-
"Riesiger Fehler": Kyrgios wegen Kokainkonsums suspendiert
-
Krankhaftes Horten von Tieren: Untersuchung findet 343 Fälle in Jahr 2023
-
Sterbehilfe in Frankreich nun unter Auflagen erlaubt - Umstrittenes Gesetz in Kraft
-
Erneuter Anstieg 2025 der Anerkennungen ausländischer Berufsabschlüsse
-
Bewährungsstrafen für Steuerhinterziehung in Millionenhöhe in Sachsen-Anhalt
-
OpenAI zeigt ab kommender Woche auch in Deutschland Werbeanzeigen bei ChatGPT
-
Linken-Chefin hält an Enteignungen fest: "Das müssen wir uns leisten können"
-
Knobloch vergleicht die AfD mit der NSDAP - und plädiert für Verbotsverfahren
-
Einigung in letzter Minute: Trump setzt angekündigte Zölle gegen Kanada aus
-
Blitz-Comeback: Kane und Olise auch beim Supercup dabei
-
Japan nennt US-Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Akane "sehr bedauerlich"
-
Hubertz: Hitzeschutz kein Widerspruch zu mehr Wohnungsbau
-
Belagerung durch Siedler: US-Palästinenser hisst US-Flagge an seinem Haus
-
Schwertransporterunfall: Gesperrte Autobahn A2 nach fast 30 Stunden wieder frei
-
Waldbrand in Ostbelgien laut Behörden "eingekreist" - Lage bleibt "kompliziert"
-
Nach KI-Hackerangriff: OpenAI kündigt stärkere interne Kontrollen an
-
Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll nach der Hälfte der geplanten Dauer enden
-
Vor Heim-WM: New York weiter ohne Sabally und Fiebich
-
CDU-Generalsekretärin Hoppermann lehnt Zusammenarbeit mit der Linken ab
-
Rodri schwärmt von Flick - emotionale Verabschiedung von City
-
Trump setzt angekündigte Zölle gegen Kanada in letzter Minute aus
-
Berufungsprozess zu aufsehenerregenden Pilz-Morden in Australien begonnen
-
Nach Trump-Kritik: US-südkoreanisches Manöver soll früher enden als geplant
-
Bundesaußenminister Wadephul reist in die Schweiz
-
Umstrittenes Sterbehilfe-Gesetz in Frankreich in Kraft gesetzt
-
Nasa-Bilder zeigen Krater von Einschlag von SpaceX-Schrottteil auf dem Mond
-
BioNxt erreicht wichtigen Meilenstein im klinischen Cladribin-Programm mit Abschluss des IMPD vor Beginn der klinischen Studien am Menschen
-
Teheran dementiert Raketenangriff auf Emirate - Abu Dhabi stoppt Handel mit Iran
-
Hitzeschutz: Hubig will Einbau von Klimaanlagen für Mieter erleichtern
-
Angélique Kidjo bekommt als erste afrikanische Sängerin Stern auf "Walk of Fame"
-
Dobrindt: Merz ist der Richtige zum richtigen Zeitpunkt
-
Astronautin Adenot absolviert als erste Französin Außeneinsatz im All
-
Ecuadorianische Diplomatin A-Baki will UN-Generalsekretärin werden
-
Alhambra in Granada nach zweitem Erdbeben wegen Schäden geschlossen
-
USA verhängen Sanktionen gegen IStGH-Präsidentin Tomoko Akane
-
"Neurologische Dysfunktion": Erneuter Schreckmoment um Musiala
-
IAEA findet "einige Tonnen Nuklearmaterial" in Syrien
-
Bayerns Generalprobe: Erneuter Schreckmoment um Musiala
-
FC Bayern: Erneuter Schreckmoment um Musiala
-
Social-Media-Sucht: US-Staatsanwältin wirft Meta "Ausnutzung" von Kindern vor
-
Transfer-Saga beendet: Rodris Wechsel nach Barcelona perfekt
-
Klingbeil fordert Konsequenzen nach Äußerungen von Israels Minister Ben Gvir
