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Erste gleichgeschlechtliche Paare in der Schweiz schließen Homo-Ehe
Ein Dreivierteljahr nach einem Referendum für die Einführung der Homo-Ehe in der Schweiz haben die ersten gleichgeschlechtlichen Paare den Bund fürs Leben geschlossen. Unter den ersten waren die 46-jährige Aline und ihre ein Jahr jüngere Partnerin Laure, die nach 21 Jahren als Paar am Freitag in Genf von Bürgermeisterin Marie Barbey-Chappuis persönlich getraut wurden.
"Es war sehr bewegend. Es ist ein großer Augenblick und eine starke Botschaft an die Gesellschaft - dass man frei ist zu lieben und geliebt zu werden", sagte Barbey-Chappuis anschließend der Nachrichtenagentur AFP. "Es war höchste Zeit, dass die Ehe für alle in der Schweiz eingeführt wurde."
Die Schweiz ist eines der letzten Länder Europas, das die Homo-Ehe einführt. Erlaubt war bisher nur eine eingetragene Partnerschaft, die jedoch rechtlich nicht der Ehe gleichgestellt ist. Gegner der Homo-Ehe hatten eine Volksabstimmung im vergangenen September durchgesetzt, bei der jedoch 64,1 Prozent der Eidgenossen für die Ehe für alle votierten.
J.Bergmann--BTB