-
Freibeträge und progressive Besteuerung: SPD will Erbschaftsteuer reformieren
-
Todesopfer und Stromausfall durch erneute russische Angriffe in der Urkaine
-
Womöglich doch Mord: Tötung von Tunesier in Baden-Württemberg wird neu aufgerollt
-
Aldi kündigt mehr als 180 neue Filialen in den USA in diesem Jahr an
-
Ähnlich wie Menschen und Delfine: Nachtigallen passen Laute spontan an Artgenossen an
-
Apple geht Partnerschaft mit Google für KI-Funktionen ein
-
Mercosur: Agrarminister Rainer will genau auf Einhaltung von Schutzklauseln achten
-
Unwort des Jahres 2025 lautet "Sondervermögen" - Jury kritisiert Irreführung
-
Auto mit Axt zertrümmert: Geburtstagsgeschenk sorgt für Polizeieinsatz
-
Tötung von Tunesier in Baden-Württemberg muss vor Gericht neu aufgerollt werden
-
Kompany: Guardiola-Vergleich "unmöglich"
-
Merz: 250.000 Menschen in Indien nehmen aktuell an einem Deutschkurs teil
-
Am 27. Januar: Nachholtermin für ausgefallene Spiele steht
-
Iranischer Regisseur Panahi fordert internationale Unterstützung für seine Landsleute
-
DBS kritisiert Rückkehr von Russen und Belarussen
-
Zahl der Organspenden auf höchsten Stand seit über zehn Jahren
-
NGO: Internetsperre im Iran dauert seit viereinhalb Tagen an
-
Unwort des Jahres 2025 lautet "Sondervermögen"
-
Landwirte protestieren mit Traktoren in Paris gegen Mercosur-Abkommen
-
Siedlungs- und Verkehrsfläche wächst pro Tag um 50 Hektar
-
Glatteis: Enspannung im Westen - im Osten teils noch rutschig
-
Schäden durch Naturkatastrophen 2025 deutlich gesunken
-
Merz geht von "letzten Tagen und Wochen" der islamischen Führung im Iran aus
-
USA verhängen Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran
-
Hobart: Maria schaltet Altstar Williams aus
-
NHL: Siege für Draisaitl, Grubauer und Seider
-
Wolff über Auftaktgegner Österreich: "Absoluter Anti-Handball"
-
Loch: "Bauchweh" wegen russischer Rodler bei Olympia
-
Beben im Bernabéu: Alonsos tiefer Fall
-
Texans stoppen Steelers - Karriere-Ende für Rodgers?
-
Bitterling: Team "unter besonderer Beobachtung"
-
Sturmtief "Elli": Krankenhäuser melden "extreme Belastung"
-
Totschlag oder Mord: BGH urteilt über Tötung von Flüchtling in Baden-Württemberg
-
Sprachwissenschaftler verkünden Unwort des Jahres 2025
-
SPD stellt Konzept zur Reform der Erbschaftsteuer vor
-
Berufungsprozess gegen Le Pen beginnt - entscheidend für Kandidatur
-
EU-Außenbeauftragte Kallas berät mit Pistorius über EU-Verteidigung in Berlin
-
Merz reist an zweitem Tag seiner Indien-Reise nach Bangalore - Besuch bei Bosch
-
Wirtschaft reagiert empört auf SPD-Pläne zur Erbschaftsteuer
-
Polizei in Hessen schießt auf bewaffneten Mann - 38-Jähriger schwer verletzt
-
Vorgehen gegen Migranten: US-Bundesstaat Minnesota verklagt Trump-Regierung
-
Panamas Ex-Präsident Martinelli wegen Geldwäsche-Vorwürfen vor Gericht
-
USA verurteilen russischen Angriff mit atomwaffenfähiger Oreschnik-Rakete
-
Robuste mobile Endgeräte vor dem nächsten Technologiesprung
-
Weltpolitik im Kontext: Sieben kompakte Zugänge
-
Wenn Licht zur Restaurierung wird: Konturenstrahler von LED Explorer
-
Trump: Strafzölle in Höhe von 25 Prozent gegen alle Handelspartner des Iran
-
Grönland: Wadephul setzt auf Nato-Lösung
-
FA Cup: Wirtz trifft erneut für Liverpool
-
USA verurteilen russischen Angriff mit Oreschnik-Rakete als "unerklärliche Eskalation"
Iranischer Regisseur Panahi fordert internationale Unterstützung für seine Landsleute
Der preisgekrönte iranische Filmemacher Jafar Panahi hat die internationale Gemeinschaft aufgerufen, das gewaltsame Vorgehen gegen seine demonstrierenden Landsleute nicht hinzunehmen. "Jedes Schweigen heute irgendwo in der Welt muss sich eines Tages den Fragen der Geschichte stellen", sagte der Regisseur am Dienstag dem Sender France Inter. Panahi hob hervor, dass die Menschen im Iran "wehrlos" seien - "und trotz alledem sind sie draußen auf der Straße".
Die Proteste im Iran hatten vor zwei Wochen begonnen und richteten sich zunächst gegen die wirtschaftliche Lage. Inzwischen weiteten sie sich zu Massendemonstrationen gegen die Führung in Teheran aus.
Nach Angaben der in Norwegen ansässigen Menschenrechtsgruppe Iran Human Rights (IHR) wurden bei den Einsätzen der Sicherheitskräfte gegen die regierungskritischen Proteste bereits mindestens 648 Demonstranten getötet, darunter neun Minderjährige. Einigen Schätzungen zufolge gebe es sogar mehr als 6000 Todesopfer, teilte die Organisation mit. Aufgrund der anhaltenden Internetsperre im Iran sei es aber "äußerst schwierig, diese Berichte unabhängig zu überprüfen". Schätzungsweise 10.000 Menschen seien außerdem festgenommen worden.
Panahi sagte, wenn eine Regierung "Kriegswaffen" gegen die eigene Bevölkerung einsetze, wolle sie damit "ein Blutbad anrichten" und nicht nur die Demonstrierenden dazu bringen, nach Hause zu gehen. Daher bräuchten die Iranerinnen und Iraner nun "die internationale Gemeinschaft, um ihnen zu helfen und sie zu unterstützen", betonte der iranische Filmemacher, der vergangenes Jahr beim Festival in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden war.
Nach der Protestwelle im Jahr 2022 wegen des gewaltsamen Todes der jungen Kurdin Mahsa Amini und der islamischen Bekleidungsvorschriften für Frauen sowie den Protesten gegen hohe Ölpreise einige Jahre zuvor sei im Iran nun ein "Höhepunkt" erreicht worden, sagte Panahi. "All diese Bewegungen und Erhebungen haben es zu diesem Punkt gebracht. Und ich denke, wir müssen dem ein Ende setzen", sagte der Regisseur offenbar mit Blick auf die seit 1979 herrschende autoritär-islamische Führung in Teheran.
J.Fankhauser--BTB