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Bewährungsstrafe für Onlinehändler aus Brandenburg wegen Millionenbetrugs
Rund zwölf Jahre nach der Insolvenz seines Unternehmens hat das Landgericht Frankfurt an der Oder in Brandenburg einen Onlinehändler wegen eines Millionenbetrugs zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Der Mann soll zudem 200 Arbeitsstunden für einen gemeinnützigen Zweck leisten, wie eine Gerichtssprecherin am Freitag mitteilte. Das Urteil vom Donnerstag ist das Ergebnis einer Verständigung zwischen den Prozessbeteiligten.
Die Kammer sah es als erwiesen an, dass das Unternehmen noch wertlose Anleihen verkauft hatte, obwohl es schon zahlungsunfähig war. Zudem wurden gefälschte Rechnungen erstellt. Insgesamt ging es um einen Betrag von 1,6 Millionen Euro. Nach Angaben der Gerichtssprecherin machte die Staatsanwaltschaft schon im vergangenen Jahr das Angebot zur Verständigung. Der Angeklagte ging darauf aber erst kürzlich ein.
F.Müller--BTB