-
NBA: Magic kassieren Ausgleich
-
Kubicki lehnt Brandmauer zur AfD ab - und nennt den Kanzler "Eierarsch"
-
CDU-Sozialflügel fordert von Merz Zurückhaltung in Debatte um Sozialreformen
-
Hjulmand erhält Unterstützung von Rolfes - und Kompany
-
"Riesiges Geschenk": Bayern heiß auf Berlin - und Paris
-
RTL kauft Sky: Mehr Live-Fußball im Free-TV
-
Nach Meisterschaft: Bayern-Frauen haben "Lust auf mehr"
-
SPD-Fraktionslinke: Gesundheitsreform darf nicht zu Leistungskürzungen führen
-
Europäischer Gerichtshof prüft Milliardenhilfen für Lufthansa in der Pandemie
-
Steinmeier stellt Initiative zu bundesweitem "Ehrentag" vor
-
EuGH urteilt über deutsches Einreiseverbot für abgeschobene Gefährder
-
BGH verhandelt über Familienstreit wegen Videokamera in Küche
-
Umstrittenes Buch über Altkanzler Kohl: Bundesgerichtshof entscheidet erneut
-
Schah-Sohn Reza Pahlavi trifft Bundestagsabgeordnete in Berlin
-
EU-Staats- und Regierungschefs beraten über den Iran und die Ukraine
-
Pentagon: Marine-Staatssekretär legt Amt "mit sofortiger Wirkung" nieder
-
Umweltminister Schneider lehnt Nutzung von Atomenergie in Deutschland ab
-
Trump: Referendum über Neuzuschnitt von Wahlkreisen in Virginia war "manipuliert"
-
Mexikos Präsidentin: Armee hatte keine Kenntnis von Anwesenheit möglicher US-Agenten
-
US-Finanzminister Bessent verteidigt Lockerung von Sanktionen für russisches Öl
-
Dank Haaland: City zieht an Arsenal vorbei
-
Triple-Traum lebt: Bayern zurück in Berlin
-
Umfrage: SPD und CDU anderthalb Jahre vor Landtagswahl in Niedersachsen gleichauf
-
Umfrage sieht CDU ein Jahr vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen klar vorn
-
Erdogan: Krieg in Golfregion schwächt zunehmend auch Europa
-
Völler bedauert WM-Aus von Gnabry: "Was sagt man da?"
-
Double perfekt: Suhl gewinnt erste Meisterschaft
-
Halbfinal-Kracher in Leverkusen: Musiala startet bei Bayern
-
Gwinn trifft spät: Bayern macht Meistertitel klar
-
Regierung: Über 50.000 Häuser und Wohnungen im Libanon bei Angriffen zerstört oder beschädigt
-
Iran beschlagnahmt nach Verlängerung der Waffenruhe zwei Schiffe in Straße von Hormus
-
Libanon will Waffenruhe mit Israel verlängern - Drei Tote nach israelischen Angriffen
-
Drama um Buckelwal vor Poel: Rettungskonzept muss womöglich verändert werden
-
Keine vier Monate im Amt: Chelsea trennt sich von Rosenior
-
"Leider vorbei": WM-Traum von Gnabry geplatzt
-
Bericht: Bundestagspräsidentin Klöckner von Signal-Hack betroffen
-
Gewalttaten in Aachener Rotlichtbezirk: Strafe für Hooligan wird neu verhandelt
-
Regierung: 62.000 Häuser und Wohnungen im Libanon bei Angriffen zerstört oder beschädigt
-
Bayerische Polizei durchsucht Banken und Firma wegen Geldwäscheverdachts
-
EU gibt nach monatelanger Blockade Ungarns Milliarden-Kredit für die Ukraine frei
-
Russland stoppt ab Mai Durchleitung von kasachischem Öl nach Deutschland
-
Mord in Berliner Park nach Beleidigungen auf Tiktok: Lebenslange Haft
-
Nations League: DFB-Team spielt in Augsburg, München und Berlin
-
Millionenschaden mit Investments in Öl aus Alaska: Drei Angeklagte verurteilt
-
Werder: Job-Garantie für Thioune bei Klassenerhalt
-
Prozess um Panama Papers in Köln: Bewährungsstrafe für 57-Jährigen
-
Gericht lehnt Zwangsgeld gegen Bund wegen Nitratbelastung ab
-
Nachweise für Darlehen in Millionenwert gefälscht: Bewährungsstrafen für Bankmitarbeiter
-
Atubolu vor dem Absprung? Schuster blickt lieber auf den VfB
-
Totenzahl nach Betriebsunfall in Lederfabrik in Hessen auf vier gestiegen
Warken begrüßt Aufstockung von Darlehen für Pflegeversicherung
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat die Aufstockung des Bundes-Darlehens für die Pflegeversicherung begrüßt. "Für die Beiträge in der sozialen Pflegeversicherung haben wir Stabilität zugesagt", sagte Warken am Freitag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Diese können wir durch die Festlegung per Verordnung und den Beschluss des Haushaltsausschusses nun zusichern."
