handelspolitik war - neben dem Ukraine-Krieg und dem Iran-Krieg - eines der zentralen Themen des Treffens von Merz und Trump im Weißen Haus am Dienstag. Trump hat die Handelspartner der USA, darunter die Europäische Union, in seiner zweiten Amtszeit mit hohen Zöllen überzogen. Im Februar kassierte der Oberster Gerichtshof der USA aber die Mehrheit dieser Zölle.
"Wir wollen jetzt nach dem Urteil des Supreme Court eine faire, dauerhafte Verständigung", sagte Merz am Dienstag. "Wir setzen als Europäer nicht auf Zölle, sondern auf freien Handel." Es sei unklar, ob ein im August zwischen den USA und der EU im Zollstreit vereinbarter Kompromiss noch Bestand habe; ein solches Abkommen sollte jetzt aber "schnellstmöglich" unterzeichnet und in Kraft gesetzt werden.
"Ein Abkommen, das den transatlantischen Handel stärker belastet als die Vereinbarung von August, steht für uns, für die Europäische Union, auch für mich persönlich nicht zur Debatte", mahnte Merz. "Das weiß man hier in Washington, dass hier auf europäischer Seite eine Grenze erreicht ist, dessen, was wir bereit sind zu akzeptieren."
M.Ouellet--BTB