-
Vor Start in K.o.-Runde: DFB-Team hebt ab nach Boston
-
Suche nach Erdbeben-Überlebenden in Venezuela: Vater und Sohn gerettet
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Tandemsprung absolvieren
-
Baby aus Krankenhaus in NRW entführt: Polizei nimmt 18-Jährige fest
-
Schon in EM-Form: Neugebauer siegt in Ratingen
-
Elf Tote bei Flugzeugabsturz in Frankreich - Opfer wollten Fallschirmsprung absolvieren
-
THW-Teams nehmen in Venezuela Suche nach Verschütteten auf
-
Dritter Tag mit Temperaturrekord in Folge - Hitzewelle in Deutschland geht zuende
-
Fünfkampf: Dogue erstmals Gesamtweltcupsieger
-
Hitzeschlacht: Russell siegt souverän - Verstappen trumpft auf
-
Serbiens Präsident Vucic kündigt vor Anhängern Rücktritt "in ein paar Wochen" an
-
Baby aus Krankenhaus mitgenommen: Polizei fahndet nach Frau
-
14 Tote bei Absturz eines Hubschraubers von Aramco in Saudi-Arabien
-
Nach Rahmenabkommen mit Libanon: Neue Gefechte zwischen Israel und Hisbollah
-
DIHK fordert Zusammenarbeit der EU mit China und warnt vor Handelskonflikt
-
Preisgeld-Streit in Wimbledon: Uneinigkeit bei Spielern
-
Neue Hitzekorde in Deutschland - Abkühlung aber in Sicht
-
Venezuela: Suche nach Erdbeben-Überlebenden hält an - bislang mehr als 1400 Tote
-
Biber verunglückt im Gleisbett - Schulkinder wollen helfen
-
Neue Angriffe Irans und der USA schüren Furcht vor Kollaps der Friedensbemühungen
-
EU aktiviert Katastrophenschutz-Mechanismus für Venezuela-Hilfe
-
Dämpfer für Wüst: CDU in NRW verliert in Umfrage - AfD zweitstärkste Kraft
-
Radfahrer wird von Zug überfahren und stirbt
-
Besuch in Großbritannien: Harry und Meghan wohnen im Juli in königlichen Residenzen
-
Neuer nächtlicher Temperaturrekord: 29,4 Grad in Sachsen gemessen
-
USA und Iran greifen trotz Waffenruhe erneut an - Golfstaaten unter Beschuss
-
Aberwitziges "Endspiel": Österreich und Algerien weiter
-
Joker Messi mit Freistoß-Tor: Argentinien besiegt Jordanien
-
Albanien: Erneut Tausende Menschen bei Demonstration gegen Kushner-Bauprojekt
-
Grünen-Fraktionschefin Dröge fordert Sofortprogramm für Klimaanlagen
-
US-Botschafter feiert 250. Jubiläum in Brüssel mit hochrangigen Gästen
-
Historischer Erfolg: DR Kongo im Sechzehntelfinale
-
Spektakuläres Remis: Ronaldo verpasst Gruppensieg
-
Mileis Kabinettschef tritt wegen Korruptionsvorwürfen zurück
-
Zittersieg gegen Ghana: Kroatien im Sechzehntelfinale
-
Mit Rekordmann Kane: England müht sich zum Gruppensieg
-
US-Streitkräfte: "Mehrere Ziele" im Iran angegriffen
-
Brief an Wadephul: Politiker fordern Überstellung von Maja T. nach Deutschland
Einsatzkräfte nehmen zwei Tatverdächtige nach Tötung von Polizisten fest
Fahndungserfolg nach der brutalen Tötung von zwei Polizisten: Sondereinheiten der Polizei haben am Montag im Saarland zwei Tatverdächtige festgenommen. Die Tat hatte in Deutschland Bestürzung ausgelöst: Die 24 Jahre alte Polizistin und ihr 29 Jahre alter Kollege waren bei einer Verkehrskontrolle am frühen Montagmorgen im rheinland-pfälzischen Landkreis Kusel erschossen worden. Die Tatumstände erinnerten "an eine Hinrichtung", erklärte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zeigte sich erschüttert.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei 32 und 38 Jahre alte Männer, die ersten Erkenntnissen zufolge befreundet seien, sagte ein Sprecher des Landespolizeipräsidiums Saarland am Abend zu AFP. Beide stünden unter dem Verdacht, an dem Tötungsdelikt beteiligt gewesen zu sein. Zu möglichen Motiven wollte sich die Polizei zunächst nicht äußern.
