-
Widerstand aus Mitgliedstaaten: EU streicht Verteidigungs-Expertengremium
-
Industrieproduktion im Juli deutlich gesunken
-
Siegmund will Ministerpräsident werden - zeigt aber wenig Kompromissbereitschaft
-
Vergleichsportal: Gaspreise klettern auf Drei-Jahres-Hoch
-
Kirchen rufen nach AfD-Wahlsieg in Sachsen-Anhalt zu Achtung von Grundgesetz auf
-
WMO: Hitzewellen und Waldbrände verschlechtern die Luftqualität
-
ADAC rechnet für Wochenende mit starker Rückreisewelle auf Autobahnen
-
Bundesamt: Nord- und Ostsee in diesem Sommer "deutlich" zu warm
-
19-Jähriger soll in Hessen Mann in Wohnung erstochen haben - Festnahme
-
Nordkorea will seine Marine zu einer Nuklearstreitmacht ausbauen
-
Sabotageversuche an Stromversorgung: Weitere Sprengvorrichtungen in Sachsen gefunden
-
Völler: Klopp "kann etwas entfachen"
-
Siegmund sieht "feste Vereinbarung" mit anderen Abgeordneten als Option
-
Libanon: Elf Tote bei neuen israelischen Angriffen
-
Studie: E-Autos fahren ein Drittel günstiger als Verbrenner
-
Mittelalte Menschen und Männer in Sachsen-Anhalt besonders oft AfD-Wähler
-
Mit Eisenstange auf Münzjagd: 26-Jähriger macht sich an "Bremer Loch" zu schaffen
-
Gebäudeeinsturz in Neu Delhi mit sechs Toten: Retter suchen weitere Verschüttete
-
Chrupalla: AfD-Sieg in Sachsen-Anhalt ist klares Signal gegen "Brandmauer"
-
Feierlichkeiten zur Beisetzung von Kriegsverbrecher Mladic in Belgrad haben begonnen
-
Berlin: Mann in Neuköllner Sonnenallee erschossen
-
BSW-Spitzenkandidat Schulze signalisiert Unterstützung für AfD in Sachsen-Anhalt
-
Nordrhein-Westfalen: 16-Jähriger auf Mofa stirbt nach Frontalzusammenstoß mit Auto
-
Trump schlägt Umbenennung von US-Bundesstaat New Mexico in "New America" vor
-
Gaza-Krieg: Deutschland verteidigt sich vor IGH gegen Vorwurf der Völkermord-Begünstigung
-
Warken: Personaldebatte über Merz wäre jetzt falsch
-
CDU-Politiker Amthor verteidigt Reformkurs und Kanzler Merz gegen Kritik
-
AfD-Chef Chrupalla sieht "klaren Regierungsauftrag" für AfD in Sachsen-Anhalt
-
Basketball-WM: So kommt Deutschland in die Finalrunde
-
SPD-Vize Schweitzer fordert Änderungen an Rentenreformkurs der Bundesregierung
-
Arsenal marschiert - Sonderlob für Havertz
-
Flugverkehr in Indonesien wegen Vulkanausbruchs weiter gestört - Vier Airports geschlossen
-
"Woltemade?" Spalletti setzt weiter auf Kolo Muani
-
Pfiffe gegen Neuer machen Thon "nachdenklich"
-
"Schon heftig": Lange kritisiert WM-Spielmodus
-
Krösche mahnt nach Fehlstart zur Geduld: "Ruhe behalten"
-
"Besonderes Tennis": Shelton fordert Alcaraz im Viertelfinale
-
Spitzengremien der Bundesparteien beraten über Wahlausgang in Sachsen-Anhalt
-
Kriegsverbrecher Mladic wird feierlich in Belgrad beigesetzt
-
Politischer Gillamoos mit Reden von Söder und Heil sowie Hofreiter und Protschka
-
Haushoher Sieg für AfD in Sachsen-Anhalt - Regierungsbildung dürfte schwierig werden
-
Shelton fordert Alcaraz im Viertelfinale
-
AfD gewinnt Landtagswahl in Sachsen-Anhalt klar - verpasst aber absolute Mehrheit
-
Der Blick in die Manege
-
Ukrainische Bahn: Kushner und Witkoff nach Gesprächen mit Selenskyj aus Kiew abgereist
-
