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Zahl der Geburten in Deutschland sinkt auf niedrigsten Stand der Nachkriegszeit
Die Zahl der Geburten in Deutschland hat 2025 den niedrigsten Stand seit 1946 erreicht. Rund 654.300 Kinder wurden nach vorläufigen Ergebnissen geboren, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Dienstag mitteilte. Demgegenüber gab es rund 1,01 Millionen Sterbefälle. Das Statistikamt sprach vom größten Geburtendefizit der Nachkriegszeit.
Die Geburtenzahl sei im vierten Jahr in Folge gesunken. Zwei Entwicklungen sind maßgeblich, wie die Statistiker ausführten: Die zahlenmäßig kleineren Geburtenjahrgänge der 1990er Jahre kommen in das wichtige fruchtbare Alter von Anfang 30, und seit 2022 sinkt die zusammengefasste Geburtenziffer.
Das ist die Zahl an Kindern, die eine Frau insgesamt bekäme, wenn die Verhältnisse des betrachteten Kalenderjahres von ihrem 15. bis zu ihrem 49. Lebensjahr gelten würden. Im Osten war der Geburtenrückgang den Angaben zufolge weiter stärker als im Westen.
W.Lapointe--BTB