-
Dark Romance: Wenn der Stalker zum romantischen Helden wird
-
Gewinnspiel: Zwei Karten für Circus Roncalli in Linz
-
Kritik an Luxemburger Verkehrsplanung: Weniger Grün trotz Versprechen
-
Steve McQueens Ferrari 275 GTB/4 NART Spider geht in New York unter den Hammer
-
Neuköllner Linken-Politiker Ahmed Abed vertrat Ibrahim Ibrahim vor Gericht
-
Susanne Johna kündigt Kandidatur als BÄK-Präsidentin an
-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
Mädchen zu Selbstverletzung genötigt und Männer attackiert: Jugendstrafe in Hamburg
Weil er Mädchen zu Selbstverletzungen nötigte und Männer attackierte, soll ein 18-Jähriger in Haft. Das Landgericht Hamburg verurteilte ihn am Mittwoch zu einer Jugendstrafe von viereinhalb Jahren. Es sprach ihn wegen mehrerer Fälle von sexuellem Missbrauch und zehnmaliger gefährlicher Körperverletzung schuldig.
Wie das Gericht feststellte, hatte der Angeklagte insgesamt sieben Mädchen über das Internet unter Druck gesetzt, um sie zu sexuellen und selbstverletzenden Handlungen zu nötigen. Dabei soll er teils allein und teils zusammen mit anderen gehandelt haben. Außerdem habe er siebenmal in einer Gruppe homosexuelle Männer angegriffen und verletzt. Dazu habe er sich mit ihnen unter falschem Namen über Datingplattformen verabredet.
In den vergangenen Monaten waren mehrere Fälle von mutmaßlichem Onlinesadismus bekannt geworden. Unter anderem steht in Hamburg ein 21-Jähriger vor Gericht, der sich selbst "White Tiger" nannte. Er soll psychisch labile Jugendliche über das Internet zu Gewalttaten gegen sich selbst gedrängt haben, ein 13-Jähriger soll Suizid begangen haben. Der 21-Jährige ist wegen Mordes und fünffachen versuchten Mordes angeklagt.
Das Landgericht stellte aber nicht fest, dass der nun in erster Instanz verurteilte 18-Jährige mit ihm zusammengearbeitet hatte. Da dieser zur Tatzeit noch Jugendlicher war, war die Verhandlung gegen ihn nicht öffentlich. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, dagegen kann noch vor dem Bundesgerichtshof vorgegangen werden.
O.Lorenz--BTB