-
Sisi ehrt gefallenen Offizier mit Hochzeit seiner Tochter
-
Thomas Markle Sr. wegen Kindesmissbrauchs-Aufnahmen in Florida festgenommen
-
Immobilienbetrug in Dallas: Verluste über 145 Millionen Dollar
-
Big-Brother-Siegerin Rochelle Rackham von lautstarkem Publikum ausgebuht
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
Die Verbrechen der RAF machen den Staat nicht unfehlbar
-
Kunst, die man hört: freiraum gibt seinen Künstlerinnen und Künstlern eine eigene Bühne
-
Die TAG Software Group von Valsoft steigt mit der Übernahme von Chalco in den Markt für Content Operations ein
-
Rheinmetall senkt Prognose und Aktie
-
Wall Street: KI-Sorgen lösen Tech-Verluste aus
-
Einkommen von Altenpflegern: Gehaltsspanne und regionale Unterschiede
-
847 Millionen Dollar Powerball-Jackpot in New Jersey unverglichen
-
Bundesregierung verzichtet auf Kabinettsbeschluss für ANK 2.0
-
Tesla Cybertruck in Europa: Schweizer Importeur plant Zulassung ab 2027
-
Kate McClymont vor Gericht: Zeugin im Prozess gegen Alan Jones
Kambodschas Regierung gibt Startschuss für umstrittenes Kanalprojekt
In Kambodscha hat Regierungschef Hun Manet den Startschuss für ein umstrittenes Kanalprojekt gegeben, das den Mekong-Fluss mit dem Meer verbinden soll. Bei einer von Feuerwerk und Trommelklängen begleiteten Einweihungsfeier in Prek Takeo südöstlich der Hauptstadt Phnom Penh bezeichnete Manet den 180 Kilometer langen Funan-Techo-Kanal am Montag als "historisch". "Wir müssen diesen Kanal um jeden Preis bauen", sagte der Regierungschef, als er unter Beifall den Startschuss für das ambitionierte Infrastrukturprojekt gab.
Der umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro teure Kanal soll 2028 fertiggestellt sein. Er soll künftig Phnom Penh mit den wichtigen Häfen im Golf von Thailand verbinden.
Etwa ein Drittel der Mekong-Fracht, die von und nach Kambodscha kommt, wird bislang über vietnamesische Häfen abgewickelt. Die Behörden hoffen, diese Zahl nach Fertigstellung des Kanals auf etwa zehn Prozent zu reduzieren. Die begrenzte Kapazität der Wasserstraße von hundert Metern Breite und 5,40 Meter Tiefe hat jedoch die Frage aufgeworfen, ob dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden kann.
Weitere Unwägbarkeiten sind die Finanzierung und die möglichen Auswirkungen auf die Strömung des Mekong. Zudem warnen Umweltschützer vor einer Gefährdung des auch für Vietnam wichtigen Flusses durch Infrastrukturprojekte, Verschmutzung, Sandabbau und den Klimawandel.
Der Mekong ist mit 4350 Kilometern der längste Strom Südostasiens. In ihm leben mehr als tausend verschiedene Fischarten - bis zu einem Viertel des weltweiten Süßwasserfischfangs wird aus dem Mekong bestritten. Zudem ist das Wasser des Flusses die Grundlage für gut die Hälfte der wichtigen Reisproduktion in Vietnam.
J.Horn--BTB