-
Minister: Feuer in Starlink-Station in Polen war "Sabotage"
-
Unglück an Bahnübergang: 82-Jährige in Niederbayern von Zug erfasst und getötet
-
Alex Bodi ve Prof. Dr. Stefan Haupt, Romanya’daki efsanevi sanat koleksiyonu için işbirliği anlaşması imzaladı
-
Berlin zieht Olympiabewerbung zurück
-
Aus für die Vorreiterin: Ingolstadt trennt sich von Wittmann
-
Alex Bodi a prof. dr. Stefan Haupt se dohodli na spolupráci na legendární umělecké sbírce v Rumunsku
-
Bundestag debattiert kontrovers über umfassende Geheimdienst-Reform
-
Alex Bodi i prof. dr Stefan Haupt uzgodnili współpracę w sprawie legendarnej kolekcji dzieł sztuki w Rumunii
-
알렉스 보디와 슈테판 하우프트 교수, 루마니아의 전설적인 미술품 컬렉션을 위한 협력 합의
-
Forschungsinstitute heben Prognose kräftig an: 1,3 Prozent Wachstum erwartet
-
Infantino behauptet: "Positive Botschaften" nach FIFA-Brief
-
US-Richter hebt Trumps Hausverbot für CNN, MS NOW und Politico vorerst auf
-
Illegaler Handel mit Edelmetallen für 50 Millionen Euro: Anklage in Mannheim
-
Vorläufiges Ergebnis: Bisherige Koalitionspartei gewinnt Parlamentswahl in Marokko
-
Absturz von Kampfjet auf US-Airbase Spangdahlem: Pilot aus Krankenhaus entlassen
-
Preise für Wohnimmobilien weiter gestiegen - aber nur noch leicht
-
RKI: Zahl von Hitzetoten in Wochenvergleich unverändert
-
Zahl der Verkehrstoten im ersten Halbjahr 2026 gesunken
-
Löw warnt Klopp: "Nicht alles allein verändern"
-
Bartsch: Antisemitismus hat in der Linken keinen Platz
-
US-Richter: Weißes Haus muss CNN, MS NOW und Politico wieder Zutritt gewähren
-
Debatte um Organspende: Grünen-Politikerin Lang plädiert für Widerspruchslösung
-
Neuzulassungen in der EU bis August gestiegen - Marktanteil von E-Autos bei 22 Prozent
-
Abschluss der WNBA-Hauptrunde: Fiebich verliert mit New York
-
Studie: Jobpotenzial der Energiewende droht ungenutzt zu bleiben
-
Trump empfängt Xi zu Gespräch im Weißen Haus und gibt Staatsbankett
-
Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen - Aufruf zu "Partnerschaft"
-
Bundestag berät erstmals über umfassende Geheimdienst-Reform
-
Umstrittener US-Investor Peter Thiel erhält Preis des Axel-Springer-Verlags
-
Führende Wirtschaftsforschungsinstitute legen Herbstprognose vor
-
UN-Generaldebatte: Venezuelas Übergangspräsidentin dankt Trump und verspricht Wahlen
-
LiberNovo startet Business & Bulk Orders im Vorfeld seines Prime Sales im Herbst
-
Chinas Präsident Xi persönlich von Trump zu Staatsbesuch empfangen
-
Chinas Präsident Xi zu Staatsbesuch in den USA eingetroffen
-
Streit um Erbe von Dolly Parton zwischen Manager und Neffen entbrannt
-
Betrieb am BER wegen Drohnensichtung kurzzeitig eingestellt
-
Kane über neuen Bayern-Vertrag: "Sind nah dran"
-
USA laden Putin zum G20-Gipfel ein - Russland lehnt Kampfpause in der Ukraine ab
-
Wolfsburg auf Achtelfinal-Kurs - Eintracht mit Mühe
-
DHB-Pokal: Flensburg wackelt in Lübeck mächtig
-
Eintracht-Frauen mit Mühe auf Island
-
Russland will Angriffe auf die Ukraine nicht unterbrechen
-
Anwältin: In Russland inhaftierte Regisseurin Berkowitsch auf 42 Kilo abgemagert
-
Ronaldo macht einfach weiter: "Gegenwart das Wichtigste"
-
CDU-interne Kritik an Dominanz des Wirtschaftsflügels - Warnungen vor Niedergang
-
Erstmals keine OSZE-Beobachter zu US-Wahlen eingeladen - Kritik aus Berlin
-
Milei bezeichnet UNO vor Vollversammlung als "nutzlose Organisation"
-
Linke in der Defensive: Massive Kritik im Bundestag wegen Antisemitismus-Verdacht
-
Sexueller Missbrauch: Ex-Hollywood-Produzent Weinstein zu 15 Jahren Haft verurteilt
-
Absage an Olympiabewerbung in Berlin: CDU-Kandidat Evers kritisiert Linke scharf
Verschmelzung von Atomkernen: Regierung will Weg für deutsches Fusionskraftwerk ebnen
Die Verschmelzung von Atomkernen wie in der Sonne soll nach den Vorstellungen der Bundesregierung künftig eine Rolle als wegweisende Schlüsseltechnologie spielen. Das Bundeskabinett in Berlin beschloss hierfür am Mittwoch den milliardenschweren Aktionsplan "Deutschland auf dem Weg zum Fusionskraftwerk". Allein bis 2029 sollen "über zwei Milliarden Euro" in die Fusionsforschung fließen, wie das Bundesforschungsministerium mitteilte.