Warken betonte aber zugleich: "Die Notwendigkeit von umfassenden und nachhaltigen Reformen im kommenden Jahr bleibt davon unberührt." Diese würden den zur Routine gewordenen Beitragssteigerungen in der Pflege- und Krankenversicherung ein Ende setzen, versicherte die Ministerin.
Der Haushaltsausschuss beschloss in seiner am Morgen zu Ende gegangenen Bereinigungssitzung für den Etat 2026, das Darlehen für die Pflegeversicherung um 1,7 Milliarden Euro auf nun 3,2 Milliarden Euro zu erhöhen. Eine entsprechende Vorlage hatte kurz zuvor das Bundesfinanzministerium eingereicht. Mit der Maßnahme soll eine weitere Erhöhung des Beitrags vermieden werden. Denn für das Jahr 2026 wird mit einem Defizit der Pflegeversicherung in Höhe von zwei Milliarden Euro gerechnet.
Die SPD-Fraktion sieht in der geplanten Darlehens-Erhöhung "eine wichtige Botschaft an Millionen Menschen in unserem Land: Die Pflegeversicherung bleibt 2026 stabil, der Beitragssatz steigt nicht". Die Stabilisierung erfolge "nicht über Kürzungen oder Leistungseinschränkungen, sondern über einen verantwortungsvollen und haushaltsneutralen Schritt", betonten der Gesundheitspolitiker Christos Pantazis und die Pflege-Expertin Claudia Moll der Fraktion.
Für eine langfristige und nachhaltige Stabilisierung erachten aber auch die beiden SPD-Fachpolitiker eine strukturelle Reform für notwendig. Dafür müsse die von der Regierung eingesetzte Pflegekommission die richtigen Vorschläge entwickeln.
Kritik am Darlehens-Beschluss kommt hingegen von den Grünen. Die Pflegeversicherung werde nicht nachhaltig stabilisiert, kritisierte die Grünen-Haushälterin Paula Piechotta. "Statt echter Reformen setzt die Koalition weiter auf kurzfristige und unsolide Haushaltstricks über rückzahlbare Darlehen."
Auf eine gemischte Reaktion stieß die Entscheidung des Haushaltsausschusses beim AOK-Bundesverband. Mit der Aufstockung des Darlehens "wird die absehbare Finanzlücke für 2026 zunächst geschlossen und eine kurzfristige Beitragserhöhung vermieden", erklärte zwar der stellvertretende Vorstandschef des Verbands, Martin Hoyer. "So kann die soziale Pflegeversicherung kurzzeitig durchatmen."
Die geplante Maßnahme sei aber "nur eine vorübergehende Scheinlösung, die echte Probleme in die Zukunft verschiebt", betonte Hoyer. "Denn eine Ausweitung der Kreditlinie ist natürlich alles andere als nachhaltig und provoziert die Frage, aus welchen Mitteln ab 2029 das erhöhte Darlehen zurückgezahlt wird, wenn die Beitragssätze stabil bleiben sollen."
Mit der Zukunft der Pflege befasst sich aktuell eine Arbeitsgruppe von Bund und Ländern. Im Dezember soll die Gruppe abschließende Empfehlungen für eine grundlegende Reform vorlegen.
F.Pavlenko--BTB