-
Ungarischer Wahlsieger Magyar fordert Präsidenten zum Rücktritt auf
-
Weniger Schadholz in deutschen Wäldern - Holzaufkommen sinkt
-
Atommüllbergung aus Asse: Niedersachsens Umweltminister Meyer empört über Verzögerung
-
20-Jähriger soll in Frankfurt am Main Mann getötet haben - Festnahme
-
Tödlicher Absturz von Kleinflugzeug nahe Aachen: Identität beider Toter geklärt
-
Trump: Magyar "wird einen guten Job machen"
-
Von der Leyen: EU-App für Alterskontrollen im Netz "bald" einsatzbereit
-
Ausfall fix: Gwinn reist für Untersuchungen vom DFB-Team ab
-
Beamtenbund fordert 1000-Euro-Prämie auch für öffentlichen Dienst
-
DFB startet eigenen Pay-TV-Sender
-
Riesiges Arsenal mit Kriegswaffen in Remscheid: Anklage gegen drei Männer erhoben
-
Bund greift verschuldeten Kommunen unter die Arme
-
Seltene Komodowarane geschmuggelt: Sechs Festnahmen in Indonesien
-
Fund von toter 94-Jähriger in Brunnen: Sohn unter Mordverdacht
-
Umfrage: Fast jeden Vierten nervt Kritik von Partner an eigenem Fahrstil
-
Baden-Württemberg: Zollbeamte entdecken Cannabisplantage und Waffen in Wohnung
-
Tödlicher Angriff auf Mitbewohnerin in Mannheim: Revision scheitert vor BGH
-
Gegenseitige Angriffe zwischen Israel und Hisbollah gehen weiter
-
Dobrindt plant höhere Besoldung für Bundesbeamte - Mehrbelastung für Haushalt
-
Spritpreis-Taskforce: Herausforderungen durch Iran-Krieg werden steigen
-
Leiharbeitsverbot in Fleischindustrie: Beschwerde scheitert in Karlsruhe
-
Getöteter Fabian aus Güstrow: Mordprozess gegen Beschuldigte beginnt am 28. April
-
Staatsfernsehen: In Frankreich inhaftierte Iranerin zurück im Iran
-
Angeblicher sexueller Übergriff: Australische Polizei ermittelt gegen Katy Perry
-
Parlament im US-Bundesstaat Maine beschließt Moratorium für Bau von Rechenzentren
-
Trump: Iran-Krieg ist "fast vorüber"
-
Chipknappheit durch KI bremst stärkere weltweite Internetverbreitung aus
-
Schwesig: Senkung von Mineralölsteuer muss "so schnell wie möglich" kommen
-
Wadephul erwartet bei Konferenz in Berlin mehr als eine Milliarde Dollar für den Sudan
-
IAEA-Chef: Nordkoreas Fähigkeiten zum Bau von Atomwaffen "sehr deutlich gestiegen"
-
Rapper Kanye West verschiebt Frankreich-Konzert nach Verbots-Drohung
-
EU-Erweiterungskommissarin: Orbans Niederlage ist Schub für EU-Beitritt der Ukraine
-
Entlastungsprämie: Deutscher Landkreistag warnt vor zusätzlicher Last für Landkreise
-
Staatsmedien: Xi trifft russischen Außenminister Lawrow in Peking
-
Nach Königsklassen-Aus: Flick will Meistertitel als Trostpreis
-
DFB-Frauen bangen um Gwinn: "Ein Schockmoment"
-
Aus für Wirtz und Co.: "Es tut mir leid für die Fans"
-
Sozialverband kritisiert drastische Einschränkung der beitragsfreien Mitversicherung
-
Zweitägiger Streik des Kabinenpersonals der Lufthansa hat begonnen
-
Peru: Rechtsextremer Präsidentschaftskandidat fordert Annullierung der Wahl
-
Bundeskabinett berät über Entlastung für Länder und Kommunen
-
Haushaltsausschuss entscheidet über Rheinmetall-Kampfdrohnen für die Bundeswehr
-
Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe: Verteidigungsminister beraten über Ukraine-Hilfen
-
Dritte internationale Sudan-Konferenz in Berlin
-
Hubig und Wildberger stellen sich Fragen des Bundestags
-
Bundesverfassungsgericht entscheidet über schärfere Vorgaben für Fleischindustrie
-
Ex-UN-Sonderbeauftragter: Sudan-Konferenz muss mehr humanitäre Hilfe mobilisieren
-
Britischer König Charles III. wird bei USA-Besuch vor dem Kongress sprechen
-
GoodData startet mit der Einführung des MCP-Servers und gewinnt bedeutende Unternehmenskunden im Jahr 2026
-
Grande Portage Resources gibt Ergebnisse der vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (PEA) für das Goldprojekt New Amalga im Südosten Alaskas bekannt
Bundeslandwirtschaftsministerium bekräftigt: Ausnahmen vom Mindestlohn nicht möglich
Das CSU-geführte Bundeslandwirtschaftsministerium hat bekräftigt, dass Ausnahmen vom Mindestlohn für Saisonarbeitskräfte nicht zulässig sind. Eine Prüfung habe im vergangenen Jahr ergeben, dass es keine Ausnahmen vom Mindestlohn geben könne, erklärte das Ministerium auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion. Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hatte die Prüfung in Auftrag gegeben. Beim CDU-Parteitag im Februar stimmten die Teilnehmer dennoch einstimmig für einen Antrag, der Ausnahmen beim Mindestlohn für Agrar-Saisonarbeiter fordert.
"Die CDU schlägt kalten Rechtsbruch vor", erklärte der Linken-Abgeordnete Marcel Bauer am Samstag. "Statt sich für eine faire Bezahlung einzusetzen, will sie, dass hart arbeitende Menschen ausgebeutet werden können."
Die Debatte war im vergangenen Jahr mit Blick auf die damals noch zu beschließende Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns im Januar aufgekommen. Der Bauernverband hatte vor einer starken Anhebung gewarnt, etwa der Erdbeer- und Spargelanbau wäre dadurch in Deutschland nicht mehr wirtschaftlich. Beschlossen wurde schließlich ein Anstieg von 12,82 auf 13,90 Euro pro Stunde. Zum 1. Januar 2027 steigt die Lohnuntergrenze dann auf 14,60 Euro.
Agrarminister Rainer hatte sich im Zuge der Debatte offen für Ausnahmen für Saisonkräfte gezeigt, die häufig aus dem Ausland kommen. Die entsprechende Prüfung kam jedoch zu einem eindeutigen Ergebnis, wie sein Ministerium nun bekräftigte: Der gesetzliche Mindestlohn bilde eine "absolute Lohnuntergrenze". "Mit dieser Zielsetzung wären Ausnahmen vom Mindestlohn für bestimmte Branchen wie der Landwirtschaft nicht vereinbar."
Auch Ausnahmen für Minijobber in der Landwirtschaft seien nicht möglich, führte das Ministerium weiter aus. "Dies würde sowohl nach nationalem als auch nach europäischem Recht eine unzulässige Diskriminierung darstellen, für die es keinen sachlichen Grund gebe", wird aus dem Prüfbericht zitiert.
Dennoch soll nach Angaben der Linken auf der kommenden Agrarministerkonferenz erneut über das Thema beraten werden. Die baden-württembergische CDU habe einen entsprechenden Tagesordnungspunkt aufgesetzt.
H.Seidel--BTB