-
US-Armee meldet Abschuss iranischer Drohnen in Straße von Hormus
-
Geburtstagsparade "Trooping the Colour" für König Charles III. in London
-
Zurückhaltung bei der FIFA? Neuendorf weist Kritik zurück
-
Mit Schlager und Lunchpaketen: DFB-Team sponsert Fanbusse
-
EU startet am Montag Verhandlungen in Beitrittsgesprächen mit Ukraine und Moldau
-
"Die Mannschaft brennt": Völler glaubt an guten Auftakt
-
König Charles III. ehrt Oscarpreisträgerin Helen Mirren und andere Briten
-
David Beckham bekommt Stern auf Hollywoods "Walk of Fame"
-
Rheinmetall-Chef warnt vor Scheitern des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS
-
Teheran: Vereinbarung mit den USA könnte "in den kommenden Tagen" unterzeichnet werden
-
Ohne verletzten Davies: Kanada rettet spätes Remis
-
Regierung in Kuba öffnet weitere Wirtschaftssektoren für Privatunternehmen
-
BBL: Bayern legt im Finale vor
-
Erste Pride-Parade in Tel Aviv seit Hamas-Angriff am 7. Oktober 2023
-
Pakistan: USA und der Iran verständigen sich auf Endfassung von Friedensvereinbarung
-
Ghanas Partey wird Einreise nach Kanada verwehrt
-
Kolumbianisches Schiff mit Hilfslieferungen erreicht Kuba
-
Pakistan: USA und der Iran einigen sich auf Endfassung von Friedensvereinbarung
-
Putin: Ukraine will Russen mit Drohnenangriffen "spalten"
-
SpaceX-Aktie nach Börsenstart auf Höhenflug - Musk erster Billionär der Welt
-
EU einigt sich im Streit um Flugpassagierrechte - nur kleine Änderungen
-
Klose sicher: Mein Torrekord fällt
-
Monaco-Podium: Mercedes, Red Bull und McLaren unzufrieden
-
Iran-Verhandlungen: Washington und Teheran wiederholen Maximal-Forderungen
-
WHO: Ebola-Ausbruch weitet sich auf neue Gebiete im Nordosten des Kongo aus
-
Medien: Werner in Leipzig vor dem Aus - Demichelis Kandidat
-
Trump: Von Teheran gestreuter Entwurf eines Abkommens "entbehrt jeglicher Realität"
-
Auftakt zum SpaceX-Börsengang: Musk stellt Mars-Mission in Aussicht
-
Bundesrat fordert Änderungen am neuen Heizungsgesetz - aber keine scharfe Kritik
-
Tierorakel zu Fußballweltmeisterschaft vor erstem Deutschland-Spiel uneins
-
Franzosen nehmen Abschied von Ex-First Lady Bernadette Chirac
-
KI statt Krake: Fans setzen nun oft auf Tech statt Tier bei WM-Vorhersagen
-
Iran pocht bei Abkommen über Kriegsende auf Urananreicherung und Hormus-Kontrolle
-
Heftige Kritik in Bundestag und Bundesrat an geplanter Gesundheitsreform
-
Traum von Titelverteidigung geplatzt: Maria scheitert an Rybakina
-
Gericht: Rassistische Chats von Beamten nicht automatisch Verstoß gegen Verfassungstreue
-
Nach Schmuckfund: Weitere Ermittlungen gegen Spaniens Ex-Regierungschef Zapatero
-
Beschwerde von Polizei erfolgreich: Observation von Maddie-Verdächtigem verlängert
-
Tod von Zweijähriger in Halle: Vater zu fünf Jahren Haft verurteilt
-
Meister der strahlenden Farben: David Hockney mit 88 Jahren gestorben
-
Bildungsminister: Kinder in Umgang mit sozialen Medien stärken
-
"Toi, toi, toi": Kanzler Merz wünscht DFB-Team viel Erfolg
-
Papst: "Wir sind alle Migranten"
-
Bundesrat billigt Apothekenreform - mehr Angebote für Kunden vorgesehen
-
FIA lenkt ein: Gasly bekommt Monaco-Podest zurück
-
Nach Tod zweier Patienten: Verurteilung von Arzt in Berlin wird neu verhandelt
-
Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter: Gericht sieht keine Gründe für Mordanklage
-
Nach Etappensieg: Van Aert beendet Tour-Generalprobe vorzeitig
-
Bericht: USA wollen Nato-Partnern deutlich weniger Kampfjets zur Verfügung stellen
-
Thailändische Prinzessin Bha nach Jahren im Koma gestorben
Immer mehr Rentner in Deutschland beziehen Wohngeld
Die Zahl der Rentner, die in Deutschland Wohngeld beziehen, hat sich von 2020 bis 2024 mehr als verdoppelt. Während im Jahr 2020 noch gut 300.000 Rentnerinnen und Rentner den Zuschuss zu den Wohnkosten bezogen, waren es vier Jahre später bereits knapp 700.000. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der AfD hervor, die der Nachrichtenagentur AFP am Freitag vorlag. Diese Entwicklung schlägt sich in einem deutlichen Anstieg der Wohngeldausgaben nieder - was aber auch an einer Gesetzesänderung lag, die 2023 in Kraft trat.