Mindestens fünf Tote bei Unfall von Amazon-Frachtflugzeug an Flughafen Miami
-
Starker Alcaraz in drei Sätzen ins Viertelfinale
-
AfD-Triumph in Sachsen-Anhalt könnte rechtsextremistische Regierung ermöglichen
-
Miami: Amazon-Frachtflugzeug schießt über Landebahn hinaus und rammt Fahrzeuge
-
Hacker veröffentlichen sensible Dateien aus Berlin: Forderungen nach besserem Schutz
Hochwasser in argentinischer Provinz Buenos Aires - Tausende Menschen evakuiert
Lang anhaltender Starkregen hat in der argentinischen Provinz Buenos Aires zu schweren Überschwemmungen geführt. Seit Freitag seien mehr als 7500 Menschen vor den Wassermassen in Sicherheit gebracht worden, teilten die Provinzbehörden am Samstagabend mit. Mehrere Städte in der Provinz im Norden Argentiniens waren von den Überschwemmungen betroffen, nachdem es zuvor mehr als 24 Stunden lang fast ununterbrochen heftig geregnet hatte.
Der Regen ließ Flüsse und Bäche über Ufer treten, zahlreiche Straßen und Felder waren überflutet. Nach Angaben der Provinzregierung wurden mehr als 3100 Menschen in Notunterkünften untergebracht. Außerdem seien noch 4400 weitere Menschen aus den Hochwassergebieten gerettet worden oder hätten ihre Häuser freiwillig verlassen.
Nach Angaben der Behörden waren 300 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Zivilschutz und Polizei im Einsatz. Für die Rettungsaktionen nutzten sie demnach Boote, Schlauchboote und Kajaks. Betroffen waren die mittelgroßen Städte Campana und Zárate. Auch in Vororten der Hauptstadt Buenos Aires standen Straßen unter Wasser. Betroffen war auch die Nationalstraße 9, die die Hauptstadt mit der bolivianischen Grenze verbindet und durch Zárate und Campana führt.
"Dieses Ereignis ist absolut außergewöhnlich. Es ist das Klima, es verändert sich. Es wird Klimawandel genannt", sagte der Gouverneur Axel Kicillof im Sender Crónica TV. Der Sicherheitsminister der Provinz, Javier Alonso, sagte auf einer Pressekonferenz, in drei Tagen seien in der Region mehr als 400 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen und es werde noch "weiter regnen". Er rief die Menschen in der Unwetterregion auf, zu Hause zu bleiben. Es werde auch eine Kaltfront "mit viel Wind" erwartet, die auch auf benachbarte Provinz Entre Ríos zusteuere.
In Zárate seien 425 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen, sagte der Notfallkoordinator der Stadt, Emiliano Riberas. "Es ist verrückt, so etwas haben wir noch nie erlebt." In Campana verbrachten mehrere Familien einen Teil der Nacht auf den Dächern ihrer überfluteten Häuser. "Wir haben alles verloren, was wir hatten, alles, wofür wir all die Jahre hart gearbeitet haben", sagte Manuel Sánchez nach seiner Rettung. Er könne mit seinen Kindern "nirgendwo hin".
Anfang März waren in der Provinz Bahía Blanca etwa 600 Kilometer südlich von Buenos Aires 18 Menschen bei sintflutartigen Regenfällen und Überschwemmungen ums Leben gekommen. In Buenos Aires regnete es jetzt sogar noch mehr, wie Sicherheitsminister Alonso sagte. Nach Angaben der Meteorologin Fernández vom argentinischen Wetterdienst fiel fünf Mal so viel Regen wie sonst in einem durchschnittlichen Mai.
E.Schubert--BTB