Klares Ziel ist demnach, "ein Fusionskraftwerk in Deutschland zu realisieren". Mit dem Aktionsplan "bereiten wir den Weg für das erste Fusionskraftwerk der Welt in Deutschland", erklärte Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) und verwies auf die gegenwärtigen "Herausforderungen" bei der Energieversorgung. "Unsere Energie von morgen soll sicher, umweltverträglich, klimafreundlich und bezahlbar für alle sein", fügte sie hinzu. "In der Zukunft könnte die Schlüsseltechnologie Fusion helfen, diesen Anspruch zu erfüllen."
Hintergrund ist, dass bei der Kernfusion, wenn in Sternen Atomkerne zu einem neuen Kern eines schwereren Elements verschmelzen, gewaltige Mengen Energie freigesetzt werden. Auch das Strahlen der Sonne, in der aus Wasserstoffatomen durch Kernfusion Helium wird, ist darauf zurückzuführen.
Zugleich fallen bei diesem Prozess - anders als bei der Spaltung von Atomkernen, bei der schwere Elemente wie Uran zu radioaktiven Spaltprodukten mit teils tausende Jahre langen Halbwertszeiten werden - nur indirekt und in geringerem Ausmaß radioaktive Abfälle an. Eine unkontrollierbare Kettenreaktion wie bei der Kernspaltung gilt in einem Fusionskraftwerk zudem als nicht möglich.
Allerdings ist es in jahrzehntelanger Forschung bisher nicht gelungen, nennenswert Energie aus Versuchsanlagen zu gewinnen, da die für den Betrieb benötigte Energie in der Regel die freigesetzte Menge übersteigt. Umweltschützer warnen zudem davor, dass die Technik falsche Hoffnungen wecken könne und der Fokus auf große Kraftwerke Bemühungen um eine möglichst dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren entgegenstehe.
Auch das Bundesforschungsministerium sieht auf dem Weg zu einem Fusionskraftwerk noch erhebliche technologische Herausforderungen zu überwinden. Zugleich wird im Aktionsplan der Bundesregierung darauf verwiesen, dass es im Dezember 2022 Forscherinnen und Forschern im US-Bundesstaat Kalifornien gelungen sei, mittels Laserfusion erstmals mehr Energie aus der Fusionsreaktion zu gewinnen, als durch die verwendeten Laser eingestrahlt wurde.
Fusion sei "keine kurzfristige Lösung, sondern eine Investition in die Energieversorgung der Zukunft", erklärte das Ministerium. Sie verspreche "die Möglichkeit, Strom grundlastfähig, sauber, sicher und ressourcenschonend zu liefern - und sie könnte damit zu einem entscheidenden Standbein für unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft werden." Auch energieintensive Prozesse wie die Wasserstofferzeugung könnten demnach künftig von Fusionskraftwerken profitieren.
Konkret sieht der mögliche Weg zu einem Fusionskraftwerk laut Forschungsministerium so aus, dass in einer Forschungs- und Entwicklungsphase bis in die erste Hälfte der 2030er Jahre hinein die technologischen Ansätze weiterentwickelt werden sollen. In der folgenden Transferphase bis Anfang der 2040er Jahre könnten Unternehmen die neuen Erkenntnisse dann nutzen, um erste Produkte herzustellen. Auch ein erster Prototyp eines Kraftwerks könnte gebaut werden.
In der Betriebsphase in den 2040er Jahren könnten dann Fusionskraftwerke in großer Zahl errichtet und in Betrieb genommen werden. Der Strom aus den Fusionskraftwerken soll laut Forschungsministerium dann den Strom aus erneuerbaren Energien ergänzen.
F.Pavlenko--BTB