-
In letzter Minute: Trump und Carney verhandeln über drohende US-Zölle gegen Kanada
-
Putin empfängt Myanmars Staatschef Min Aung Hlaing im Kreml
-
US-Sender ABC klagt gegen vorzeitige Lizenzprüfung - und sieht "Vergeltung" durch Trump
-
Wettbewerbsregeln: Apple gibt Druck aus Brüssel nach und ändert App Store
-
Trump veröffentlicht Karte mit Straße von Hormus als US-Territorium
-
Mögliche Unterstützung von BSW für AfD - Debatte gewinnt vor Wahlen an Schärfe
-
IAEA: "Einige Tonnen Nuklearmaterial" in Syrien gefunden
-
Britischer Klimaschutz-Versuch: Weniger Kondensstreifen durch Google-Technologie
Bundesgerichtshof: Hafturteile zu Mordkomplott in Sachsen rechtskräftig
20 Monate nachdem sie einen Mann in einem Waldstück bei Meißen töteten, ist das Mordurteil des Dresdner Landgerichts gegen zwei Frauen und zwei Männer rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof (BGH) fand keine Rechtsfehler und verwarf die Revisionen der Angeklagten, wie er am Dienstag in Karlsruhe mitteilte. Das Landgericht hatte alle vier im Februar 2022 wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. (Az. 5 StR 382/22)
Das spätere Opfer war der Ehemann von einer der Frauen. Sie hatte ein gemeinsames Kind mit ihm, war aber von einem anderen Mann mit Zwillingen schwanger. Wie das Landgericht feststellte, wollte sie nicht, dass ihr Mann nach der Geburt rechtlich Vater der Kinder werde oder das Sorgerecht für das gemeinsame Kind beanspruche. Darum habe sie beschlossen, ihn zu töten.
Ihr neuer Partner und zwei weitere Menschen beteiligten sich an dem Plan: der neue Freund offenbar, weil er auf eine gemeinsame Zukunft hoffte. Den anderen beiden sei Geld aus Sterbegeldversicherungen des späteren Opfers versprochen worden. Die Angeklagten wollten, dass der Mann einen qualvollen Tod erleide, hieß es in dem Urteil.
Seine Frau habe ihn im Juni 2021 unter dem Vorwand, dass er sein Kind sehen könne, auf einen Platz in dem Ort Großenhain gelockt. Die beiden männlichen Angeklagten hätten ihn dann in ein Auto gedrängt und zusammen mit den Frauen in ein abgelegenes Waldstück gebracht. Dort hätten die Männer ihm mit einer Holzkeule gegen die Rippen getreten, bis die Keule zerbrach, und ihn außerdem in den Rücken getreten. Das Opfer sei bewegungsunfähig, aber lebend zurückgeblieben.
Später am Abend seien drei der Angeklagten zurückgekommen, einer von ihnen habe ihn gegen den Kopf getreten und in einen Graben gezogen. Am darauffolgenden Tag seien sie noch einmal zu ihrem Opfer gefahren. Die beiden männlichen Angeklagten hätten schwere Feldsteine auf seinen Kopf und Oberkörper fallen lassen. Einer von ihnen habe noch ein Foto von dem Opfer gemacht. Der Mann sei etwas später an seinen Verletzungen gestorben.
Das Landgericht sah bei allen vier Angeklagten die Mordmerkmale Heimtücke und Grausamkeit erfüllt. Die Ehefrau habe aus niedrigen Beweggründen gehandelt, zwei andere Angeklagte aus Habgier. Bei der Ehefrau und einem der Männer stellte das Gericht die besondere Schwere der Schuld fest, was eine vorzeitige Haftentlassung praktisch ausschließt.
P.Anderson--BTB