-
Zwei Tore, drei Assists: Draisaitl glänzt gegen den Meister
-
Strecke in Austin "inakzeptabel": Verstappen schlägt Alarm
-
Urteil im Maradona-Prozess am 22. Dezember
-
NBA: OKC auch gegen Jokic makellos - 76ers mit großem Comeback
-
NFL: Patriots unterliegen Bears
-
Zweifel am Formel-1-Finale: "Die Welt kann sich stark ändern"
-
"Mache einfach weiter": Brunner beim Thema DFB-Team gelassen
-
Hofmann betreibt Eigenwerbung: "Mehr kann ich nicht machen"
-
"Genau jetzt richtig": Freiburg will Trendwende gegen Bayern
-
Hoffenheim feiert "TSG-GOAT" Kramaric: "Er tut uns gut"
-
Kutschfahrten im New Yorker Central Park vor dem Aus
-
Geplanter Überfall in Bochum: Gericht verkündet Urteil gegen "Ausbrecherkönig"
-
Wadephul nimmt an Außenministertreffen in Istanbul teil
-
Krise bei VW: Weitere Gespräche mit IG Metall über Vereinbarung aus 2024
-
CSU-Parteitag mit Rede Söders - Besonderes Augenmerk auf Aigner
-
Trump: Ukraine verfügt wieder über Satelliten-Internetdienst Starlink
-
Staatsmedien: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Tausende fordern in Venezuela Rückkehr von Oppositionspolitikerin Machado
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der Opposition in Belgrad
-
Vor Parlamentswahl in Serbien: Zehntausende Anhänger der demonstrieren in Belgrad
-
Vor Gouverneurswahlen: Trump lobt Schmähvideo gegen Demokratin
-
Kanada und Türkei nehmen Gespräche über Freihandelsabkommen auf
-
Xinhua: Mindestens 16 Tote und 32 Verletzte bei Erdbeben in Tibet
-
Kramaric trifft endlich: Hoffenheim auch in Europa zurück
-
Brunner versaut Freiburgs Bayern-Generalprobe
-
Finnland erteilt Betriebsgenehmigung für unterirdisches Endlager für Atommüll
-
Antonelli zweifelt: WM-Titel in Austin "unwahrscheinlich"
-
Hofmann nutzt seine Chance: Bayer gewinnt auch auf Kreta
-
Hauptrunden-Traum lebt: Melsungen siegt im CL-Krimi
-
Milliardenklage gegen die BBC: Trump soll unter Eid aussagen
-
50 Millionen Euro: Rekordpreis bei Versteigerung von Monet-Gemälde in Paris erzielt
-
Zehntausende Studierende fordern bei Demonstration in Wien mehr Geld für Hochschulen
-
"Rückkehr zur Ruhe": Demonstrationsverbote und weitere Einschränkungen in Frankreich
-
Kaputte Welt: Pentagon beschädigt Eisenhower-Globus
-
Vom IS im Niger entführte Schweizerin und Österreicherin zurück in der Heimat
-
Frankreich: Widerstandskämpferin Berger-Volle mit 105 Jahren gestorben
-
Justizminister: 217 Menschen nach Protesten am Wochenende in Frankreich inhaftiert
-
Neue russische Angriffe: Selenskyj beklagt unveränderte Haltung Moskaus zum Krieg
-
USA richten erste Klub-WM der Frauen aus
-
Sturzflut im Himalaya: UN-Klimafonds stellt Nepal Hilfsgelder in Millionenhöhe bereit
-
Müll rausbringen und Abwaschen war einmal - Erleichterungen für Airbnb-Gäste
-
Milliarden-Rüstungsdeal: USA wollen 850 F-35-Kampfjets bei Lockheed Martin kaufen
-
Steuerschätzung: Klingbeil sieht trotz Mehreinnahmen 2027 "keine neuen Spielräume"
-
Keine Angriffe nach PHP-Sicherheitslücke festgestellt - Debatte um IT-Sicherheit
-
Rassistische Chats: Justizbeamter aus Nordrhein-Westfalen verliert Beamtenstatus
-
Söder will mit Geberländern Extremismusklausel im Länderfinanzausgleich durchsetzen
-
Panne bei der Tabaksteuer: Klingbeil verspricht rasche Aufklärung
-
IT-Sicherheitsamt: Bislang keine Angriffe durch PHP-Sicherheitslücke festgestellt
-
Sohn von Aung San Suu Kyi spricht erstmals seit fünf Jahren mit seiner Mutter
-
Muskelverletzung: Bayern-Star Díaz fällt aus
500 Tage Geiselhaft: Angehörige der israelischen Geiseln fordern Freilassung
Genau 500 Tage nach dem beispiellosen Großangriff auf Israel haben die Angehörigen der im Gazastreifen gefangengehaltenen Geiseln deren Freilassung verlangt. Dutzende Menschen demonstrierten am Montag in Jerusalem und hielten Porträts der Geiseln sowie Banner mit der Aufschrift "Bringt sie jetzt nach Hause!" in die Höhe. Einige forderten die israelischen Behörden auf, mehr für die Befreiung ihrer Familienangehörigen zu tun.