Wie aus der Antwort des Bundesbauministeriums an den AfD-Abgeordneten René Springer hervorgeht, bezogen im Jahr 2024 500.000 Rentnerinnen und Rentner in West- und etwa 200.000 in Ostdeutschland Wohngeld. Im Jahr 2020 waren es noch rund 223.000 beziehungsweise rund 77.000.
Der Anteil der Wohngeld beziehenden Rentnerinnen und Rentner an deren Gesamtzahl lag 2024 deutschlandweit bei 2,86 Prozent, vier Jahre zuvor lag deren Anteil noch bei 1,25 Prozent. In Westdeutschland bezogen 2024 2,58 Prozent der Rentnerinnen und Rentner Wohngeld (2020: 1,16 Prozent), in Ostdeutschland waren es 4,02 Prozent (2020: 1,61 Prozent).
Die monatlichen Ausgaben für Wohngeld vervierfachten sich den Angaben zufolge von 35,2 Millionen Euro im Jahr 2020 (Westdeutschland: 27,4 Millionen Euro; Ostdeutschland: 7,9 Millionen Euro) auf 143,5 Millionen im Jahr 2024 (Westdeutschland: 108,4 Millionen Euro; Ostdeutschland: 35,2 Millionen Euro).
Dieser starke Anstieg liegt auch an der Wohngeldreform, die am 1. Januar 2023 unter der damaligen Ampel-Regierung in Kraft trat. Demnach verdoppelte sich das durchschnittliche Wohngeld eines bestehenden Wohngeldhaushalts um rund 190 Euro auf insgesamt etwa 370 Euro pro Monat.
Wohngeld ist ein Zuschuss zu den Wohnkosten für Haushalte oberhalb des Existenzminimums und soll die Mietzahlungsfähigkeit der wohngeldberechtigten Haushalte gewährleisten. Das Wohngeld ist also als System für Haushalte mit selbst erwirtschaftetem, eigenem Einkommen als Zuschuss zu ihren Wohnkosten konzipiert. Wer Arbeitslosengeld II oder Sozialhilfe bezieht, hat keinen Anspruch auf Wohngeld.
Der Anteil der Wohngeldausgaben für Rentnerinnen und Rentner an den gesamten Wohngeldausgaben hat sich den Angaben zufolge außerdem von 33,5 Prozent (2020) auf 41,1 Prozent (2024) erhöht. In Ostdeutschland machen Wohngeldzahlungen für Rentnerinnen und Rentner mit einem Anteil von 57,4 Prozent mehr als die Hälfte der Wohngeldzahlungen aus (2020: 46,2 Prozent). In Westdeutschland liegt der Anteil bei 37,6 Prozent (2020: 31 Prozent).
Der AfD-Bundestagsabgeordnete Springer erklärte dazu: "Die stark steigende Zahl von Rentnern, die auf Wohngeld angewiesen sind, zeigt, wie dramatisch sich die Altersarmut in Deutschland entwickelt." Wer ein Leben lang gearbeitet habe, dürfe im Alter nicht zum Sozialfall werden, "nur weil Renten nicht mehr zum Leben und Wohnen reichen". Die AfD fordere deshalb eine Rentenpolitik, "die Lebensleistung wieder honoriert und dafür sorgt, dass Rentner von ihrer Rente leben können – statt immer häufiger auf staatliche Zuschüsse angewiesen zu sein".
C.Meier--BTB