-
Sisi ehrt gefallenen Offizier mit Hochzeit seiner Tochter
-
Thomas Markle Sr. wegen Kindesmissbrauchs-Aufnahmen in Florida festgenommen
-
Immobilienbetrug in Dallas: Verluste über 145 Millionen Dollar
-
Big-Brother-Siegerin Rochelle Rackham von lautstarkem Publikum ausgebuht
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
Die Verbrechen der RAF machen den Staat nicht unfehlbar
-
Kunst, die man hört: freiraum gibt seinen Künstlerinnen und Künstlern eine eigene Bühne
-
Die TAG Software Group von Valsoft steigt mit der Übernahme von Chalco in den Markt für Content Operations ein
-
Rheinmetall senkt Prognose und Aktie
-
Wall Street: KI-Sorgen lösen Tech-Verluste aus
-
Einkommen von Altenpflegern: Gehaltsspanne und regionale Unterschiede
-
847 Millionen Dollar Powerball-Jackpot in New Jersey unverglichen
-
Bundesregierung verzichtet auf Kabinettsbeschluss für ANK 2.0
-
Tesla Cybertruck in Europa: Schweizer Importeur plant Zulassung ab 2027
-
Kate McClymont vor Gericht: Zeugin im Prozess gegen Alan Jones
Wahlkämpfer von SPD und Grünen im Osten kritisieren Dauerstreit in Ampel-Koalition
Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat die Ampel-Koalition in Berlin zu mehr Disziplin aufgefordert. Der häufige Streit schade nicht nur dem Ansehen der Bundesregierung, sondern "am Ende auch unserer Demokratie", sagte der SPD-Politiker der "Augsburger Allgemeinen" vom Donnerstag. Von ungelösten Problemen und Unsicherheiten würden am Ende vor allem Populisten profitieren. Auch Wahlkämpfer in Sachsen und Thüringen finden die ständigen Querelen in Berlin wenig hilfreich.
"Ich glaube, in dieser Zeit erwarten die Menschen einfach Führung, sie erwarten Stärke, sie erwarten Sicherheit", sagte Woidke. "Da hilft nur eines: den Menschen Stabilität und Sicherheit zu geben." Er sei für Brandenburg "optimistisch, dass wir das so vermitteln können". Er würde sich aber "freuen, wenn auf der Bundesebene auch dieses noch ein bisschen stärker nach vorne käme. Stattdessen erleben wir leider häufig Streit in der Koalition in Berlin."
In Brandenburg finden wie in Thüringen und Sachsen im September Landtagswahlen statt. In allen drei Ländern liegt die AfD derzeit in Umfragen vorn. Das gerade erst gestartete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) kommt derweil aus dem Stand auf zweistellige Werte.
"Der ständige Zoff in der Bundesregierung ist für uns Wahlkämpfer im Osten eine große Belastung", sagte der SPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Thüringen, Innenminister Georg Maier, dem "Tagesspiegel" vom Donnerstag. Er kritisierte insbesondere den neuerlichen Streit um den Bundeshaushalt 2025. "Ich appelliere eindringlich an alle Verantwortlichen der Ampel, dieses unsägliche Sommertheater zu beenden."
Ähnlich äußerte sich die SPD-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl in Sachsen, Sozialministerin Petra Köpping. "Ehrlich gesagt nervt mich das ständige Hin und Her von Christian Lindner kolossal", sagte Köpping dem "Tagesspiegel". "Wenn man in einer Koalition Vereinbarungen schließt, muss man sich auch mal dran halten und nicht ständig für die schnelle Schlagzeile wieder ein Fass aufmachen."
Wolfram Günther, sächsischer Spitzenkandidat der Grünen bei der Landtagswahl, sagte dem "Tagesspiegel", es entstehe der Eindruck, Berlin regiere an den Herausforderungen vorbei. "Und da meine ich konkret den Bundesfinanzminister mit seinem ideologischen Zuhalten der Taschen." Das Handeln der FDP "schadet dem Ansehen der Demokratie im Osten".
W.Lapointe--BTB