-
Fifa-Präsident Infantino bestätigt WM-Teilnahme des Iran
-
Britischer König Charles III. reist Ende April in USA - Trump: "Fantastisch"
-
Über vier Dollar pro Gallone: US-Benzinpreise auf höchstem Stand seit 2022
-
Menschenrechtsgericht verurteilt Russland wegen Haft für Kritiker
-
Erstmals Wolfsangriff auf Menschen seit Wiederansiedlung in Deutschland
-
Französische Bürgermeister holen EU-Fahnen ein - heftige Kritik
-
Markenstreit um "Sendung mit der Maus": Modellbaufirma unterliegt vor Gericht
-
Als Tribünengast: Infantino hält an Irans WM-Teilnahme fest
-
Merz' Äußerung zur Rückkehr von Syrern stößt auf breite Kritik
-
Trotz US-Blockade: Russischer Öltanker in Kuba angekommen
-
Pentagonchef Hegseth: Kommende Tage im Iran-Krieg sind entscheidend
-
Infantino als Tribünengast bei Irans WM-Testspiel
-
Weltweites Luftverkehrsangebot im März trotz Iran-Kriegs gestiegen
-
Urteil: Bei verlorenem Gepäck auch Anspruch auf Teil der Reisekosten
-
Umfragen: Französischer Ex-Premier Philippe könnte Bardella besiegen
-
Aktionsplan für Syrien: Deutschland unterstützt bei Wiederaufbau und Rückkehr
-
Britischer König Charles III. reist Ende April in die USA
-
Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats nach Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon
-
Grüne kritisieren Reiche-Vorstoß zu EU-Methanverordnung
-
Israel löst mit Gesetz zur Todesstrafe für verurteilte "Terroristen" Besorgnis aus
-
Debatte um Kassenreform nimmt Fahrt auf - Warken mahnt Kompromissbereitschaft an
-
Entwicklungsministerin Alabali Radovan sagt weitere Hilfen für den Nahen Osten zu
-
Merz zur Rückkehr von Syrern: "Sind uns der Dimension der Aufgabe bewusst"
-
Bericht: Trump will Iran-Krieg auch ohne Öffnung der Straße von Hormus beenden
-
Französische Präsidentschaftskandidatin gibt Schwangerschaft bekannt
-
Klimaerwärmung in Deutschland: Steigende Temperaturen vor allem in Süden und Osten
-
Wolf beißt Frau in Hamburg: Erstmals Angriff nach Wiederansiedlung
-
EU-Außenminister gedenken im ukrainischen Butscha des Massakers vor vier Jahren
-
DFB-Frauen: Cerci und Zicai kehren zurück - Bühl fehlt weiter
-
Diebe stehlen fast zehn Tonnen Schokolade und Gebäck in Nordrhein-Westfalen
-
Bundeswehr bekommt autonome Kampfdrohnen aus australischer Produktion
-
Brüssel prüft französische Staatshilfen für neue Atomreaktoren
-
Bundesverfassungsgericht darf Manuskript zu Fachgespräch geheim halten
-
Urteil: Familie erhält Schadenersatz für bei Flug beschädigten Kinderwagen
-
Ricken zu Schlotterbeck: "Aussagen sind nachvollziehbar"
-
Warken: Bis 2030 Sparpaket von 40 Milliarden Euro für stabile Kassenbeiträge nötig
-
Prozess gegen Boulevardmedien: Prinz Harry fordert "substantielle" Entschädigungen
-
Zahl der Arbeitslosen bleibt im März über Drei-Millionen-Schwelle
-
Wolf beißt Frau in Hamburg: Tier von Polizei eingefangen
-
Frühere FDP-Bundestagsabgeordnete klagen in Karlsruhe gegen Sondervermögen
-
Fernsehmoderatorin Verona Pooth bekam gefälschte Pornobilder von sich
-
48-Jähriger bei Fällarbeiten in Baden-Württemberg von umstürzendem Baum erschlagen
-
Nasa startet Countdown für bemannte Mond-Mission Artemis 2
-
Myanmars Militärjunta-Chef Min Aung Hlaing zum Vizepräsidenten gewählt
-
Abgetaucht: In Ostsee gestrandeter Buckelwal über Nacht verschwunden
-
In Ostsee gestrandeter Buckelwal über Nacht verschwunden
-
Berichte: Frau in Hamburg von Wolf gebissen
-
Nach Tod von UN-Soldaten im Libanon: Indonesien fordert Einhaltung des Völkerrechts
-
Nach Tod von Blauhelmsoldaten im Libanon: Indonesien fordert Einhaltung des Völkerrechts
-
Nach 2024: Super Bowl auch 2029 in Las Vegas
Ermittlungsverfahren gegen Merck in Frankreich eingeleitet
Nach jahrelangen Untersuchungen gegen den deutschen Pharmakonzern Merck wegen eines Schilddrüsen-Medikaments hat die französische Justiz nun ein Ermittlungsverfahren wegen "schwerer Täuschung" eingeleitet. Der Chef von Merck in Frankreich sei am Dienstag von einem Gericht in Marseille angehört worden, teilte der französische Konzernzweig am Mittwoch mit. "Die Untersuchungsrichterin hat beschlossen, ein Ermittlungsverfahren gegen die Gesellschaft Merck wegen schwerer Täuschung einzuleiten", hieß es weiter.
"Wir haben lange auf den Beginn des Verfahrens gewartet. (...) Endlich bewegt sich etwas", sagte die Anwältin Marie-Odile Bertella-Geffroy, die etwa 3000 Patienten vertritt, die nach der Einnahme des Mittels Levothyrox nach eigenen Angaben unter Nebenwirkungen litten.
Die Merck KGaA hatte 2017 die Zusammensetzung des Medikaments geändert. Der Wirkstoff blieb derselbe, aber es kamen andere Hilfsstoffe hinzu, um es stabiler zu machen. Dies führte bei vielen Patienten zu Nebenwirkungen wie Krämpfen, Kopfschmerzen, Schwindel und Haarausfall.
2018 wurde eine strafrechtliche Untersuchung wegen schwerer Täuschung, fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
Im aktuellen Verfahren gehe es nicht um die Qualität des Medikaments, sondern um "die Art der Information zum Zeitpunkt des Übergangs von der alten zur neuen Zusammensetzung", betonte des Unternehmen. Es wolle alles tun, um zu zeigen, dass kein Delikt vorliege.
Merck war bereits 2020 in einem Zivilverfahren zur Zahlung von Schadensersatz an etwa 3300 Patienten verurteilt worden. Im März lehnte das Kassationsgericht einen Revisionsantrag ab. Wenn ein Hersteller die Zusammensetzung ändere und dies nicht bekannt gebe, verletze er seine Informationspflicht, urteilte das Gericht.
Die neue Zusammensetzung des Medikaments war zwischen 2017 und 2018 von rund 31.000 Patienten beanstandet worden. Levothyrox war 2017 in Frankreich in einer neuen Rezeptur auf den Markt gekommen. Der Pharmakonzern kam damit einer Aufforderung der französischen Behörde für Arzneimittelsicherheit nach. Das Mittel sollte damit gegen Schilddrüsen-Unterfunktion zuverlässiger werden.
Derzeit nehmen etwa 2,5 Millionen Menschen das Medikament in der neuen Zusammensetzung ein. Knapp 100.000 Patienten nutzen es in der alten Rezeptur, deren Vermarktung mehrfach verlängert wurde und Ende des Jahres auslaufen soll.
M.Odermatt--BTB