-
Observation von deutschem Maddie-Verdächtigem erneut nicht verlängert
-
Nach Hausexplosion in Regensburg Leiche in Trümmern gefunden
-
Staatsanwaltschaft plädiert auf lebenslänglich im Fall Fabian aus Güstrow
-
Von der Leyen will Beziehung zu Kanada auf "höchstmögliche Ebene" heben
-
In Hollywood erfolgreiche deutsche Schauspielerin Elke Sommer ist tot
-
China: Zentralkomitee der KP verschärft Regeln zur internen Disziplin
-
Kritik an Linnemanns Äußerungen zu Pflege-Kürzung - Arbeitgeber loben "Klartext"
-
Anschlag bei Paris: Täter bekennt sich zu rassistischem Motiv
-
"Angst"-Debatte um Eralp wird neue Belastungsprobe für Rot-Grün-Rot in Berlin
-
Steinmeier-Nachfolge: Frei rechnet mit Entscheidungen "in den nächsten Tagen"
-
Fassungslosikeit und viele Fragen nach tödlichem Zugunglück in Spanien
-
Deutsche Regas plant wieder zweites LNG-Schiff für Importterminal vor Rügen
-
Mann bei Fällarbeiten auf bayerischem Truppenübungsplatz von Ast erschlagen
-
Gladbach-Lazarett lichtet sich - Hoffnung bei Kleindienst
-
Israelische Regierung dringt auf Vorgehen gegen israelisch-arabische Parteien
-
US-Wirtschaft zieht im dritten Quartal um 3,4 Prozent an
-
Rolle rückwärts bei den Löwen: Gensheimer wieder Sportchef
-
Geplante "GenZ"-Proteste: Anhaltende Kritik an Initiative und Sorge vor Gewalt
-
Grönland eröffnet dritten Zivilflughafen - Landebahn geeignet für größere Flugzeuge
-
Deutschland und Südkorea bauen politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit aus
-
Vogel verstopft Abgasleitung von Heizung: 81-Jährige stirbt in Karlsruhe
-
Berlin: Krach distanziert sich indirekt von Linken-Spitzenkandidatin Eralp
-
Europarat prangert Zustände in französischen Abschiebezentren an
-
"Endlich Spannung": Kovac fiebert Klassiker entgegen
-
Linke stellt Parlamentspräsidentin in Berlin - AfD fällt mit Vorschlag durch
-
Klassiker: Matthäus sieht Bayern als "großen Favoriten"
-
Kosten für Autoreparaturen steigen deutlich stärker als gesamte Verbraucherpreise
-
19-Jähriger hortet in Hamburg rund hundert Kilogramm Pyrotechnik
-
Neubesetzung vor Wahl in Frankreich: EZB-Chefin Lagarde tritt vorzeitig zurück
-
Zugriff auf Konto gewährt: Frau muss für Internetbetrug ihres Ex-Freunds haften
-
Kritik an Linnemann-Äußerungen zu möglichen Leistungskürzungen in der Pflege
-
Zahl der Organspenden in Deutschland bis Ende September 2026 leicht gestiegen
-
Israels Sicherheitsminister Ben Gvir fordert Festnahme der Chefs israelisch-arabischer Parteien
-
Reaktion auf Medienbericht: Eralp will sich "von niemandem einschüchtern lassen"
-
Hongkonger Hochhausbrand mit 168 Toten: Minister-Rücktritt und Abbitte der Regierung
-
Mindestens 13 Tote bei russischem Angriff auf ukrainischen Bahnhof
-
Nach Wende beim Elterngeld: Forderung nach mehr Anreizen für Gleichberechtigung
-
Sieben Jahre Haft für Tötung von eigener Schwester in Niedersachsen
-
Sánchez besucht nach Zugunglück in Spanien den Unfallort - mittlerweile 69 Tote
-
Ölkonzerne fahren Milliardengewinne ein - Grüne und Linke fordern Übergewinnsteuer
-
Reserve-Freigabe: Französische Tankstellen sollen Preissenkungen weitergeben
-
Berlin: Linke-Abgeordnete Klein zu Präsidentin von Abgeordnetenhaus gewählt
-
Nach "Spiegel"-Bericht zu Eralp: Evers fordert Konsequenzen von SPD und Grünen
-
Chefin von Europäischer Zentralbank Lagarde tritt im Februar vorzeitig zurück
-
Bewährungsstrafen für Polizisten wegen Körperverletzung im Amt in Köln
-
"Spiegel": Linken-Frontfrau Eralp offenbart intern Angst vor Hamas-Sympathisanten
-
Deutschland Cup: Rankel nominiert drei Debütanten um Calce
-
Kindesmissbrauch soll in Frankreich künftig nicht mehr verjähren
-
Fast vier Jahre Haft für falschen Arzt aus Baden-Württemberg
-
Minus 5,8 Milliarden Euro: Volkswagen verfünffacht Verlust im dritten Quartal
Wahlprogramm vorgestellt: Grüne wollen Alltag für die Menschen bezahlbar machen
Klimageld, Mietpreisbremse, 49-Euro-Ticket - mit diesen Forderungen wollen die Grünen in den Wahlkampf ziehen. Am Dienstag stellte die Partei in Berlin den 70-seitigen Entwurf ihres Wahlprogramms vor. Erklärtes Ziel darin: den Alltag der Menschen bezahlbar machen. Das Programm sei "voll von Maßnahmen, die dieses Land gerechter und das Leben bezahlbarer machen", betonte Parteichef Felix Banaszak bei der Vorstellung.
