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Lebensgefährte: Verstorbener FDP-Chef Westerwelle würde Partei nie aufgeben
Der vor zehn Jahren gestorbene frühere Außenminister und FDP-Bundeschef Guido Westerwelle würde den Liberalen nach Ansicht seines Lebensgefährten Michael Mronz bis heute die Treue halten. "Auf keinen Fall hätte er die Partei aufgegeben", sagte Mronz der Zeitschrift "Stern" laut Mitteilung vom Dienstag. Westerwelle würde vielmehr schauen, "wie er dazu beitragen kann, dass es der FDP wieder besser geht".
Westerwelle war am 18. März 2016 im Alter von 54 Jahren an den Folgen einer Leukämieerkrankung gestorben. Nach der Jahrtausendwende gehörte er zu den prägenden deutschen Politikern. Er war von 2001 bis 2011 FDP-Chef, zwischen 2009 und 2013 Bundesaußenminister. Derzeit befindet sich die FDP in einer Krise. Sie schneidet bei Wahlen und in Umfragen schlecht ab.
Mit Mronz lebte Westerwelle seit 2010 in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. Ihre Beziehung sei außergewöhnlich harmonisch gewesen, sagte dieser dem "Stern". "Wir haben in 13 Jahren Beziehung kein einziges Mal gestritten."
W.Lapointe--BTB