Am Montagnachmittag hatte die Polizei einen Verdächtigen namentlich zur Fahndung ausgeschrieben: den 38 Jahre alten Andreas Johannes Sch. aus dem saarländischen Spiesen-Elversberg. Der Flüchtige wurde am Abend in Sulzbach in der Nähe seines Wohnorts festgenommen, teilte das Landespolizeipräsidium mit. Im Zuge der Durchsuchung mehrerer "Objekte" habe dann ein weiterer 32-jähriger Tatverdächtiger widerstandslos festgenommen werden können.
Bei der Suche setzte die Polizei Hubschrauber, Personenspürhunde und Spezialkräfte ein. Als "Gerücht" bezeichnete der Polizeisprecher Berichte, wonach die getöteten Polizisten im kontrollierten Fahrzeug getötetes Wild gefunden haben sollen. Dies könne er derzeit noch nicht bestätigen.
Die Polizisten waren den Ermittlern zufolge auf einer routinemäßigen Streifenfahrt. Über Funk hätten die beiden noch eine Fahrzeugkontrolle angemeldet. Ebenfalls über Funk hätten sie schließlich gemeldet, dass geschossen werde.
Bei der getöteten 24-Jährigen handelte es sich nach Angaben des Landesinnenministeriums um eine angehende Polizistin, die als Teil ihrer Ausbildung zur Kommissarin im praktischen Einsatz war.
Laut Landesinnenminister Roger Lewentz (SPD) wurden die beiden Beamten mit "größter Brutalität ermordet". Er zeigte sich "sehr erschüttert".
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) äußerte sich am Abend auf Twitter: "Was in Kusel passiert ist, bedrückt mich sehr." Er denke an die "vielen Polizist*innen, die jeden Tag ihr Leben riskieren, um uns Bürger*innen zu schützen."
"Die Tat ist entsetzlich", schrieb die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) im Onlinedienst Twitter. "Es bestürzt mich sehr, dass zwei junge Menschen im Dienst ihr Leben verloren haben." Ihre Gedanken seien bei den Angehörigen sowie den Kolleginnen und Kollegen der Opfer.
Bundesinnenministerin Faeser sprach im Zusammenhang mit der Bluttat von einer "Hinrichtung". Die Tat zeige, "dass Polizei jeden Tag Leben für unsere Sicherheit riskiert", erklärte sie. "Wir werden alles tun, um die Täter dingfest zu machen."
Saarlands Ministerpräsidenten Tobias Hans (CDU) erklärte: "Die saarländische Polizei unterstützt die Dienststellen in Rheinland-Pfalz mit allen Mitteln bei der Aufklärung dieses furchtbaren Verbrechens." Als Ausdruck der Trauer und Solidarität würden die Flaggen im Saarland auf Halbmast gesetzt.
"Unabhängig von den Tatmotiven, zu denen man noch nichts sagen kann, ist klar, dass der Schutz unserer Polizistinnen und Polizisten unser aller Anliegen sein muss", erklärte die neu gewählte Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang.
Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigte sich "tief erschüttert und voller Trauer". "Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen und Liebsten der durch eine Gewalttat im Dienst verstorbenen Kollegen", erklärte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek.
In Rheinland-Pfalz gab es nach Angaben von Landesinnenminister Lewentz zuletzt am 17. März 2010 einen Mord an einem Polizisten. Damals wurde ein Beamter des Spezialeinsatzkommandos bei einer Hausdurchsuchung von einem Mitglied der Rockerbande "Hells Angels" erschossen. Der Rocker wurde wegen "irrtümlich angenommener Notwehr" später freigesprochen.
M.Odermatt--BTB