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Weinbaubetriebe in Rheinland-Pfalz können Prämie für dauerhafte Rodung bekommen
Die Prämie soll Weinbaubetrieben helfen und den Weinmarkt entlasten: Das Land Rheinland-Pfalz zahlt 5000 Euro pro Hektar, den ein Betrieb dauerhaft rodet. Das Geld stammt aus EU-Mitteln, wie das rheinland-pfälzische Ministerium für Landwirtschaft, Weinbau, Umwelt und Forsten am Mittwoch mitteilte. Auch Bayern will demnach für das kommende Jahr ein Rodungsprogramm anbieten.
In Rheinland-Pfalz wird laut Ministerium auf rund 64.600 Hektar Wein angebaut, es gibt rund 6500 landwirtschaftliche Betriebe mit Rebflächen. Der deutsche und der europäische Weinmarkt leiden unter einem Überangebot - ein Grund ist, dass der weltweite Weinkonsum zurückgeht. Die EU-Kommission hat daher Hilfen genehmigt, um Millionen Liter Wein aus dem Markt zu nehmen und Flächen zu roden.
In Rheinland-Pfalz wurden laut Ministerium auch schon in den Jahren 1988 bis 1992 und 2008 bis 2011 Prämien für die Rodung von Weinbauflächen angeboten. Die aktuelle Prämie können Betriebe voraussichtlich ab November beantragen, eine Auszahlung "erfolgt spätestens im Oktober 2027".
H.Seidel--BTB