Zu Beginn der Präsentation wurde ein Video über die Küchentisch-Gespräche der Grünen gezeigt: Unter anderem Kanzlerkandidat Robert Habeck und Außenministerin Annalena Baerbock besuchten Wählerinnen und Wähler zu Hause. "Zuhören: Ein Mensch, ein Wort" lautet entsprechend der Slogan der Grünen-Wahlkampagne.
Viele Menschen hätten "ihre Sorgen, ihre Nöte ausgesprochen", sagte Habeck dazu am Dienstag. Zahlreiche Punkte aus den Gesprächen seien in das Wahlprogramm eingeflossen.
Konkret fordern die Grünen darin unter anderem die Verlängerung und Verschärfung der Mietpreisbremse, ein Deutschlandticket für 49 Euro - zum Januar wollen Bund und Länder den Preis auf 58 Euro erhöhen -, sowie ein Mindestlohn von 15 Euro. Banaszak nannte letzteres eine Regelung, "die dafür sorgt, dass die Menschen immer genug zum Leben haben".
Beim Klimaschutz will die Partei Kurs halten. Dieser müsse nach wie vor "höchste Priorität" haben, betonte Habeck. So wird unter anderem am Kohleausstieg 2030 festgehalten. Eine ambitionierte Klimapolitik sei jedoch eine, die für alle funktioniere, ergänzte Parteichef Banaszak. Gerade Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen müssten unterstützt werden.
Die Grünen planen deshalb laut Programmentwurf, "so schnell wie möglich" ein Klimageld einzuführen: Mit der Leistung sollen Menschen für die gestiegenen Heiz- und Energiepreise entlastet werden. Neben einem bezahlbaren Alltag setzt die Partei in ihrem Wahlprogramm aber auch auf eine Stärkung der Wirtschaft.
Die Grünen wollen die Energiekosten für Unternehmen senken und ihre Investitionen mit einer Prämie fördern. Geplant ist zudem ein "Deutschlandfonds" im dreistelligen Milliarden-Bereich, mit dem Investitionen unter anderem in den Klimaschutz und die Infrastruktur finanziert werden sollen. "Deutschland muss sich noch einmal neu erfinden", sagte Habeck. "Wir müssen unsere Infrastruktur auf Vordermann bringen."
Um die Maßnahmen zu finanzieren, will die Partei Steuerschlupflöcher schließen, die Schuldenbremse reformieren und eine Milliardärssteuer einführen. "Das Land auf Kosten der Schwächsten sanieren - das werden wir nicht tun", betonte Vizekanzler Habeck.
Außenpolitisch pochen die Grünen auf eine Stärkung der EU, eine fortgesetzte Unterstützung der Ukraine und dauerhafte Verteidigungsausgaben von über zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts. "Wir werden Frieden und Freiheit nur schützen können, wenn wir zusammen als Europäerinnen und Europäer über uns hinauswachsen", so Baerbock.
Der Programmentwurf des Parteivorstands steht unter dem Motto "Zusammen wachsen" .Verabschiedet werden soll das Programm bei einem Sonderparteitag am 26. Januar in Berlin.
P.Anderson--BTB