Die Demonstranten versammelten sich zunächst vor der Privatresidenz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Danach zogen sie zur Knesset, wo sie zu Treffen mit israelischen Parlamentsabgeordneten eingeladen waren.
Einav Tsangauker, deren Sohn Matan im Gazastreifen als Geisel festgehalten wird, sagte den Abgeordneten, ihr würden "die Augen brennen von den Tränen, die ich seit 500 Tagen vergieße". Tsangauker gilt als Galionsfigur der Angehörigen, die für die Freilassung der Geiseln kämpfen. Sie forderte die Abgeordneten auf, "alles zu tun", um ihren Sohn und die anderen Geiseln "lebend" nach Hause zu holen. Die islamistische Hamas hatte Anfang Dezember ein Video ihres Sohnes veröffentlicht, der mit seiner Partnerin aus dem Kibbuz Nir Oz entführt worden war.
Bei einer weiteren Veranstaltung in der Knesset sagte der Vorsitzende des Bildungsausschusses, Jossi Tajeb von der ultraorthodoxen Schass-Partei, der Staat Israel müsse die Geiseln "aus der Hölle herausholen, das ist unsere moralische Pflicht". "Unsere Brüder und Schwestern sind seit 500 Tagen in Gefangenschaft, in der Hölle, wir denken jeden Augenblick an sie", fügte er hinzu.
In Jerusalem und Tel Aviv sollten im Laufe des Tages noch weitere Versammlungen stattfinden, um an die inzwischen 500 Tage dauernde Geiselhaft der in den Gazastreifen verschleppten Israelis zu erinnern. Das Forum der Geisel-Angehörigen rief die Bevölkerung dazu auf, aus Solidarität mit den Geiseln 500 Minuten zu fasten - etwas mehr als acht Stunden.
In den vergangenen Wochen freigelassene Geiseln hatten berichtet, dass sie während der Gefangenschaft mehrere Dutzend Kilo abgenommen haben. Sie beschrieben den gewaltigen Mangel an Lebensmitteln und die extrem harten Lebensbedingungen ihrer Geiselhaft.
Israels Präsident Isaac Herzog empfing am Montag den kürzlich von der Hamas freigelassenen Deutsch-Israeli Ohad Ben Ami. Er sagte, er wolle, dass alle Geiseln "so schnell wie möglich nach Hause" kommen. "An diesem 500. Tag müssen wir die Welt an das erlittene unvorstellbare Leid erinnern", wurde Herzog in einer Mitteilung zitiert.
Die englischsprachige Zeitung "The Jerusalem Post" hatte auf ihrer ersten Seite den Titel "500 Tage" und eine riesige gelbe Schleife, das Zeichen der Solidarität mit den Geiseln, in der die Namen der Geiseln geschrieben standen.
Die islamistische Hamas und mit ihr verbündete Gruppen hatten bei einem beispiellosen Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 israelischen Angaben zufolge 1211 Menschen getötet und 251 Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Derzeit werden noch noch 70 im Gazastreifen festgehalten. 35 von ihnen sind nach israelischen Angaben bereits tot.
N.Fournier--BTB