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Vier Tote nach Kentern von Ausflugsschiff auf dem Lago Maggiore
Beim Kentern eines Ausflugsschiffs auf dem Lago Maggiore in Norditalien sind am Sonntagabend vier Menschen ums Leben gekommen, rund 20 Menschen überlebten das Unglück. "Die Leichen von vier Menschen wurden geborgen", sagte ein Feuerwehrsprecher am Montag der Nachrichtenagentur AFP. Das Schiff war bei starkem Wind auf der Höhe des Ortes Lisanza am südlichen Ende des Sees gekentert. Rettungstaucher und Hubschrauberbesatzungen waren im Einsatz.
Das israelische Außenministerium teilte mit, dass eines der Todesopfer ein Mann aus Israel war. Bei den übrigen Opfern handelte es sich laut italienischen Medien um eine Frau und einen Mann aus Italien sowie eine Russin.
Nach Angaben des Präsidenten der Region Lombardei, Attilio Fontana, war der "sehr schwere Vorfall" durch eine "Windhose" ausgelöst worden. Das 16 Meter lange Boot sei von Touristen gemietet worden, teilte Fontana im Onlinenetzwerk Facebook mit.
Lokalmedien zufolge sank das Boot sehr schnell. Die rund 20 Überlebenden wurden demnach von vorbeifahrenden Booten gerettet oder schwammen ans Ufer.
Ein von der Feuerwehr veröffentlichtes Video zeigte einen Hubschrauber über dem Lago Maggiore. Auf dem See trieben Sitze des Bootes und weitere Gegenstände.
Der Lago Maggiore ist der zweitgrößte See Italiens und ein beliebtes Urlaubsziel.
H.Seidel--BTB