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Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven entschärft: Mehr als 13.000 Betroffene
Wegen der Entschärfung einer Weltkriegsbombe in Wilhelmshaven haben am Dienstag rund 13.600 Menschen ihre Häuser und Wohnungen verlassen müssen. Die Fünfzentnerbombe von US-Bauart wurde nach Angaben der niedersächsischen Stadt am Montag bei Arbeiten auf dem Gelände des sogenannten Marinearsenals entdeckt. Während der Entschärfung wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von einem Kilometer eingerichtet.
In dem Evakuierungsgebiet lagen dabei Teile der Innenstadt sowie der Stadtteile Südstadt und Heppens. Betroffen waren auch Schulen, Kitas sowie Alten- und Pflegeheime. Nach Stadtangaben waren am Dienstag fast 800 Kräfte im Einsatz, drei Sporthallen dienten als Notquartiere. Die Evakuierung und die Entschärfung der Bombe verzögerten sich demnach unter anderem wegen Menschen, die das Gebiet nicht verlassen wollten.
R.Adler--BTB